Wirtschaft
Miguel López, Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp AG - Photo: thyssenkrupp AG
03.02.2026

thyssenkrupp erreicht wichtige Meilensteine bei der Transformation

Rund 600 Aktionärinnen und Aktionäre sind am 30. Januar 2026, der Einladung der thyssenkrupp AG zur physischen Hauptversammlung in den RuhrCongress nach Bochum gefolgt. Vorstand und Aufsichtsrat zogen Bilanz zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025 und stellten sich den Fragen der Aktionärinnen und Aktionäre sowie ihren Vertretungen.

„Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr große Fortschritte gemacht – in seiner strategischen Neuorientierung und mit ersten Schritten ihrer Umsetzung. Das zeigt sich in der Sache und auch an der sehr erfreulichen Entwicklung des Aktienkurses“, sagte Prof. Dr. Siegfried Russwurm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG.

„Dahinter steht immense Arbeit. Ich danke dem Vorstand und allen Mitarbeitenden von thyssenkrupp für ihren Einsatz und ihr Engagement im vergangenen Geschäftsjahr.“

„Jahr der Entscheidungen“: Weitreichende Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/2025:

Im Kern der Transformation der thyssenkrupp AG steht das Zukunftsmodell ACES 2030 und damit verbunden der Umbau der AG zu einer Finanzholding, in der starke, eigenverantwortliche Unternehmen unter einem Dach agieren.

Zur Umsetzung von ACES 2030 wurden bereits erste wichtige Schritte realisiert. Insbesondere wurde für den Stahlbereich ein neuer Pfad eingeschlagen: Mit dem industriellen Zukunftskonzept und dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags mit der IG Metall wurde eine erste Basis geschaffen, um thyssenkrupp Steel Europe zurück auf sicheren Grund zu führen.

Beispielhaft im Zuge der Konzern-Transformation sind auch die Fortschritte bei TKMS: Das Marinegeschäft wurde im Herbst 2025 erfolgreich an die Börse gebracht.

Das Unternehmen ist inzwischen im MDAX gelistet. Zurzeit notiert die TKMS-Aktie fast 20 Prozent über dem ersten Kurs nach Börseneinführung.

Hauptversammlung setzt Zeichen für Kontinuität in herausfordernden Zeiten

Mit großer Mehrheit stimmte die Hauptversammlung sowohl für die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates als auch für die Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024/2025.

Da mit der Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung die Amtszeit von sieben Mitgliedern des Aufsichtsrats der thyssenkrupp AG endete, waren heute entsprechende Neuwahlen der Aktionärsvertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat erforderlich.

Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag des Aufsichtsrates und wählte die bisherigen Mitglieder Birgit A. Behrendt, Dr. Patrick Berard, Dr. Wolfgang Colberg, Angelika Gifford, Dr. Bernhard Günther, Dr. Ingo Luge sowie Prof. Dr. Siegfried Russwurm für weitere drei Jahre in den Aufsichtsrat der thyssenkrupp AG. Siegfried Russwurm wurde zudem vom Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung erneut zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

Nicht zuletzt folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, für das Geschäftsjahr 2024/2025 eine Dividende in Höhe von 0,15 € je Stückaktie an die Aktionärinnen und Aktionären auszuschütten.

CEO: Laufendes Geschäftsjahr 2025/2026 ist „Jahr der Umsetzung“

„Ein bedeutendes Jahr der Entscheidungen liegt hinter uns, ein herausforderndes Jahr der Umsetzung hat begonnen. Wir haben wichtige Entscheidungen getroffen, die dem Unternehmen erstmals seit vielen Jahren eine echte Zukunftsperspektive bieten“, sagte Miguel López, Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp AG.

„Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, thyssenkrupp dauerhaft zu stärken. Wir machen weiter Tempo, wir liefern Ergebnisse und wir schaffen die Basis für nachhaltigen Erfolg.“

Die Abstimmungsergebnisse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und Beschlüssen der diesjährigen Hauptversammlung finden Sie kurze Zeit nach Beendigung der Veranstaltung auf der Unternehmenswebsite unter Hauptversammlung.

(Quelle: thyssenkrupp AG)

 

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