Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat sich auf ihrer Sommertour, die sie zu ausgewählten deutschen Unternehmen führte, über die Transformationsfortschritte der Salzgitter AG informiert. Sie war am 30.07.2026 zu Gast beim niedersächsischen Stahlproduzenten und besuchte die SALCOS®-Baustelle.
Die Bundeswirtschaftsministerin und andere Gäste, wie der niedersächsische Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier und die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser (Wahlkreis Wolfenbüttel-Salzgitter-Nordharz) wurden bei der Führung durch das Stahlwerk von Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, und Heike Denecke-Arnold, Geschäftsführerin Salzgitter Flachstahl GmbH, begleitet.
Sie stellten zusammen mit Hasan Cakir, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der Salzgitter AG, den Gästen aus der Politik die Fortschritte auf dem Weg zum grünen Stahl vor und betonten dabei die Bedeutung von verlässlichen regulatorischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Fortsetzung dieses Prozesses.
Katherina Reiche zeigte sich nach der Führung über das Werksgelände und der Besichtigung der SALCOS®-Baustelle „beeindruckt“ und unterstrich die Bedeutung der Vorreiterrolle der Salzgitter AG in der Stahlindustrie. Dabei würdigte sie zum einen den unternehmerischen Ansatz der Salzgitter AG und betonte gleichzeitig das gute Zusammenspiel von Politik und Unternehmen bei diesem Transformationsprojekt und den Resilienzbeitrag der Stahlindustrie für Wirtschaft und Gesellschaft.
Salzgitters Vorstandsvorsitzender Gunnar Groebler bezeichnete den Besuch der Bundeswirtschaftsministerin als „etwas Besonderes und eine Ehre“, und bedankte sich bei dieser Gelegenheit, auch für die Förderung durch Bund und Land für SALCOS®.
„Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Transformationsprojekt mit großer Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen umgesetzt wird“, sagte Groebler.
Er warb dafür, dass die Bundesregierung sich weiter dafür einsetzt, dass es funktionierende regulatorische Rahmenbedingungen für die Stahlindustrie in Europa und wettbewerbsfähige Energiepreise für energieintensive Industrien in Deutschland gibt.
Das Programm SALCOS® - Salzgitter Low CO2 Steelmaking wird von Bund und Land mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro gefördert und hat das Ziel, die Stahlproduktion in Salzgitter mithilfe von grünem Wasserstoff langfristig weitgehend CO2-neutral zu gestalten. Im nächsten Jahr wird die erste Ausbaustufe von SALCOS® abgeschlossen und der erste grüne Stahl aus Salzgitter an die Kunden geliefert.
(Quelle: Salzgitter AG)
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