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Göran Björkman, CEO und Präsident von Alleima, während der Einweihung des Rohrwerks am 2. Juni in Sandviken, Schweden - Photo: Alleima/Jamback
08.06.2026

Einweihung des Alleima Rohrwerks in Sandviken

Am 2. Juni 2026 wurde im schwedischen Sandviken die Produktionsanlage 'Tube Mill 2026' offiziell eingeweiht. Mit der Investition in Höhe von rund 330 Millionen SEK (ca. 30 Millionen Euro) will der internationale Edelstahlkonzern der wachsenden weltweiten Nachfrage sowohl nach konventioneller Kernenergie als auch nach kleinen modularen Reaktoren (engl.: Small Modular Reactor - SMR) gerecht werden. An der Einweihung nahmen mehrere wichtige Kunden aus der Kernenergiebranche, Mitarbeiter von Alleima sowie Vertreter von Branchenverbänden und der Stadt teil.

„Die Eröffnung der Tube Mill 2026 ist ein wichtiger Meilenstein für Alleima. Durch die Modernisierung und Wiedereröffnung unseres Rohrwerks stärken wir unsere Fähigkeit, die wachsende Nachfrage im Nuklearsegment zu bedienen, sowohl für konventionelle Kernkraftwerke als auch für kleine modulare Reaktoren. Dies ist ein zentraler Bestandteil unserer Strategie und zeigt, dass wir ein führender Anbieter von Hightech-Produkten sind, die auf Qualität, Zuverlässigkeit und langjähriger Branchenerfahrung basieren“, sagt Göran Björkman, CEO von Alleima.

Die Einweihung des Rohrwerks ist eine direkte Reaktion auf das weltweit wachsende Interesse an der Kernenergie. Die Erweiterung des Werks umfasst die Modernisierung und Wiederinbetriebnahme einer der Produktionsanlagen von Alleima für Dampferzeugerrohre. Mit der neuen Anlage erhöht das Unternehmen die Produktionskapazität um etwa 60 Prozent. Der Auftragsbestand ist solide und reicht weit in die Zukunft. Das gesamte Projekt wurde planmäßig abgeschlossen und wird im Laufe des Jahres 2026 in Betrieb genommen.

Das Unternehmen beschäftigt bereits rund 300 Mitarbeiter, die direkt für den Nuklearbereich produzieren; diese Zahl wird nun um fast 100 Mitarbeiter aufgestockt. Neben der konventionellen Kernenergie sieht das Unternehmen viel Potenzial für SMRs. In letzter Zeit zeigen auch große Technologieunternehmen Interesse an Atomstrom für ihre Rechenzentren - ein großer Bedarfs an aus nichtfossilen Ressourcen erzeugten Stroms, der rund um die Uhr stabil verfügbar sein muss.

Unter den Anwesenden bei der Veranstaltung befanden sich mehrere wichtige Vertreter der Nuklearindustrie, darunter Doosan Enerbility, NuScale Power, Rolls-Royce SMR und Westinghouse. Seit mehr als 60 Jahren beliefert Alleima die Nuklearindustrie weltweit mit kritischen Komponenten, darunter Brennstoffhüllrohre, Dampferzeugerrohre und Komponenten in kerntechnischer Qualität. Der Edelstahlkonztern betreibt zudem Forschung im Bereich der Rohrleitungen für zukünftige Kühltechnologien.  

(Quelle: Alleima AB)

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