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Grafik der Anlage in Linz - Bild: voestalpine
09.07.2025

voestalpine baut Wasserstoffpilotanlage aus

voestalpine und VERBUND bauen die erfolgreiche und eine der weltweit am längsten laufende PEM-Elektrolyseanlagen, H2FUTURE, in Linz weiter aus. Die Erweiterung umfasst die Produktion, Verdichtung, Reinigung, Speicherung bis hin zur Verladung und Weiterverwendung von grünem Wasserstoff.

Dafür wird die im Jahr 2019 als damals weltweit größtes Wasserstoffpilotprojekt in Betrieb genommene Anlage am voestalpine-Standort um eine Verdichtungs- und Reinigungsanlage sowie um fünf Wasserstoffspeichertanks erweitert. Die Kosten für die Erweiterung des Forschungsprojekts belaufen sich auf 16,4 Mio. EUR.

Projektende bis Dezember 2029

H2FUTURE-Follow-up ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des internationalen Stahl- und Technologiekonzerns voestalpine und Österreichs größtem Elektrizitätsversorgungsunternehmen VERBUND. Im Rahmen von H2FUTURE-Follow-Up werden die bisherigen Forschungsaktivitäten zur Wasserstoffproduktion hinsichtlich der Qualitätsmerkmale Reinheit und Druck konsequent weitergeführt.

In den neu errichteten Speichertanks wird der Wasserstoff bis zur Verladung und Weiterverwendung gespeichert. Die Vorbereitungsmaßnahmen für die Anlagenerweiterung laufen bereits seit zwei Jahren, aktuell werden die Anlagen installiert. Die Funktionstests beginnen im Januar 2026, erste Forschungsergebnisse werden Ende 2026 erwartet. Das Projekt endet im Dezember 2029.

Die voestalpine wird den erzeugten grünen Wasserstoff in weiteren Forschungsprojekten des Konzerns einsetzen.

Herbert Eibensteiner, CEO voestalpine AG, sagt:
„Wir verfolgen mit greentec steel einen klaren Stufenplan zur Transformation. Wir arbeiten bereits intensiv an der ersten Stufe und werden ab 2027 je einen grünstrombetriebener Elektrolichtbogenofen an den Standorten in Linz und Donawitz in Betrieb nehmen und zwei kohlebasierte Hochofenaggregate stilllegen.

Langfristig streben wir bis 2050 eine Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen an. Wasserstoff wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen. Gemeinsam mit unserem Partner VERBUND werden wir mit H2FUTURE-Follow-up weitere, wichtige Erkenntnisse gewinnen.“

Gemeinsames Forschungsprojekt mit VERBUND

Michael Strugl, CEO VERBUND, erklärt:
„Im Rahmen von H2F-Up konzentriert sich VERBUND auf die Herstellung, Verdichtung und Reinigung von Wasserstoff unter fluktuierenden Bedingungen. Mit einer Speicherkapazität von einer Tonne Wasserstoff sind wir in der Lage, die Schwankungen der Produktion auszugleichen und somit die konstante Versorgung unserer Abnehmer sicherzustellen.

H2FUTURE hat 2019 als weltweit größtes Wasserstoffpilotprojekt Maßstäbe gesetzt, und ich freue mich, dass wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit voestalpine im Projekt H2FUTURE-Follow-up weiterführen können.

(Quelle: voestalpine AG)

Schlagworte

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