Die Rohstahlproduktion in Deutschland setzte den Trend der vergangenen Monate fort und legte auch im April 2026 spürbar zu. Mit 3,2 Millionen Tonnen lag sie um 9,5 Prozent über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Von Januar bis April stieg die Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,1 Prozent.
Besonders deutlich fiel der Zuwachs bei der Oxygenstahlproduktion aus, die im April um 10,7 Prozent zulegte. Die Elektrostahlerzeugung erreichte 1,013 Millionen Tonnen und verzeichnete damit ein Plus von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Die aktuellen Zahlen unterstreichen die anhaltende Stabilisierung der Stahlproduktion in Deutschland. Insgesamt bleibt das Produktionsniveau allerdings weiterhin unterdurchschnittlich: Auf das Jahr hochgerechnet liegt sie mit 37,5 Millionen Tonnen weiterhin unter der Schwelle von 40 Millionen Tonnen – dem Minimum für eine auskömmliche Kapazitätsauslastung der Stahlunternehmen.
(Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl)
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