Trendthema
Photo: thyssenkrupp Materials Services
07.12.2022

Stärkung der Digital Supply Chain Kapazitäten

thyssenkrupp Materials Services kauft Westphalia DataLab GmbH

thyssenkrupp Materials Services hat mit Wirkung zum 05. Dezember 2022 das Datenanalyse- und Data Science-Unternehmen Westphalia DataLab GmbH erworben. Mit dem Kauf verspricht sich der größte werksunabhängige Werkstoffhändler und -Dienstleister der westlichen Welt, die eigene Expertise im Bereich digitaler Supply Chain Services zu stärken sowie die Entwicklung konkreter Lösungen zu beschleunigen.

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung „Materials as a Service“ investiert thyssenkrupp Materials Services in neue digitale Geschäftsmodelle, insbesondere im Bereich Supply Chain Services.

„Das Potenzial für digitale Lösungen, um Lieferketten resilienter zu gestalten und CO2-Emissionen zu senken, ist riesig. Vor dem Hintergrund des dynamischen Marktumfelds setzen wir hier Schwerpunkte für Innovationen und eröffnen uns neue Geschäftsfelder“, so Ilse Henne, Chief Transformation Officer von thyssenkrupp Materials Services.

Hierzu werden beispielsweise Prognoselösungen eingesetzt, die es ermöglichen, mithilfe von Datenanalyse entlang der Lieferkette den Servicelevel für Kunden zu verbessern und ihre Lagerbestände zu reduzieren. Ein Projekt in diesem Bereich ist die auf Künstlicher Intelligenz basierende Lösung pacemaker, die aktuell in der Gesellschaft thyssenkrupp Materials DataflowWorks GmbH weiterentwickelt wird. Mit der Akquisition der Westphalia DataLab GmbH sollen die Produktreife und Markteinführung von pacemaker noch stärker vorangetrieben werden.

Das Unternehmen bringt dabei hochqualifizierte Mitarbeiter mit, die über eine hohe Expertise bei der Validierung, Implementierung und
Skalierung von vorausschauenden KI- und Data Science-Projekten verfügen.

„Mit dem Erwerb von Westphalia DataLab durch thyssenkrupp Materials Services kommen Daten- Wissenschaft und Wirtschaft zusammen“, so Prof. Dr. Reiner Kurzhals, Gründer und Chief Technologie Officer der Westphalia DataLab. „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Data Science-Expertise in ein Unternehmen einbringen können, das gleichermaßen für Tradition und digitale Innovationen steht.“

Die Westphalia DataLab GmbH wurde 2017 in Münster gegründet und bietet ihren Kunden Beratungund Entwicklungsdienstleistungen im Bereich Data Science an. 2020 hat das Unternehmen den Deutschen Künstlichen Intelligenz-Preis gewonnen.

(Quelle: thyssenkrupp Materials Services)

Schlagworte

CO2CO2-EmissionenEmissionenEntwicklungEUGesellschaftGetriebeINGInnovationLieferkettenServiceThyssenthyssenkruppThyssenkrupp Materials ServicesTransformationUnternehmenUSAWerkstoffWirtschaft

Verwandte Artikel

Luftbild des Moselstahlwerks in Trier
08.09.2026

Technische Ausrüstung des Moselstahlwerks Trier steht zum Verkauf

Die Anlagentechnik des gesamten schmelzmetallurgischen und Stranggießbereichs werden weltweit Investoren zum Kauf angeboten.

Anlagen Asien Danieli Draht Essen EU Indien ING Lichtbogenofen Messung Metallurgie Modernisierung Produktion Produktionsprozess Schmelze Schmelzen Schrott Stahl Stahlherstellung Stahlproduktion Stahlwerk Strangguss Tenova Verkauf Verlag
Mehr erfahren
Neue Warmrichtmaschine in Mühheim
07.09.2026

Salzgitter AG nimmt Warmrichtmaschine in Betrieb

Die Anlage im Werk der Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH (Mülheim a. d. R.) unterstreicht die Rolle des Salzgitter-Konzerns als Partner für Infrastruktur im Zukunft...

Anlagen Anlagenbau Blech Bleche DSV Energie Energiewende Entwicklung Essen EU Gesellschaft Grobblech HZ Inbetriebnahme ING Investition Montage Offshore Produktion Salzgitter Mannesmann Grobblech GmbH Stahl Technik USA Vorstand Wettbewerb Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Projektauftakt, v.l.n.r. hinten: Andreas Zaremba, Leiter TGA, Ilsenburger Grobblech GmbH, Sebastian Böhm, Entwicklungsingenieur, Ilsenburger Grobblech GmbH, Uwe Zischkale, Abteilungsleiter 3 Energie, Nachhaltigkeit, Strukturwandel, Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt; v.l.n.r. vorn: Dr. Robert Kühn, Vorsitzender der Geschäftsführung, Ilsenburger Grobblech GmbH, Denis Loeffke, Bürgermeister Stadt Ilsenburg, Dr. Franziska Sondej, Energiesysteme und Infrastrukturen, Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Andreas Künne, Energiemanager, Ilsenburger Grobblech GmbH
07.09.2026

Vorstudie in Ilsenburg startet

Mit dem Projektauftakt in der Stadtverwaltung Ilsenburg startet die Vorstudie „Smart Industry Orchestration Ilsenburg“.

Automatisierung Blech Bleche Bund Energie Entwicklung Ergebnis EU Fraunhofer Grobblech HZ Ilsenburger Grobblech GmbH Industrie ING Klima Klimaschutz Nachhaltigkeit Politik Produktion Produktionsprozess Sachsen Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Studie Transformation Umwelt Unternehmen USA Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsstandort
Mehr erfahren
04.09.2026

Acciaierie Venete nimmt weitere Einzelstab-Richtanlage in Betrieb

Die fortschrittliche SBQ-Endbearbeitungstechnologie wurde von Danieli im Werk Padua implementiert. Sie garantiert hochwertigen Stabstahl und steigert die betriebliche Eff...

Automation Automatisierung Betriebssicherheit Danieli EU Inbetriebnahme Industrie ING Instandhaltung Italien KI Messe Produktion Prozessleitsystem Service Stahl Strategie Unternehmen USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Frontansicht des Deutschen Bundestags in dem der Bundeshaushalt debattiert wird.
03.09.2026

Regierung droht Mittelstandsforschung weiter auszubremsen

Forschungsvereinigungen fordern Kurskorrektur im Bundeshaushalt.

Anpassung Bund Dekarbonisierung Deutschland Digitalisierung Einsparung Energie Entwicklung EU Forschung Forschungsprojekt Fosta HZ Industrie ING Innovation KI Klima Konstruktion Politik Produktion Rohstoffe Sanierung Stahl Stahlanwendung Transformation Unternehmen USA Wasserstoff Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Zukunftstechnologie
Mehr erfahren