Trendthema
Frank Koch, CEO Swiss Steel Group - Foto: Swiss Steel Group
06.09.2023

Swiss Steel Group für Nachhaltigkeitspreis nominiert

Die Nominierung basiert auf den intensiven Anstrengungen der gesamten Swiss Steel Group, den CO2-Fußabdruck in den Emissionsbereichen Scope 1, Scope 2 und Scope 3 zu senken. Der Begriff der Scope 1 2 3 Emissionen entstammt dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol), einem wichtigen, international anerkannten Standard zur Berechnung von Treibhausgasemissionen. Scope 1 2 3 bezieht sich auf unterschiedliche Treibhausgasemissionen im Carbon Footprint, die durch die Aktivitäten von Unternehmen direkt und in der Wertschöpfungskette entstehen.  

Die Swiss Steel Group setzt sich intensiv für Nachhaltigkeit und den Umweltschutz in der Stahlindustrie ein. In einer Zeit, in der die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels verstärkt werden, hat das Unternehmen mit Green Steel Climate + eine wegweisende Lösung entwickelt, die zeigt, dass auch bei der Produktion von absolutem Qualitätsstahl ein ökologisch vorbildlicher Weg gegangen werden kann.

Swiss Steel Group CEO Frank Koch sagt:
„Die Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis ist eine Bestätigung all unserer Anstrengungen und Aktivitäten für die Dekarbonisierung in der Stahlherstellung. Wir fühlen uns durch diese Nominierung in unserem strategischen Ziel nicht nur Marktführer sondern auch Thoughtleader für Green Steel in Europa zu sein, bestätigt.

Es ist uns eine Ehre zu den Nominierten dieses wohl renommiertesten Umweltpreises in Europa zu gehören. Unser Produkt Green Steel Climate + ist das Ergebnis intensiver Forschung und Entwicklung sowie konsequenter Nutzung regenerativer Energien und intelligentem Recyclings.“

Dieses Produkt erfüllt nicht nur die hohen Qualitätsanforderungen der Branche, sondern geht auch über die Erwartungen in Punkto Umweltverträglichkeit hinaus. Mit diesem Produkt ist es der Swiss Steel Group gelungen z.B. in unseren Werken in Witten den CO2-Fussabdruck pro Tonne Rohstahl Climate+ (Scopes 1+2) bis zu 94% unter den globalen Durchschnitt der Rohstahlerzeugung zu bringen.

Die Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis unterstreicht die Bedeutung von Innovation und Nachhaltigkeit in der Industrie. Die Swiss Steel Group setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der Stahlherstellung, indem sie beweist, dass hochwertiger Stahl und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.  

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird jedes Jahr an Organisationen verliehen und ausgezeichnet, die herausragende Beiträge zum Schutz der Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Die Nominierung der Swiss Steel Group ist eine Anerkennung ihrer Führungsrolle in der Branche und ihres Engagements für eine grünere Zukunft.

(Quelle: Swiss Steel Group)

Schlagworte

CO2DekarbonisierungDeutschlandEmissionenEnergieEntwicklungEUForschungFrank KochGreen SteelIndustrieInnovationKlimaNachhaltigkeitProduktionRecyclingStahlStahlerzeugungStahlherstellungStahlindustrieUmweltUmweltschutzUnternehmen

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren