Wirtschaft
Von links: Dr. Bernd Pitschak und Friedericke Lassen - Bild: DWV
03.03.2025

Wasserstoffverband mit neuem Vorstandsvorsitzenden

Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Dr. Bernd Pitschak, langjähriger Wasserstoff-Manager in verschiedenen Top-Positionen der Branche, wurde vom DWV-Präsidium bestellt. Friederike Lassen, die im Herbst bestellt worden war, komplettiert das Vorstands-Gremium.  

Die Neuaufstellung der Geschäftsführung fällt in eine entscheidende Phase für die Wasserstoffwirtschaft. Nach der Bundestagswahl müssen nun zügig politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den dringend notwendigen und für den Standort Deutschland so wichtigen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zu beschleunigen.   

Dr. Bernd Pitschak, neuer Vorstandsvorsitzender DWV, erklärt:
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke dem Präsidium für das in mich gesetzte Vertrauen. Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle bei der Dekarbonisierung unserer Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Team des DWV werde ich jeden Tag in Berlin daran arbeiten, dass Wasserstoff Realität wird.

Die neue Bundesregierung muss jetzt zügig die notwendigen Rahmenbedingungen für einen zeitnahen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft schaffen, damit die deutschen Akteure entlang der Wertschöpfungskette flächendeckend erfolgreich sein können. Das ist gut für die Wirtschaftskraft, für die Umwelt - und damit für uns alle! Wir werden dafür sorgen, dass Wasserstoff seinen Beitrag zur Energiewende leisten wird. Nicht mehr und nicht weniger.“  

Bild: Hydrogen Moves
Präsidentin des DWV, Silke Frank Bild: Hydrogen Moves

Die Mitglieder des DWV haben zudem ein neues Präsidium gewählt, das den Verband gemeinsam mit dem Vorstand durch die kommenden Jahre führen wird.

Das neugewählte Präsidium setzt sich wie folgt zusammen:

  • Präsidentin: Silke Frank
  • Vizepräsident: Dirk Graszt
  • Vizepräsident: Dr. Martin Altrock
  • Vizepräsidentin: Jasmin Kaboni-Voit 

Silke Frank, neue Präsidentin des DWV sagt:
„Einiges wurde in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht, doch das reicht nicht aus. Die neue Bundesregierung muss dringend die richtigen Weichen stellen, um Investitionssicherheit zu schaffen und regulatorische Hürden abzubauen.

Als Bundesverband stehen wir bereit, unsere Expertise einzubringen und als verlässlicher Ansprechpartner der Politik zu agieren.“    

(Quelle: Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) e.V.)

Schlagworte

BerlinBundDekarbonisierungDeutschlandDSVEnergieEnergiewendeEUGeschäftsführungGesellschaftINGInvestitionPolitikUmweltUSAWasserstoffWirtschaftWV

Verwandte Artikel

Installationsarbeiten während der Modernisierung des EAF von Çolakoğlu Metalurji durch Primetals Technologies
11.03.2026

Primetals modernisiert Elektrolichtbogenofen bei Çolakoğlu Metalurji

Die Modernisierung des Elektrolichtbogenofens (EAF) durch Primetals Technologies bei Çolakoğlu Metalurji in Dilovasi, in der Türkei, sorgte für eine bedeutende Effizienzs...

ABB Anlagen Anpassung Automatisierung Betriebssicherheit Çolakoğlu Elektrolichtbogenofen Energie Energieeffizienz Ergebnis Essen EU HZ IBU Inbetriebnahme Industrie ING KI Konstruktion Lichtbogenofen Logistik Modernisierung Montage Neubau Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlkonstruktion Stahlproduktion Strategie Türkei USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rohrfertigung bei Corinth Pipeworks
10.03.2026

Corinth Pipeworks übernimmt Rohrwerk in England

Der griechische Rohrhersteller hat die Rohrproduktionsanlage der Liberty Pipe im nordenglischen Hartlepool erworben

Dekarbonisierung Energie EU Handel Industrie Liberty Lieferketten Lieferung Ltd Offshore Produktion Rohre Saipem Stahl Unternehmen Wasserstoff
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren