Unternehmen
V. l. n. r.: Alper Sayin (Qlar Europe GmbH, Technical Sales Manager), Martin Brauer (Qlar Europe GmbH, Head of Sales Minerals & Metals), Markus Abel (tripleS GmbH & Co.KG, Managing Director), Jürgen Wörner (tripleS GmbH & Co.KG, Project Engineer E & A), Ralf Morgenthaler (tripleS GmbH & Co.KG, Managing Director), Stefan Benz (tripleS GmbH & Co.KG, Senior Engineering Project Manager), Frank Thomasberger (Qlar Europe GmbH, Director Agents and Sales Locations) - Photo: Qlar
15.07.2026

Qlar und tripleS bündeln Kompetenzen in der Stahlerzeugung

Prozessverbesserungen in der Stahlerzeugung: Dieses Ziel haben sich Qlar (vormals Schenck Process) und tripleS gesetzt. Mit ihrer Kooperation im Bereich Wäge- und Dosiersysteme stellen sie die Steigerung der Transparenz im Stahlerzeugungsprozess sowie die optimale Prozesskontrolle in den Fokus. Damit adressieren beide Unternehmen eine zentrale Herausforderung vieler Stahlproduzenten: Kostenoptimierung durch Effizienzsteigerung.

Qlar und tripleS gehen ab sofort gemeinsame Wege. Mit ihrer Partnerschaft wollen sie Synergien schaffen und neue Geschäftsfelder erschließen. Qlar verfügt als Experte für Dosier- und Wägetechnik über spezielles Applikationswissen hinsichtlich der wägetechnischen Anforderungen in der Stahlproduktion und kann aus 140 Jahren Erfahrung schöpfen. Darüber hinaus bringt Qlar ein weltweites Vertriebsnetz mit. tripleS steuert Ingenieurwissen über Stahlwerksprozesse und eine enge Vernetzung entlang der gesamten Prozesskette bei.

„Ein besonderer Vorteil unseres neuen Partners liegt in der ausgeprägten Nähe zu relevanten Entscheidern“, sagt Martin Brauer, Head of Sales Minerals & Metals, Qlar Europe. „Die Kunden schätzen die hohe Beratungskompetenz und Flexibilität. Darauf bauen wir auf.“  

Beide Unternehmen konzentrieren sich im Rahmen der Stahlproduktion auf die Flüssigphase des Stahls. Der gemeinsame Fokus liegt auf den Endkunden im Stahlherstellungsprozess sowie auf hochwertigen Ingenieurlösungen für lokale Herausforderungen und spezifische Einzelfälle. Dabei setzen Qlar und tripleS auf gesamtheitliche Lösungen, nicht auf einzelne Komponenten.

„Die räumliche Nähe unserer Standorte und unsere langjährige Zusammenarbeit mit Kunden aus der Stahlbranche schaffen eine gute Basis für die Partnerschaft. Gemeinsam ergänzen wir bestehende Strukturen in der Region und bauen unser Netzwerk gezielt weiter aus“, sagt Markus Abel, Managing Director bei tripleS GmbH & Co. KG.

Beide Unternehmen wollen in der Stahlindustrie expandieren und sehen insbesondere in der wachsenden Nachfrage nach grünem Stahl eine konkrete Chance dafür.

Technische Innovation als Wachstumsbasis

Sowohl Qlar als auch tripleS sehen technische Innovation als zentrale Wachstumsbasis für die Zukunft. Die Transformation hin zu Green Steel und der steigende Druck durch CBAM-Anforderungen sorgen in Europa und der MENA-Region für erhebliche technische und wirtschaftliche Dynamik. Die Partner sind überzeugt, dass diese Entwicklung ein erhebliches Marktpotenzial bietet und ihnen ermöglicht, ihre Wettbewerbsposition weiter zu stärken.

(Quelle: Qlar)

Schlagworte

EntwicklungEUEuropaGreen SteelIndustrieINGInnovationKooperationOptimierungPartnerschaftProduktionStahlStahlerzeugungStahlherstellungStahlindustrieStahlproduktionStahlwerkTechnikTransformationTRIPUnternehmenUSAVertriebWettbewerbWirtschaftZusammenarbeit

Verwandte Artikel

Eisenerzmine und Pelletieranlage von Mesabi Metallics in Minnesota, USA
05.10.2026

Mesabi Metallics plant den Bau eines Elektrostahlwerks in Iowa, USA

Investition in Höhe von 18 Milliarden US-Dollar zur Schaffung eines vollständig integrierten amerikanischen Stahlunternehmens, das das Bergwerk in Minnesota und den Stahl...

Bund Direktreduktion Energie Essen EU Indien Industrie Innovation Investition Lichtbogenofen Logistik Produktion Produktionsprozess Schrott Sinter SSAB Stahl Stahlunternehmen Stahlwerk Unternehmen USA
Mehr erfahren
Visualisierung der ersten Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel am Standort Duisburg
02.10.2026

Jacobs Solutions hat weiter die Bauleitung für die neue Direktreduktionsanlage in Duisburg

Der Vertrag des US-Industriedienstleisters für Aufgaben beim Bau der Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel in Duisburg wurde erweitert

Dekarbonisierung Deutschland Direktreduktion Duisburg Eisenerze Energie Energiewende Ergebnis EU Industrie ING Klima Logistik Montage Produktion Projektmanagement Rahmenvertrag Stahl Stahlproduktion Thyssen thyssenkrupp Transformation Umwelt USA Wasserstoff Wasserstoffbasiert Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Mit der Neuausrichtung werden die Kompetenzen für Lenkung, Dämpfung sowie Achs- und Systemlösungen gebündelt
02.10.2026

thyssenkrupp Automotive Technology richtet Fahrwerksgeschäft neu aus

Neue Aufstellung verbindet globale Technologiekompetenz mit stärkerer regionaler Verantwortung.

Anpassung Automobil Automotive Bund China Ennepetal Entwicklung Essen EU Europa Forschung Industrie ING Nordamerika Produktion Steuerung Unternehmen Verlag Wettbewerb Zulieferindustrie
Mehr erfahren
02.10.2026

Vorläufige Netzentgelte: Haushaltszuschuss zu den Übertragungsnetzkosten darf nicht gekürzt werden

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl warnt vor den Folgen der geplanten Kürzung des Haushaltszuschusses und fordert, die erst Anfang des Jahres erreichten Entlastungen dauerh...

Deutschland Energie EU Industrie Stahl Stahlindustrie Unternehmen Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung Zahlen
Mehr erfahren
Dr. Tim M. Schwarz erhält einen DGM-Nachwuchspreis 2026 für seine Arbeiten zur atomgenauen Untersuchung von flüssig-fest Grenzflächen und Flüssigkeiten. Diese sind unter anderem für biologische, Batterie- und Katalysatormaterialien relevant. Überreicht wurde ihm der Preis von Prof. Gunther Eggeler (links) und Prof. Till Schneiders, Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde (DGM).
01.10.2026

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde zeichnet Tilmann Hickel und Tim Schwarz aus

Max-Planck-Wissenschaftler erhalten DGM-Pionier- und DGM-Nachwuchspreis 2026

ABB Auszeichnung Automatisierung Bund Digitalisierung Eisenforschung Entwicklung Essen EU Forschung Gesellschaft HZ IMU Industrie ING Legierungen Materialforschung Max-Planck-Institut Nachwuchs Optimierung Stahl Strategie Studie USA Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe
Mehr erfahren