SSAB hat die Arbeiten auf der Baustelle seines neuen Stahlwerks in Luleå erneut unterbrochen, nachdem persönliche Gaswarngeräte geringe Konzentrationen von Cyanwasserstoff gemessen hatten. Die gemessenen Werte haben die geltenden Grenzwerte für die berufliche Exposition nicht überschritten und stellen nach Einschätzung des Unternehmens kein Risiko für das Personal vor Ort dar. Die Arbeiten werden erst wieder aufgenommen, sobald die Situation untersucht und als sicher eingestuft wurde.
„Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und Auftragnehmer hat für uns höchste Priorität. Die persönlichen Gaswarngeräte haben geringe Konzentrationen von Cyanwasserstoff gemessen. Die Messwerte liegen unter den Grenzwerten für die berufliche Exposition, und niemand, der vor Ort arbeitet, ist erkrankt. Wir werden nun unser Messprogramm weiter ausbauen“, sagt Carl Orrling, Chief Technical Officer und Leiter des Transformation Office bei SSAB.
Die Arbeiten wurden erstmals am 3. April unterbrochen, nachdem mehrere Personen Krankheitssymptome gezeigt hatten. Der Standort wurde ab dem 27. Mai schrittweise wieder in Betrieb genommen, nachdem eine Ursachenanalyse ergeben hatte, dass die Symptome durch Staub in Kombination mit Atemwegsviren und Wetterbedingungen verursacht wurden.
SSAB wird nun gemeinsam mit externen Experten prüfen, wie das bestehende Messprogramm erweitert werden kann – und weitere Analysen durchführen, um diese neuen Erkenntnisse zu untersuchen. Die Unterbrechung gilt für die Bereiche, in denen Warnungen von Gasmesssystemen registriert wurden, sowie für angrenzende Bereiche, in denen Erdarbeiten durchgeführt werden. Weitere Informationen werden bereitgestellt, sobald zusätzliche Messergebnisse und Analysen vorliegen.
Nach der derzeitigen Einschätzung von SSAB wird die Unterbrechung der Arbeiten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Gesamtzeitplan oder das Budget des Projekts haben.
(Quelle: SSAB)
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