Statement
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17.04.2026

EU genehmigt Industriestrompreis

Unterstützung der Bundesregierung beim Temporary Iran Crisis Energy Framework gefragt

Am 16. April 2026 hat die EU-Kommission den Vorschlag der Bundesregierung für einen Industriestrompreis genehmigt.

Für Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, ein wichtiger Schritt – auch wenn er mit einem großen Aber verbunden ist:
„Durch die Genehmigung der EU-Kommission kommt die Umsetzung des deutschen Industriestrompreises einen wesentlichen Schritt voran. Gleichzeitig ist klar: Für stromintensive Industrien wie den Stahl läuft die geplante deutsche Regelung aufgrund weiterer einschränkender europäischer Beihilfe-Vorgaben praktisch ins Leere. So gilt der Industriestrompreis nur für einen Teil des Stromverbrauchs und er ist nicht mit der CO₂-Strompreiskompensation kombinierbar.

Hier setzt eine Anpassung des Beihilferahmens an, wie sie die EU-Kommission nach aktuellen Informationen im sogenannten Temporary Iran Crisis Energy Framework vorsieht – das begrüßen wir ausdrücklich. Auch die Bundesregierung sollte diesen Ansatz aktiv unterstützen!

Grundsätzlich verdeutlicht die aktuelle Energiepreiskrise einmal mehr, dass es endlich industriepolitische Maßnahmen mit langfristiger Wirkung braucht, um Gas- und Strompreise nachhaltig zu stabilisieren.

Ziel muss ein verlässlicher Strompreis für die Industrie sein von 50 Euro pro Megawattstunde ‚all in‘, also inklusive aller Abgaben, Entgelte und Steuern. Damit sichern wir die internationale Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Stahlindustrie in Deutschland – und ihren Umbau zur Klimaneutralität.“

(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)

Schlagworte

AnpassungBundDeutschlandEnergieEU-KommissionHZIndustrieKlimaStahlStahlindustrieWettbewerbWirtschaftWirtschaftsvereinigung

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