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Das in der Bildmitte zu sehende neue Stapelportal kommt bei SKF erstmalig zum Einsatz. - Photo:  AICHELIN Service GmbH
24.03.2023

Anlagen bei SKF in Lüchow modernisiert

Umrüstung von 5 Rollenherdöfen steigert Produktionssicherheit und Durchsatz

Die SKF GmbH produziert in ihrem Werk im niedersächsischen Lüchow verschiedene Wälzlagerprodukte. Bei deren Wärmebehandlung werden seit Jahrzehnten Anlagen und Services von AICHELIN eingesetzt. SKF beauftragte AICHELIN Service, fünf dieser Anlagen im Jahresverlauf 2022 umfassend zu modernisieren. Mit deren erfolgreicher Wiederinbetriebnahme Ende Dezember 2022 hat SKF seine Projektziele in vollem Umfang erreicht: die Produktionssicherheit zu gewährleisten und die Produktivität signifikant zu steigern.

SKF ist bereits seit Anfang der 80er-Jahre AICHELIN-Kunde und nutzt am Standort Lüchow neun AICHELIN-Rollenherdöfen für die Wärmebehandlung von Wälzlagern. Anlass für die aktuelle Anlagenmodernisierung war die in die Jahre gekommene elektronische Steuerung Siemens SPS S5 und die dadurch notwendige Umrüstung auf eine fehlersichere Simatic S7-1500. SKF entschied sich, dieses Steuerungs-Upgrade mit weiteren Umrüstungen und Modernisierungen an den Anlagen zu verbinden.

Um den Teiledurchsatz in den Wärmebehandlungsanlagen zu erhöhen, konstruierte AICHELIN ein neues Stapelportal gemeinsam mit dem SKF-Projektteam sowie einem externen Partner. Dieses Stapelportal kommt bei SKF erstmalig zum Einsatz und ermöglicht dem Kunden statt der bisherigen einlagigen nun eine zwei- bis maximal dreilagige Durchfahrt von Wälzlagern in einem einzigen Wärmebehandlungsprozess. Neben der Erweiterung der Produktionskapazität kann SKF dadurch künftig auch flexibler auf Mehrbedarfe reagieren und vor allem die Anlagen wesentlich energieeffizienter auslasten. Ebenfalls neu integriert wurde FOCOS 4.0, die Industrie-4.0-Anwendung von AICHELIN zum Monitoring und Qualitätsnachweis der Prozesswerte.

SKF entschied sich frühzeitig für die Projektplanung und -durchführung aller Gewerke durch die AICHELIN Service und damit für die Fachexpertise des Industrieofenbauers. ‚Alles aus einer Hand' zu erhalten war hierbei der entscheidende Aspekt: AICHELIN Service fungierte als Generalunternehmer und verantwortete das übergreifende Projektmanagement sowie die Ausführung der Leistungen aller beteiligten Partner und Sublieferanten. Die Rahmenbedingungen waren herausfordernd für die Projektpartner: Ursprünglich war die Projektlaufzeit für November 2021 bis Juni 2022 geplant und galt als zeitkritisch, da parallel die Produktionssicherheit gewährleistet werden musste. Die Anlagen sollten dabei schrittweise nacheinander umgerüstet werden. Durch die im Markt allgemein verbreiteten Versorgungsengpässe entlang der Lieferkette gab es jedoch bei diversen Teilen mehrere Monate Lieferverzug.

SKF zeigt sich äußerst zufrieden darüber, wie diese kritische Situation gemeistert wurde: "Wir haben mit AICHELIN Service erneut sehr konstruktiv und partnerschaftlich zusammengearbeitet. Die Lieferengpässe konnten wir durch hohe Flexibilität auf beiden Seiten und die Nutzung alternativer Lieferanten, auch aus unserem SKF-Netzwerk, überbrücken. Entscheidend ist, dass in solchen Phasen offen und zielgerichtet kommuniziert wird" bestätigt der Projektverantwortliche im Bereich Production Support & Heat Treatment der SKF GmbH.

Durch die Steigerung seiner Produktivität im Bereich Wärmebehandlung stärkt der SKF-Standort Lüchow seine Wettbewerbsfähigkeit. Auch für weitere Anlagenmodernisierungen – u.a. zur Sicherstellung und Erhöhung der Anlagensicherheit – ist SKF bereits im Gespräch mit AICHELIN Service.

(Quelle: AICHELIN Holding GmbH)

Photo: AICHELIN Service GmbH
Blick auf den Ausgang Photo: AICHELIN Service GmbH

Schlagworte

AichelinEnergieEUInbetriebnahmeIndustrieINGLEDModernisierungPartnerschaftProduktionProjektmanagementServiceSteuerungUmrüstungUSAWälzlagerWettbewerb

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