Unternehmen
Photo: thyssenkrupp Materials Services
03.02.2022

Knauf Interfer setzt auf thyssenkrupp Materials IoT

Digitalisierung der Stahl Service Aktivitäten

Exakte Liefer- und Termintreue sowie höchste Qualität für Kunden: Eine vernetzte Fertigung ist hier unabdingbar. Knauf Interfer setzt dafür auf thyssenkrupp Materials IoT. Mit toii® unterstützen die Digitalisierungsexperten von thyssenkrupp Materials Services den Anbieter von Stahl- und Aluminiumlösungen dabei, die geplante Produktion effizient und transparent auszuführen.

Die IIoTPlattformbietet darüber hinaus Echtzeittransparenz über Produktivität, Qualität sowie Auftragsfortschritt.

„In Zeiten von steigenden Kundenanforderungen – insbesondere bei Just-in-Time oder Just-in- Sequence Bestellungen in Kombination mit erhöhten Effizienzanforderungen – führt für uns kein Weg an der Digitalisierung vorbei.  Als digitaler Supply Chain Manager der Industrie gilt dies natürlich auch vor allem für die Produktionsplanung, -steuerung und Instandhaltung. Wir freuen uns, mit der thyssenkrupp Materials IoT GmbH einen erfahrenen Partner für uns gefunden zu haben und gehen mit hohen Erwartungen in dieses gemeinsame Projekt“, so Dr. Kay Oppat, Mitglied des Vorstands/CTO der Knauf Interfer SE.

Als eines der führenden Distributions-, Bearbeitungs- und Serviceunternehmen für Stahl und Aluminium hat sich Knauf Interfer auf Lösungen für die Industrie, speziell die Automobilindustrie, fokussiert.

„Mit toii haben wir ein Produkt entwickelt, mit dem wir den digitalen Wandel in unsere eigene Produktion bei thyssenkrupp Materials Services gebracht haben. Diesen Schritt ermöglichen wir inzwischen auch anderen Unternehmen“, so Ilse Henne, Mitglied des Vorstands von thyssenkrupp Materials Services. „Damit treiben wir konsequent unsere strategische Weiterentwicklung ‚Materials as a Service‘ und den damit verbundenen Ausbau des Dienstleistungsportfolios voran.“

Die Anarbeitungszentren von thyssenkrupp Materials Processing Europe haben toii seit sechs Jahren im Einsatz.

„Digitalisierung und Expertise im Prozess- sowie Shopfloormanagement denken wir für unsere europaweiten Stahl Service Center immer zusammen. So konnten wir dank toii bisher Produktivitätssteigerungen zwischen 10 bis 15 Prozent an unseren Standorten erzielen“, so Wilhelm Budéus, Leiter der Niederlassung Krefeld sowie Mitglied der Geschäftsführung der thyssenkrupp Materials Processing Europe GmbH.

Die thyssenkrupp Materials IoT GmbH ist ein Spin-Off von thyssenkrupp Materials Services. Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung „Materials as a Service“ baut der Werkstoff-Händler und -Dienstleister sein Supply Chain Service Geschäft konsequent aus. Hierzu gehört unter anderem die Entwicklung innovativer, datengetriebener Geschäftsmodelle wie toii®.

thyssenkrupp Materials IoT begleitet seine Kunden auf dem Weg in die Industrie 4.0 während des kompletten Prozesses: von der Beratung über die Implementierung von IIoT- Technologien bis zur Betreuung während des gesamten Lebenszyklus der Lösungen und den Betrieb der darunterliegenden Plattform.

(Quelle: thyssenkrupp Materials Services)

Schlagworte

AluminiumAnarbeitungAutomobilBundDigitalisierungEntwicklungEUGetriebeIBUIndustrieIndustrie 4.0INGInstandhaltungKnauf Interfer SEKrefeldProduktionServiceStahlSteuerungThyssenthyssenkruppThyssenkrupp Materials IoTThyssenkrupp Materials ServicesUnternehmenUSAWerkstoff

Verwandte Artikel

31.03.2026

VDE-Hinweis zu Netzrückwirkungen kommt Elektrostahlwerken entgegen

Eine jetzt veröffentlichte Broschüre von VDE FNN ist eine wertvolle Unterstützung für den Netzanschluss von elektrischen Anlagen mit EAFs größerer Leistung

Anlagen Elektrostahlwerk Elektrotechnik EU Industrie Klima Lichtbogenofen Netzanschluß Neubau Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Strategie Technik Transformation VDEh
Mehr erfahren
: Clarissa Odewald (CEO von thyssenkrupp Rasselstein) mit der neuen Weißblechdose aus bluemint® Steel
30.03.2026

Henkel setzt auf CO₂-reduzierte Verpackung aus CO2-reduziertem Stahl

Der Verpackungsstahlhersteller thyssenkrupp Rasselstein unterstützt Henkel bei der weiteren Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks seiner Verpackungen.

Blech Deutschland Emissionen EU Hochofen Industrie ING Klima Metallverpackung Nachhaltigkeit Recycling Rohstoffe Schrott Stahl Stahlherstellung Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Rasselstein Transformation Unternehmen USA Verpackungsstahl Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Vertragsunterzeichnung bei Steel Authority of India (SAIL)
30.03.2026

SAIL bestellt Kokereitechnik für das Burnpur-Projekt

SMS group hat zusammen mit dem Konsortialpartner MCK Kutty Engineers Pvt. Ltd. einen Auftrag über die Lieferung von zwei Trockenlöschanlagen erhalten

Automation Betriebssicherheit Digitalisierung Emissionen Energie Energieeffizienz EU Hochofen Inbetriebnahme Indien ING KI Kokerei Koks Koksofen Koksofenbatterie Lieferung Ltd Ltd. Modernisierung Montage Nachhaltigkeit Partnerschaft Paul Wurth Service Stahl Stahlerzeugung Stahlwerk Umwelt USA Wurth Zusammenarbeit
Mehr erfahren
27.03.2026

Globale Stahl-Überkapazitäten sind ernsthafte Gefahl für Europas Industrie

Die jüngsten OECD-Zahlen bestätigen die existenzielle Gefahr für Europas Stahlindustrie. EUROFER drängt die EU zu handeln.

Ergebnis Essen EU EUROFER Handel HZ Industrie ING Investition Paris Produktion Stahl Stahlhandel Stahlmarkt Stahlproduktion
Mehr erfahren
Die Werke von thyssenkrupp Electrical Steel in Gelsenkirchen und Isbergues stellen kornorientiertes Elektroband her – ein Schlüsselmaterial für Transformatoren in Umspannwerken und Windkraftanlagen. Aufgrund der sich weiter verschärfenden Importkrise reagiert thyssenkrupp Steel mit weiteren Produktionskürzungen. Daher wird der Standort Isbergues von Juni bis September komplett geschlossen
27.03.2026

Importkrise bei kornorientiertem Elektroband

Die Importkrise auf dem Markt für kornorientiertes Elektroband verschärft sich weiter. thyssenkrupp Steel reagiert darauf mit weiteren Produktionskürzungen.

Anlagen Elektroband Energie Energiewende Energiewirtschaft Entwicklung EU EU-Kommission Gesellschaft Handel HZ ING KI Produktion Stahl Studie Thyssen thyssenkrupp Transport Unternehmen Werkstoff Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren