Unternehmen
Photo: thyssenkrupp Materials Services
29.04.2022

thyssenkrupp Schulte investiert in neue Hochregalanlage

Seit der Inbetriebnahme im Februar 2022 stärkt die neue Anlage die Prozesseffizienz in den betrieblichen Abläufen und bereitet den Weg hin zum automatisierten Werkstofflager. In Zukunft können dadurch etwa die Beladereihenfolge oder die Lagerabwicklung systemunterstützt optimiert werden.

Mit einer Dimension von 21 Metern Höhe, 17 Metern Breite und 59 Metern Länge bietet das Hochregal viele Vorteile für den östlichen Distrikt der Werkstoffhandelsexperten. Durch die effizienteFlächennutzung werden zusätzliche Lagerkapazitäten geschaffen. Insgesamt können über 6.000 Tonnen Langmaterial in den 2.020 Kassetten des Hochregals gelagert werden. Dies bietet weitere Wachstumspotentiale:

Die neue Hochregalanlage ermöglicht uns, unser Geschäft weiter auszubauen und steigende Kundenanforderungen auch in Zukunft optimal erfüllen zu können“, sagt Tobias Huppenthal Vertriebsleiter im Distrikt Ost.

Die Hochregalanlage unterstützt in vielen Aspekten das unternehmensweite Ziel der CO2-Einsparung. Dabei wird während der automatisierten Abläufe Energie über dynamische Energiespeicher zurückgewonnen. Auch können durch die erhöhte Lagerungsmöglichkeit von Werkstoffen künftig Transporte aus anderen Lägern deutlich reduziert werden, was den CO2-Ausstoß verringert.

Diese und weitere unternehmensweite Maßnahmen sind kleine, aber wichtige Schritte, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2030 bei thyssenkrupp Schulte zu erreichen.

(Quelle: thyssenkrupp Materials Services)

 

Photo: thyssenkrupp Materials Services
Photo: thyssenkrupp Materials Services

Schlagworte

CO2EinsparungEnergieEUHandelInbetriebnahmeINGKlimaServiceThyssenkrupp Materials ServicesTransportUnternehmenVertriebWerkstoffWerkstoffeWerkstoffhandel

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren