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Bereit für die Auslieferung an den Kunden: Stablager bei Swiss Steel - Foto: Swiss Steel Group
05.03.2024

Kunden teilen Emissionsdaten mit Swiss Steel

Die Swiss Steel Group, ein weltweit führender Anbieter von Speziallangstahl, hat gemeinsam mit den Unternehmen Dirostahl und Flender einen wegweisenden Schritt im Austausch von Emissionsdaten vereinbart.

Diese strategische Partnerschaft, die das Teilen von Daten zu Downstream-Emissionen umfasst, markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Industrie und setzt neue Standards für transparente Nachhaltigkeit.

In einem Markt, in dem das Teilen von Emissionsdaten von Lieferanten an Kunden bereits als Standard gilt, hat die Swiss Steel Group bereits im vergangenen Jahr eine Vorreiterrolle übernommen.

Datenaustausch ist innovativer Schritt

Als weltweit erster Elektrolichtbogenofenhersteller hat die Swiss Steel Group strukturierte Emissionsdaten seiner Hauptlieferanten über das renommierte Carbon Disclosure Project (CDP) abgefragt.

Die jüngste Entwicklung sieht nun vor, dass die Swiss Steel Group gemeinsam mit Dirostahl und Flender einen innovativen Schritt geht und eine Partnerschaft für den Austausch von Emissionsdaten eingeht.

Dirostahl und Flender, beides bedeutende Kunden von SSG, teilen ihre Daten zu Emissionen mit Swiss Steel Group, wodurch ein bislang unüblicher Datenaustausch in die andere Richtung stattfindet – vom Kunden an den Lieferanten.

Emissionen werden transparent

Markus Lüke, CEO der Dirostahl-Gruppe, erklärt:
„Wir sehen uns klar in der Verantwortung unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Auf der betrieblichen Ebene werden der Scope 1 und 2 durch Energieeffizienzmaßnahmen reduziert.

Um auch in der Zukunft in unserem Scope 1 klimaneutral zu werden, ist die Versorgung mit grünem Wasserstoff unter wirtschaftlichen Bedingungen Voraussetzung.

Durch den Bezug von grünem Stahl der Vorlieferanten, würde sich unser Scope 3 entsprechend verringern und damit auch für unsere Kunden ihren Product Carbon Footprint reduzieren.

Der Datenaustausch zwischen Stahlerzeuger, Weiterverarbeiter und Endkunde ermöglicht es uns, mit zertifizierten Daten die CO2 Emissionen transparent über die gesamte Wertschöpfungskette zu beschreiben und gemeinschaftlich Ansätze zur Reduktion zu erarbeiten. 

Die Wertschöpfung zu Gunsten der Umwelt, anstatt der günstigsten Einstandspreise gewinnt im Sinne des Klimaschutzes zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund freuen wir uns auf transparente Zusammenarbeit mit Swiss-Steel und der Flender-Gruppe.“

Lieferketten entscheidend für Einsparungen

Durch diesen einzigartigen Austausch kann Swiss Steel Group nicht nur präziser seine Scope 3 Downstream Emissionen berechnen, sondern auch einen verlässlicheren CO2-Fußabdruck reporten.

Dieses Beispiel einer umgekehrten Teilung von Emissionsdaten ist das erste seiner Art in der Branche und setzt neue Maßstäbe für transparente Zusammenarbeit.

Andreas Evertz, CEO der Flender-Gruppe, sagt:
„Industrie und Wirtschaft müssen vorweggehen bei der Energiewende und dem Schutz unseres Klimas. Es ist unser Ziel bei Flender bis 2030 C02--neutral in den Scopes 1 und 2 zu agieren und 30% im Scope 3 einzusparen.

Hierbei spielt die Lieferkette eine entscheidende Rolle. Wir freuen uns in Zusammenarbeit mit starken Partnern wie Swiss Steel Group und Dirostahl, unsere Scope-3-Emissionen transparent zu machen und Maßnahmen zu treffen diese ebenfalls zu senken.“

Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group, betont:
"Mit Hilfe dieser Daten kann Swiss Steel Group nicht nur den eigenen CO2-Fußabdruck genauer berechnen, sondern auch seinen Kunden Dirostahl und Flender eine verbesserte Beratungsleistung bieten.

Dies ermöglicht eine gezieltere Auswahl von Materialien, die den Energieverbrauch reduzieren und damit die direkten Emissionen in den Kundenprozessen weiter minimieren können."

Diese wegweisende Partnerschaft unterstreicht das Engagement der Swiss Steel Group, die auch der aktuelle Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist, für transparente Nachhaltigkeit und betont ihre Position als Vorreiter und Thoughtleader in der Branche.

Durch die Zusammenarbeit mit Dirostahl und Flender setzt die Swiss Steel Group neue Maßstäbe für den Emissionsdatenaustausch und zeigt einen klaren Weg auf, wie Unternehmen gemeinsam zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen können.  

(Quelle: Swiss Steel Group)

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