Unternehmen
V.l.n.r.: Andreas Bügener, Geschäftsführer Sinto Agtos GmbH, Atchi Nagai, President Sintokogio Ltd. - Bild: Agtos Sinto
10.06.2025

Sintokogio erwirbt Agtos Oberflächensysteme

Nach dem starken Wachstum seit 2001 haben sich die bisherigen Gesellschafter von Agtos dazu entschlossen, ihre Anteile für die weitere, langfristige Entwicklung von Agtos an Sintokogio Ltd. mit Sitz in Nagoya, Japan, abzugeben. Mittlerweile präsentiert sich das Sinto Agtos auch mit einer neuen Website.

Der Kauf wurde durch die ebenfalls zu Sintokogio gehörende Unternehmensgruppe Winoa SA mit Hauptsitz in Frankreich vollzogen. Winoa ist ein weltweit führender Hersteller von hochwertigem Strahlmittel.

Dazu gehören innovative und umweltfreundliche Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die Oberflächenvorbereitung. Die „Agtos Gesellschaft für technische Oberflächensysteme mbH“ wurde kürzlich in „Sinto Agtos GmbH“ umbenannt, um die neue Zugehörigkeit des Unternehmens zur Sintokogio Gruppe zu verdeutlichen.

Agtos beschäftigt rund 160 Mitarbeiter

Agtos, gegründet 2001 in Emsdetten, ist ein Spezialist für die Konzeption und Herstellung von Schleuderrad-Strahlanlagen. Das Unternehmen hat zusammen mehr als 160 Mitarbeiter im Werk in Konin, Polen und dem Hauptsitz in Emsdetten, Deutschland.

Kunden sind Unternehmen aller Größenklassen, insbesondere aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, Gießereien, Schmieden, Stahlhändler, der Befestigungsindustrie und dem Maschinenbau.

Sintokogio Ltd. ist mit ihren über 70 weltweit ansässigen Tochtergesellschaften ein global führender Hersteller von Gießereiausrüstung. Das Unternehmen beliefert Kunden aus unterschiedlichen Industriesektoren unter anderem mit Lösungen für Oberflächenbehandlung, Umweltschutz, Materialhandling, Mechatronik, Verbrauchsmaterialien.

Der japanische Konzern möchte mit dieser Akquisition seinen Geschäftsbereich Oberflächenbehandlung in Europa weiter stärken. Man schätzt die gute Marktstellung und die hohe Reputation von Agtos und möchte das Geschäft von Agtos weiter aktiv ausbauen.

Ausgangspunkt der zukünftigen Strategie für Agtos ist die Fortführung und der Ausbau der Tätigkeit mit dem bestehenden Management und den Mitarbeitern an den beiden Standorten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet dies ein spannendes Entwicklungspotential und man geht von einem weiteren Wachstum der Belegschaft aus.

Für die Kunden wird das Portfolio sowie die Servicetätigkeit im starken Netzwerk der Sintokogio Gruppe weiter ausgebaut.

Internetauftritt wurde verschlankt

Mittlerweile präsentiert sich das Sinto Agtos auch mit einer neuen Website. Der Einsatz eines zeitgemäßen Content Management Systems ermöglicht es, die hohen Designansprüche umzusetzen. So wurde die Struktur der Website schlanker und damit bedienerfreundlicher gestaltet. Sie lässt sich auch auf dem Handy gut navigieren.   

Viel Wert wurde auf die Inhalte der neuen Website gelegt. So finden die Besucher leicht verständliche Beschreibungen der Maschinen und Prozesse. Zudem werden Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche wie Technik Nachhaltigkeit und Personal gegeben.

Ein Ratgeber vermittelt auch dem Einsteiger in die Strahltechnik das nötige Grundwissen, um richtige Entscheidungen für seine Investitionen treffen zu können. Auch nach dem Go-Live der neuen Website wird es viele Neuerungen geben, denn die Entwicklungen in der Strahltechnik gehen weiter.

(Quelle: Sinto Agtos GmbH)

Schlagworte

AGTOS GmbHAnlagenAutomobilDeutschlandEntwicklungEUFrankreichGesellschaftIBUIndustrieINGInternetauftrittInvestitionJapanLtdLtd.MaschinenbauNachhaltigkeitPolenSchleuderradSchmiedenServiceStahlStrahlanlageStrahltechnikStrategieTechnikUmweltUmweltschutzUnternehmenUSAZulieferindustrie

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
Rohrfertigung bei Corinth Pipeworks
10.03.2026

Corinth Pipeworks übernimmt Rohrwerk in England

Der griechische Rohrhersteller hat die Rohrproduktionsanlage der Liberty Pipe im nordenglischen Hartlepool erworben

Dekarbonisierung Energie EU Handel Industrie Liberty Lieferketten Lieferung Ltd Offshore Produktion Rohre Saipem Stahl Unternehmen Wasserstoff
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren