Unternehmen
Martin Reinke - Photo: NORDWEST
05.04.2023

Nordwest schafft eine Schnittstelle

Um erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Prozesse digitalisieren und automatisieren. So schaffen sie personelle Kapazitäten für andere, wichtige Aufgaben. Den Fachgroßhandel dabei tatkräftig und innovativ zu unterstützen, ist eine zentrale Aufgabe des Verbundunternehmens Nordwest Handel AG. Kürzlich konnte Nordwest – in enger Zusammenarbeit mit der GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH aus Münster – ein weiteres Digitalisierungsprojekt beim Fachhandelspartner Elsinghorst umsetzen, um im Stahlhandel den Onlineshop via ERP-Schnittstelle mit dem Warenwirtschaftssystem erfolgreich zu verbinden.

Die G. Elsinghorst Stahl und Technik GmbH nutzt das ERPSystem gevis der GWS und seit 2015 den eSHOP von Nordwest: in Summe eine erfolgreiche Kombination, die jedoch Raum für weitere Verbesserungen ließ. So konnte das ERPSystem Bestellungen mit kundenindividuellen Anarbeitungen bislang nicht automatisch verarbeiten und auch die Pflege der entsprechenden Preise im eSHOP war nur manuell möglich.

Durch die Erweiterung der ERP-Schnittstelle zwischen eSHOP und gevis haben wir die Auftragserfassung deutlich vereinfacht: Artikelindividuelle Arbeitsgänge und VK-Preise werden jetzt live aus gevis gezogen und automatisiert im eSHOP angezeigt. Der Auftrag wird im Nachgang automatisch komplett in gevis angelegt und kann direkt bearbeitet werden. Die Erweiterung der Digitalisierungsstrategie von Elsinghorst bringt also viele Vorteile im Prozessablauf mit sich.

„Wir wollen unseren Kunden bestmöglich auch auf digitalem Weg alle unsere Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stellen. Dass für einen Stahlhändler die Anarbeitung dazugehört, erklärt sich von selbst. Es war daher der logische und konsequente Schritt. Jetzt funktioniert der gesamte Prozess vollständig über eine Schnittstelle“, sagt Sven Hovestädt, Teamleiter IT bei Elsinghorst.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb führen nur noch eine kurze Plausibilitätskontrolle durch, bevor der Auftrag an die Logistik übergeben wird“, ergänzt Lukas Teklote, Assistent der Geschäftsleitung und Teamleiter eBusiness bei Elsinghorst.

„Bei der Weiterentwicklung unserer Lösung stehen die Anforderungen unserer Kunden immer im Mittelpunkt unserer Planungen“, betont Markus Eßmann, Leiter der Business Unit TSS der GWS, die für die Betreuung aller GWS-Kunden im Bereich Stahlhandel zuständig ist. „Insofern war es auch aus unserer Sicht logisch, diese für Stahlhändler wichtige Anforderung zusammen mit Nordwest umzusetzen. In Kooperation haben wir so eine Lösung entwickelt, die für viele Stahlhändler interessant sein dürfte.“

„Wir von NORDWEST sind die ersten in der Verbandswelt, die solch eine „Schnittstelle Stahl-Anarbeitung“ in Verbindung mit einem Onlineshop und der Warenwirtschaft in die Praxis umgesetzt haben. Darauf sind wir stolz, denn unser Ziel ist es, für unserer Fachhandelspartner in allen Digitalisierungsfragen weiter voranzugehen, damit wir gemeinsam zukunftsfähig ausgestellt sind“, sagt Martin Reinke, Geschäftsbereichsleiter Digitale Services & E-Business.

(Quelle: NORDWEST Handel AG)

 

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