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Um die steigende Nachfrage zu bedienen, hat Cogne Edelstahl am norddeutschen Standort Stuhr bei Bremen in Personal, Maschinenpark und Lagerkapazitäten investiert. - Bild: Cogne Edelstahl
11.07.2025

Cogne erweitert Kapazitäten für Nickelbasislegierungen

Um der steigenden Nachfrage nach hochbeständigen Werkstoffen für sicherheitskritische Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Energie- und Prozessindustrie gerecht zu werden, hat sich Cogne Edelstahl frühzeitig strategisch aufgestellt. Neben einem gezielten Standortausbau arbeitet das Unternehmen an der weiteren Spezialisierung seines Portfolios an Nickelbasislegierungen.

Ob unter hohem Druck, bei starken Temperaturschwankungen oder in aggressiven Medien – Anwendungen in anspruchsvollen Industrieumgebungen stellen extreme Anforderungen an die Belastbarkeit eingesetzter Werkstoffe. Besonders in der Luft- und Raumfahrt, aber auch in der chemischen Industrie, der Öl- und Gasförderung oder der Energiebranche wächst die Nachfrage nach Materialien, die selbst unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren.

Werkstoffvielfalt für sicherheitskritische Anwendungen

Genau für diese Einsatzprofile entwickelt und liefert Cogne Edelstahl maßgeschneiderte Nickelbasislegierungen. Diese zeichnen sich durch außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit, hohe mechanische Festigkeit und Temperaturstabilität aus. Um die steigende Nachfrage nicht nur zu bedienen, sondern aktiv zu gestalten, hat Cogne Edelstahl am norddeutschen Standort Stuhr bei Bremen in Personal, Maschinenpark und Lagerkapazitäten investiert.

Die dort zentral eingelagerten Werkstoffe werden kommissioniert und für Kunden in Deutschland sowie in angrenzenden Märkten bereitgestellt. Die spezialisierte Infrastruktur ermöglicht eine reaktionsschnelle Belieferung auch bei kurzfristigem Bedarf. Für Kunden bedeutet das: kurze Lieferzeiten, verlässliche Verfügbarkeit und mehr Planungssicherheit – gerade bei zeitkritischen Projekten oder unterbrochenen Lieferketten.  

Cognes Produktpalette umfasst bewährte Nickel-Legierungen wie Alloy 825, 625, 718, 810 und 811 sowie den Superaustenit 1.4980. Aus dem Hauptwerk in Italien importiert und in Deutschland eingelagert werden unter anderem die Alloy 625 sowie weitere Speziallegierungen wie 1.4435 oder Duplex 1.4462. Weitere Werkstoffe befinden sich bereits in der Entwicklung.

Zukunft mit Werkstoffkompetenz

Gefertigt werden die Legierungen als klassische Schmiedehalbzeuge, Stabstahl oder Walzdraht. Auf Wunsch sind diese in einfach umgeschmolzenen Ausführungen mittels Elektroschlacke-Umschmelzverfahren (ESU) oder Vakuum-Lichtbogenverfahren (VAR) oder in mehrfach umgeschmolzenen Varianten erhältlich, etwa durch Kombinationen von Vakuum-Induktionsschmelzen (VIM) mit ESU oder VAR. Diese metallurgische Vielfalt erlaubt eine präzise Anpassung der Werkstoffe an branchenspezifische Anforderungen.  

Mit dem Ausbau seines Nickelbasisportfolios stellt sich Cogne Edelstahl strategisch für die Anforderungen von morgen auf. Als Technologiepartner für anspruchsvolle Anwendungen verbindet das Unternehmen Werkstoffkompetenz mit Marktverständnis – und unterstützt seine Kunden dabei, technologische, wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen sicher zu meistern sowie ihre Qualitäts- und Effizienzziele nachhaltig zu erreichen.

(Quelle: Cogne Edelstahl)

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