Das weltweit führende integrierte Stahl- und Bergbauunternehmen legt die Ergebnisse für das am 31. März 2026 abgelaufene Quartal vor.
Aditya Mittal, Vorstandsvorsitzender von ArcelorMittal, erklärte dazu: „Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal war trotz der unsicheren Lage im Nahen Osten stabil. Die Rentabilität von 131 USD/t EBITDA spiegelt die Vorteile unseres global diversifizierten Vermögensportfolios und die konsequente Umsetzung unserer Strategie wider. Wir haben zudem unsere Sicherheitsbilanz weiter verbessert und verzeichneten die niedrigste vierteljährliche LTIFR in der Geschichte des Konzerns, was die greifbaren Ergebnisse unseres anhaltenden Fokus in diesem Bereich zeigt.“
Der CEO von ArcelorMittal erläuterte weiter: „Die Geschäftsgrundlagen haben sich in den letzten drei Monaten verbessert, was insbesondere auf die günstigen strukturellen Veränderungen im politischen Umfeld Europas zurückzuführen ist, darunter die CBAM und die neue Zollkontingentregelung (TRQ), die voraussichtlich ab dem 1. Juli zu einem deutlichen Rückgang der Importe nach Europa führen wird. ArcelorMittal ist gut positioniert, um diese Chancen durch bestehende Kapazitäten und die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kapazitäten zu nutzen. Dies wird zu einer höheren Auslastung der inländischen Kapazitäten führen und die Rentabilität sowie die Kapitalrendite (ROCE) wieder auf ein gesundes, nachhaltiges Niveau bringen.“
Eckpunkte der Kennzahlen des 1. Quartals 2026
Fokus auf Sicherheit: Der Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter ist ein zentraler Unternehmenswert. Die mehrjährige Sicherheitsumgestaltung führt weiterhin zu messbaren Verbesserungen, wobei sich die LTIFR im 1. Quartal 2026 auf 0,45x verbesserte, gegenüber 0,63x im 1. Quartal 2025
Strukturell verbesserte Margen: Die Ergebnisse des Konzerns zeigen weiterhin Widerstandsfähigkeit: Das EBITDA pro Tonne stieg im 1. Quartal 2026 auf 131 USD/t und damit um 15 USD/t gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was die Vorteile des strategischen Investitionsprogramms, der fortgesetzten Anlagenoptimierung und der diversifizierten Marktpräsenz widerspiegelt. Der Nettogewinn im 1. Quartal 2026 betrug 0,6 Mrd. USD (unverwässertes Ergebnis je Aktie von 0,76 USD)
Operative Dynamik: Rekordproduktion und -auslieferung von Eisenerz in Liberia sowie eine Rückkehr zu normalem Betriebsniveaus in Nordamerika
Saisonale Investitionen in das Betriebskapital: Eine übliche saisonale Investition in das Betriebskapital in Höhe von 1,5 Mrd. US-Dollar im Quartal führte zu einem freien Mittelabfluss von 1,3 Mrd. US-Dollar und einem Anstieg der Nettoverschuldung auf 9,3 Mrd. US-Dollar. Die Liquidität liegt weiterhin bei soliden 9,9 Mrd. US-Dollar, und der positive Ausblick des Unternehmens für den freien Cashflow für 2026 und darüber hinaus bleibt unverändert
Konsistente Cash-Generierung: In den letzten 12 Monaten generierte das Unternehmen einen investierbaren Cashflow von 2,0 Mrd. US-Dollar (Netto-Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Wartungs-/normativer Investitionen). Im gleichen Zeitraum investierte das Unternehmen 1,5 Mrd. USD in strategische Investitionen zum Aufbau zusätzlicher langfristiger EBITDA-Kapazitäten, schüttete 0,7 Mrd. USD an die Aktionäre aus und stellte 0,2 Mrd. USD für M&A bereit.
Erhebliche Werte für die Aktionäre: Das Unternehmen zahlte im März 2026 seine erste vierteljährliche Zwischendividende in Höhe von 0,15 USD pro Aktie als Teil einer vorgeschlagenen Jahresdividende von 0,60 USD pro Aktie. Das Unternehmen wird weiterhin mindestens 50 % des freien Cashflows nach Dividendenzahlung durch Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückführen. Die Anzahl der ‚fully diluted‘ Aktien wurde seit September 2020 um 38 % reduziert.
Adity Mittal, CEO fasst zusammen:
„2026 wird ein wichtiges Jahr für die strategischen Wachstumsprojekte des Unternehmens sein, die die Vielfalt der Chancen in verschiedenen Wachstumsbereichen widerspiegeln. Unsere Investitionen, die letztlich zu einem zusätzlichen EBITDA von 1,8 Milliarden US-Dollar führen werden, umfassen den Ausbau des Werks von AM/NS India in Hazira (Indien), den Hochlauf des Bergbaus in Liberia, die Hochlaufphase des neuen EAF in Calvert (USA) bis zur vollen Kapazität sowie verschiedene Optionen im Zusammenhang mit der Energiewende. Wir freuen uns zudem, dass wir dank verschiedener politischer Initiativen auf europäischer und französischer Ebene die endgültige Investitionsentscheidung für den neuen Lichtbogenofen in Dünkirchen (Frankreich) treffen konnten.“
„Wir blicken weiterhin zuversichtlich auf die Aussichten von ArcelorMittal für den Rest des Jahres, da die erwarteten positiven Auswirkungen der neuen Politik, darunter ein deutlich verbessertes Preis- und Absatzumfeld, die zu erwartenden Auswirkungen des Iran-Konflikts mehr als ausgleichen werden.“
(Quelle: ArcelorMittal)
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