Unternehmen
08.07.2026
Geert Van Poelvoorde, bisher CEO von ArcelorMittal Europa und Mitglied des Konzernvorstands, wird Ende Juli aus seiner operativen Führungsposition ausscheiden. Er wird Vorsitzender des Aufsichtgremiums des Unternehmens (Chairman of the Board of ArcelorMittal Europe Steel).
Seit seinem Eintritt als Projektingenieur im Warmbandwalzwerk in Gent im Jahr 1989 hat Geert Van Poelvoorde einen enormen Beitrag zum Unternehmen geleistet. Dank seiner technischen Fachkenntnisse in Verbindung mit seinen Führungsqualitäten stieg er rasch auf. 1995 wechselte er nach Bremen, wo er die Verantwortung für den Standort und den technischen Bereich übernahm.
Er kehrte als Chief Operating Officer nach Gent zurück und wurde kurz darauf, im Jahr 2008, zum CEO von ArcelorMittal Gent ernannt. Seitdem hatte er verschiedene CEO-Positionen innerhalb der ArcelorMittal-Gruppe inne, darunter CEO der Business Division North, CEO von Flat Carbon Europe und schließlich seit 2021 CEO von ArcelorMittal Europe. Zudem war er sieben Jahre lang, von 2015 bis 2022, Präsident von Eurofer.
Konzern-CEO Aditya Mittal sogte:
„Geert ist eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit bei ArcelorMittal Europe, und es war mir eine Freude, in den vergangenen zwanzig Jahren eng mit ihm zusammenzuarbeiten. Er verfügt über außergewöhnliche Energie, Tatkraft, technisches Wissen und Leidenschaft und hat sich unermüdlich dafür eingesetzt, die strategische Bedeutung einer starken Stahlindustrie in Europa zu unterstreichen. Sein Vermächtnis ist beachtlich, nicht zuletzt deshalb, weil unser europäisches Geschäft nun einer besseren Zukunft entgegenblickt.
„Geert ist eine außergewöhnliche Führungspersönlichkeit bei ArcelorMittal Europe, und es war mir eine Freude, in den vergangenen zwanzig Jahren eng mit ihm zusammenzuarbeiten. Er verfügt über außergewöhnliche Energie, Tatkraft, technisches Wissen und Leidenschaft und hat sich unermüdlich dafür eingesetzt, die strategische Bedeutung einer starken Stahlindustrie in Europa zu unterstreichen. Sein Vermächtnis ist beachtlich, nicht zuletzt deshalb, weil unser europäisches Geschäft nun einer besseren Zukunft entgegenblickt.
Er hat das Unternehmen auf eine sicherere, sauberere und digitalere Zukunft ausgerichtet, indem er das Konzept der dynamischen Preisgestaltung eingeführt und unsere Zertifikate für grünen Stahl ins Leben gerufen hat – der erste Schritt, um mit CO2-ärmeren Produkten Mehrwert zu schaffen und Märkte für grünen Stahl zu erschließen. Wir bedauern natürlich sehr, dass er in den Ruhestand geht, freuen uns aber, dass er als Chairman of the Board von ArcelorMittal Europe Steel weiterhin mit dem Unternehmen verbunden bleiben wird.“
Geert Van Poelvoorde sagte:
„Es waren außergewöhnliche 37 Jahre in der Stahlindustrie. Als ich in Gent anfing, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie erfüllend und bereichernd meine Karriere sein würde. Die Stahlindustrie ist nie einfach, aber sie ist voller großartiger Menschen, denen der von uns hergestellte Werkstoff am Herzen liegt, und es war mir eine große Ehre, in den letzten fünf Jahren als CEO des Europa-Segments von ArcelorMittal tätig zu sein. Wir haben viel erreicht, und ich bin stolz darauf, dass ich den Geschäftsbereich sicherer und stärker hinterlasse und den Übergang zu einer CO2-ärmeren Stahlproduktion eingeleitet habe.
„Es waren außergewöhnliche 37 Jahre in der Stahlindustrie. Als ich in Gent anfing, hätte ich mir nicht vorstellen können, wie erfüllend und bereichernd meine Karriere sein würde. Die Stahlindustrie ist nie einfach, aber sie ist voller großartiger Menschen, denen der von uns hergestellte Werkstoff am Herzen liegt, und es war mir eine große Ehre, in den letzten fünf Jahren als CEO des Europa-Segments von ArcelorMittal tätig zu sein. Wir haben viel erreicht, und ich bin stolz darauf, dass ich den Geschäftsbereich sicherer und stärker hinterlasse und den Übergang zu einer CO2-ärmeren Stahlproduktion eingeleitet habe.
Ich danke Lakshmi Mittal und Aditya Mittal für ihr Vertrauen sowie all den großartigen Kollegen, mit denen ich über die Jahrzehnte hinweg zusammengearbeitet habe. Es gibt nie einen guten Zeitpunkt für den Ruhestand, aber mit der am 1. Juli eingeführten Zollkontingentregelung (TRQ) und dem seit Jahresbeginn geltenden CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) sehe ich die Zukunft der europäischen Stahlproduktion positiver. Und ich ziehe mich nicht vollständig zurück, da ich weiterhin als Vorsitzender des Boards von ArcelorMittal Europe Steel tätig sein und das Unternehmen auch bei Eurofer vertreten werde.“
(Quelle: ArcelorMittal)
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