Unternehmen
Feralpi Stahl Steel Reborn - Abb.  FeralpiGroup
03.02.2023

Dokumentarfilm über der 30-jährige Bestehen von Feralpi Group jetzt verfügbar

DAS UNTERNEHMEN DER FERALPI GRUPPE SCHILDERT DIE NEUGEBURT DES WERKS IN RIESA (SACHSEN)

Die Feralpi Gruppe präsentiert den Dokumentarfilm „Feralpi Stahl | Steel Reborn“, der ab heute auf Prime Video via Prime Video Direct zu sehen ist. Die neue Produktion - von AlbatrosFilm und Alessandro Milini - schildert die dreißigjährige Geschichte des deutschen Unternehmens: ein Industrieabenteuer, das Italien und Deutschland vereint. Der Dokumentarfilm dauert ca. 40 Minuten, berichtet über die wichtigsten Ereignisse und schildert Anekdoten sowie Gefühle der Personen, die an dieser langen Entwicklung teilgenommen haben. Eine Abfolge von Zeugnissen, die zwischen Chronologie und Erinnerungen nicht nur die jüngste Vergangenheit definiert, sondern auch eine Botschaft für kommende Generationen geben soll.

Stahl kann auf viele Weisen hergestellt werden, eine davon ist aus Schrott wiederbelebt zu werden. Diese Besonderheit gibt ihm immer ein neues Leben. In Riesa (Sachsen) war Stahl bereits im 19. Jahrhundert für die Wirtschaft der Stadt grundlegend. Doch der Fall der Berliner Mauer hat alles, sowohl im sozialen Bereich als auch in der Produktion, verändert. Das Kombinat der ehemaligen DDR, in dem sich das Stahlwerk von Riesa befand, bereitet sich auf die Einstellung seiner Tätigkeit vor. Über 11.000 Beschäftigte werden ihre Arbeit verlieren. Feralpi, das bereits Anfang der 1970er-Jahre Stahl über ein eigenes Netz nach Deutschland exportierte, sieht die Möglichkeit, in einem Gebiet mit stark wachsender Infrastruktur Produzent zu werden.

Dies ist der Ausgangspunkt für die Idee, die dann umgesetzt wird, in der Stadt Riesa wieder ein Werk aufzubauen. Das Projekt sieht mit dem Knowhow der italienischen Werke in Lonato und Calvisano (Italien) die Errichtung einer modernen Mini Mill für die Herstellung von Stahl aus Elektroofen vor. Im Laufe von wenigen Monaten nimmt das Projekt Gestalt an. Im Februar 1992 beginnt die Geschichte, die heute den Namen Feralpi Stahl trägt.

Der Dokumentarfilm schildert nicht nur die zeitliche Abfolge der Ereignisse, sondern auch die Gefühle all derer, die in den ersten dreißig Jahren dieser Tätigkeit dabei waren. Es sind die Personen, die den Werdegang des Unternehmens mit seiner Wiederbelebung und seinem Tatendrang im Laufe der Jahre schildern. Ein Unternehmen als Ziel, das erfolglos geblieben wäre, hätte es nicht die entscheidende Mitwirkung der Menschen auf dem Weg dorthin gegeben. Zusammenarbeit, Beteiligung, Inklusion, aber auch Entschlossenheit, Einsatz und Leidenschaft sind menschliche Werte, die Deutschland und Italien vereint haben.

Zum Vorschein kommt ein Zeugnis, wie man die sprachlichen oder auf verschiedenen Kulturen basierenden Probleme auch bei Schwierigkeiten durch ein gemeinsames Ziel lösen kann. Dank all dem konnten Feralpi und die Personen das Stahluniversum in Sachsen wiederbeleben. Ein Beweis dafür, dass Stahl immer ein zweites Leben hat.

Im Dokumentarfilm ist unter den Zeugnissen auch das von Giuseppe Pasini, dem Präsidenten der Feralpi Gruppe: "
Die Personen, die diese Geschichte erzählen, sind sozusagen die Mütter und Väter unseres deutschen Unternehmens. Heute haben wir nach 30 Jahren die Verantwortung, zukünftigen Generationen die Bedeutung der geleisteten Arbeit zu vermitteln, damit Werte wie Aufopferung und Mut nicht verloren gehen.

Diese Erinnerung muss bewahrt und weitergegeben werden. Sie erzählt von einer Herausforderung, die der Vergangenheit angehört, uns aber zeitgleich daran erinnert, wie man die Zukunftsziele nur durch Mitarbeit erreicht. Feralpi Stahl und unsere ganze Gruppe wären nicht die von heute, wenn nicht alle, von den Führungskräften bis hin zur Arbeiterschaft, zusammengearbeitet hätten".

"Für uns ist der Film - so Uwe Reinecke, derzeit Werksleiter von ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH – ein wunderbares Stück Zeitgeschichte. Aber nicht nur das: Es beweist, wie wichtig die Personen waren und sind, die FERALPI STAHL in den letzten 30 Jahren begleitet haben oder es noch immer mit vollem Tatendrang tun. Sie hatten Vertrauen in die Unternehmensvision von Giuseppe Pasini und sie haben sich zutiefst dafür eingesetzt, dass das Stahlwerk von Riesa zu dem wird, was es heute ist: ein für die Industrie unverzichtbarer Partner, ein Wegbereiter für die Umwelt, ganz nach unserem Leitsatz - „Produktion und Wachstum unter Beachtung des Menschen und der Umwelt“, und einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes. Ich bin stolz darauf, dass ich in diesem Sinne meinen Beitrag dazu geben kann".

"Der 30. Jahrestag – fährt Isabella Manfredi, Leiterin für Kommunikation und Außenbeziehungen der Feralpi Gruppe, fort, - war eine Gelegenheit, um diese bedeutungsvolle und zeugnisreiche Geschichte zu erzählen. Es sollte keine Geschichte sein, die von uns, sondern von all denen kommt, die daran teilgenommen haben. Dokumentarfilme sind heute eine der faszinierendsten und authentischsten Kommunikationsformen. Auch wer sich nicht mit der Stahlindustrie auskennt, wird von dieser Sammlung von Lebenszeugnissen hingerissen sein. Für uns ist es auch eine weitere Art und Weise, die Unternehmenskultur und Werte wie Inklusion zu überliefern, die bereits vor 30 Jahren für die Entwicklung unseres Unternehmens grundlegend waren".

"Der Film „Steel Reborn“ - so Alessandro Milini, Regisseur und CEO von AlbatrosFilm - ist kein klassischer Dokumentarfilm über die Industrieproduktion. Es ist vielmehr eine Reise in die Vergangenheit, in die Gefühle und Erinnerungen einiger Hauptakteure, die die Geburtsstunde von Feralpi Stahl miterlebt haben. Was auf Produktionsebene schwierig war, war die Aufzeichnung und das Verständnis von über 10 Stunden, in denen viele Personen zu Wort kamen (zum Großteil wurde Deutsch mit sächsischem Dialekt gesprochen), sowie ihre Auswahl, um sie abschließend in eine 40-minütige Montage zu bündeln, ohne dabei den logischen Sinn und die Zeitereignisse außer Acht zu lassen. Es ergibt sich eine homogene Erzählung, die vor allem die menschliche Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Mentalitäten vermittelt, denen es jedoch trotzdem gelungen ist, einander zu verstehen und sich in diesem „Industrieabenteuer“ zu respektieren".

Zu finden unter: „Feralpi Stahl | Steel Reborn“ auf Prime Video via Prime Video Direct.

(Quelle: FeralpiGroup)

Schlagworte

BerlinDeutschlandEntwicklungESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbHEUFeralpiIndustrieINGItalienMontageProduktionSachsenSchrottStahlStahlindustrieStahlwerkUmweltUnternehmenUSAWirtschaftZusammenarbeit

Verwandte Artikel

10.07.2026

Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent

Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG

ABB CO2 CO2-Emissionen DSV Duisburg Elektrolichtbogenofen Emissionen Ergebnis Essen EU Gesellschaft HKM Hüttenwerk HZ Industrie ING Investition Lichtbogenofen Lieferung Partnerschaft Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Strategie Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Tube USA Vallourec Vereinbarung Verwaltungsrat Vorstand Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Eine 5MW-PEM-Elektrolyseanlage wird jährlich bis zu 750 Tonnen grünen Wasserstoff liefern
09.07.2026

Wolfram-Produktion künftig mit grünem statt grauem Wasserstoff

Die österreichische Wolfram Bergbau und Hütten AG erhält regional aus Windstrom erzeugten grünen Wasserstoff von Energie Steiermark

Bergbau Bund Dekarbonisierung Deutschland Elektrolyse Emissionen Energie EU Inbetriebnahme Industrie Klima Lieferung Nachhaltigkeit Österreich Partnerschaft Produktion Produktionsprozess Pulver Sandvik Strategie Unternehmen Vereinbarung Wasserstoff Windpark Wirtschaft Wolfram Zusammenarbeit
Mehr erfahren
(von li n. rechts: Nicolas Fritzen (Geschäftsführer Plakoma GmbH), Dr. Christian Redl (stellvertrender Geschäftsführer INTECO), Ing. Roland Kristl (Geschäftsführer INTECO), Michael Jost (Prokurist Plakoma GmbH)
08.07.2026

Inteco Gruppe übernimmt Plakoma

Die Inteco Gruppe (Inteco Holding GmbH) freut sich bekanntzugeben, dass sie die Plakoma GmbH mit Sitz in Nalbach-Körprich im Saarland zu 100 Prozent übernommen hat.

Adjustage Anlagen Anlagenbau Entwicklung Essen EU Inbetriebnahme Industrie ING Innovation INTECO melting and casting technologies GmbH Montage Produktion Saarland Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Unternehmen USA Walzwerk
Mehr erfahren
Geert Van Poelvoorde
08.07.2026

Geert Van Poelvoorde wechselt in den Aufsichtsrat von ArcelorMittal Europe

Der CEO für Europa und Mitglied des Konzernvorstands geht Ende Juli in den Ruhestand und gibt die operative Führung des Europa-Segments ab

ArcelorMittal Bremen Bund DSV Energie EU EUROFER Europa Industrie ING Karriere Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Unternehmen USA Vorstand Walzwerk Warmband Werkstoff Zertifikat
Mehr erfahren
08.07.2026

Feralpi Group auf dem Weg zu Netto-Null bis 2050

Der Einsatz für emissionsarmen Stahl geht weiter: Der eingeschlagene Kurs bleibt konsequent auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen ausgerichtet.

CDP Dekarbonisierung Elektrifizierung Emissionen Energie Energieeffizienz Entwicklung Erdgas Essen EU HZ ING Klima Klimastrategie Klimaziel Klimaziele Messe Partnerschaft Produktion Recycling Rohstoffe Stahl Strategie Transformation Transformationsprozess Transport Umwelt Unternehmen USA Verkauf Vertrieb Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren