Unternehmen
Stefan Widing, Präsident und CEO von Sandvik - Photo: Sandvik
02.06.2026

Sandvik trennt sich vom Bereich Additive Fertigung

Sandvik wird die Additiv Manufacturing-Aktivitäten an die Investmentgesellschaft Minir veräußern. 

Das Additive Manufacturing-Geschäft gehört zu Sandviks Geschäftsbereich Machining und stellt Metallpulver her, die unter anderem bei 3D-Druck, Metalldruckguss und heißisostatischem Pressen zum Einsatz kommen, sowie für Legierungen mit kontrollierter Ausdehnung für spezielle industrielle Anwendungen.

Sandvik überprüft kontinuierlich sein Portfolio, um Marktposition, rentables Wachstumspotenzial und Investitionsbedarf zu bewerten. Auf der Grundlage dieses Bewertungsprozesses wurde die Entscheidung getroffen, die Additive Manufacturing-Aktivitäten abzugeben.

„Diese Veräußerung soll das Additive-Manufacturing-Geschäft besser für seine nächste Wachstumsphase positionieren, und wir sind überzeugt, dass der neue Eigentümer die Plattform und die erforderliche Konzentration bieten wird, um das Geschäft weiterzuentwickeln und sein volles Potenzial auszuschöpfen“, sagt Stefan Widing, Präsident und CEO von Sandvik.

Das Additive-Geschäft wird in der Bilanz als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte ausgewiesen. Infolge der Transaktion wird eine Wertminderung in Höhe von rund 230 Mio. SEK anfallen, die sich hauptsächlich auf Sachanlagen bezieht. Die Wertminderung, die keine Auswirkungen auf den Cashflow hat, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung des zweiten Quartals als vergleichbarkeitsbeeinträchtigender Posten ausgewiesen.

Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen für das dritte Quartal 2026 erwartet.

(Quelle: Sandvik)

 

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Additive FertigungAnlagenEssenEUGesellschaftIndustrieINGInvestitionLegierungenMetallpulverPressePressenPulverSchwedenVereinbarungVerkauf

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