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Hans-Joachim Polk, Vorstandsmitglied für Infrastruktur & Technik der VNG (links im Bild) und  Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG (rechts im Bild) - Photo: Salzgitter AG
18.04.2023

Kooperation im Bereich Wasserstoffversorgung erweitert

Weitere Machbarkeitsstudie initiiert

Die VNG AG und Salzgitter AG werden gemeinsam Wasserstoffversorgungsoptionen und die sich daraus ergebenden CO2-Bilanzen für die Stahlherstellung im Werk der Salzgitter Flachstahl GmbH im niedersächsischen Salzgitter prüfen. Hierzu haben heute Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, und Hans-Joachim Polk, Vorstandsmitglied für Infrastruktur & Technik der VNG, eine Absichtserklärung in Salzgitter unterzeichnet.

Ziel der Kooperation ist es, eine Studie zu Wasserstoffversorgungsoptionen für den Industrie-standort Salzgitter zu erstellen. In die Analyse werden Optionen einer Elektrolyse am Standort und eine Versorgung über nicht-leitungsgebundene Wasserstoffderivate wie Ammoniak oder Methanol (z.B. über den Schienenverkehr) einbezogen, die als Energieträger zur Teilversor-gung für eine Übergangsphase genutzt werden sollen. Daneben steht die bereits geplante langfristige Anbindung an ein überregionales Wasserstoffnetz im Fokus, das großvolumig Wasserstoff aus unterschiedlichen Erzeugungsregionen und -projekten an den Standort transportieren wird.

Mit der gemeinsamen Machbarkeitsstudie setzen Salzgitter und VNG die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Thema Wasserstoff fort und konkretisieren diese. Im Sommer 2020 verkündeten beide Unternehmen eine Kooperation im Bereich grüner Gase. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, woraufhin bereits zwei Machbarkeitsstudien zur klima-freundlichen Wasserstoffversorgung sowie zum Transport von Wasserstoff durchgeführt wurden.


„Der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft ist eine Voraussetzung für die Reduktion von CO2-Emissionen in der Industrie. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Salzgitter im Rahmen dieser gemeinsamen Analyse fortsetzen und so den Weg hin zu einer klimafreundlichen Wasserstoffversorgung des Stahlwerks am Standort Salzgitter ebnen können“, sagt Hans-Joachim Polk.

Gunnar Groebler, kommentiert wie folgt: „Die Wasserstoffversorgung des Hüttenwerks ist eine der wesentlichen Säulen unseres Transformationsprogramms SALCOS®. Nachdem wir uns das Thema in Form einer Studie bereits grundlegend gemeinsam mit unseren Partnern vom Wasserstoff Campus Salzgitter angesehen haben, freue ich mich auf die weitere Konkretisie-rung zusammen mit VNG.“

(Quelle: Salzgitter AG)

 

 

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