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Bramme verlässt Hubbalkenofen - Photo: thyssenkrupp Steel
30.10.2025

Erste Details zum Brand bei thyssenkrupp Steel

Am Freitag, den 24.10. kam es am späten Abend bei thyssenkrupp Steel in Duisburg zu einem Brandereignis im Warmbandwerk im Werkbereich Bruckhausen. Der Brand konnte am frühen Samstagmorgen gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt.

Die STAHL + TECHNIK-Redaktion hat inzwischen von thyssenkrupp Steel einige Details erfahren. Nach ersten Erkenntnissen gab es eine Verpuffung im Ofenbereich des Warmbandwerks 4, in deren Folge es zu dem Brandereignis kam.

Die Ermittlungen zur Ereignisursache sowie die Analyse der entstandenen Schäden dauern an. Aussagen zum genauen Umfang der Schäden sind daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Bislang lässt sich jedoch sagen, dass die beiden zentralen Anlagenteile, die neue Stranggießanlage 4 und die Walzstraße des neuen Warmbandwerks 4, nicht oder nur in geringem Umfang beschädigt worden sind. Beschädigt sind wohl vor allem der Ofenbereich des Warmbandwerkes und die Hallenkonstruktion.

Da der neue Anlagenkomplex sich noch im Hochlauf befindet, sind die Auswirkungen auf den Kundenversand derzeit noch begrenzt.

Das auf rund 3 Millionen Tonnen ausgelegte Warmbandwerk 4 wurde im Zuge einer umfassenden Modernisierung unter anderem mit zwei neuen Hubbalkenöfen ausgestattet. Im Hubbalkenofen werden die von der Stranggießanlage hergestellten Brammen homogen erwärmt, bevor sie zur Walzstraße weitertransportiert und dort verarbeitet werden.

(Quellen: thyssenkrupp Steel / Redaktion STAHL + TECHNIK)

Schlagworte

AnlagenBrammeDuisburgEUHubbalkenofenKonstruktionModernisierungStahlTechnikThyssenthyssenkruppTransportWarmband

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