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Der Produktionsprozess für die Bandverzinkung der Wuppermann-Gruppe, wird bis 2025 an allen Standorten zu 100 Prozent CO2-neutral sein. - Photo: Wuppermann AG
08.12.2021

Strategischer Maßnahmenplan für den Klimaschutz

Wuppermann-Produktion bis 2025 vollständig CO2-neutral

Der Produktionsprozess für die Bandverzinkung, das Hauptgeschäftsfeld der Wuppermann-Gruppe, wird bis 2025 an allen Standorten zu 100 Prozent CO2-neutral sein. Für dieses ambitionierte Ziel stellt das Leverkusener Unternehmen seinen Strommix sukzessive auf den Bezug aus regenerativen Energien um.

Johannes Nonn, Sprecher des Unternehmensvorstands, sieht die Industrie in der Pflicht, das Thema Klimaschutz ernsthaft anzugehen: „Als energieintensives Unternehmen und großer europäischer Stahlverarbeiter hat das Thema Nachhaltigkeit für die Wuppermann-Gruppe eine hohe strategische Bedeutung. Daher wollen wir Vorreiter bei der CO2-Neutralität sein.“

Der weitaus größte Teil des Energiebedarfs im Unternehmen entsteht in der Bandverzinkung. Wuppermann produziert im Jahr etwa eine Million Tonnen bandverzinkten Stahl mit dem sogenannten „Heat-to-Coat“-Verfahren. Das Fraunhofer Institut hat 2020 nachgewiesen, dass dieses Verfahren im Vergleich zu den herkömmlichen Verzinkungsverfahren auf Basis fossiler Energien über 30 Prozent CO2 einspart.

„Das ist ein Wettbewerbsvorteil Richtung Nachhaltigkeit, auf den wir stolz sind“, so Johannes Nonn.

Erste Maßnahmen sind bereits umgesetzt. So bezieht das Unternehmen seit Anfang 2021 an seinen Produktionsstandorten in Österreich grünen Strom ausschließlich aus Wasserkraft. Der niederländische Standort Moerdijk stellt ab 1. Januar 2022 komplett auf Strom aus Windkraft um. Die Stromlieferverträge an den Produktionsstandorten in Ungarn und Polen werden ebenfalls sukzessive auf CO2-freien bzw. grünen Strom umgestellt. Damit wird der CO2-Vorteil gegenüber den europäischen Wettbewerbern deutlich größer.

Parallel dazu investiert das Unternehmen in die eigene Stromerzeugung. An drei Standorten hat Wuppermann alleine im Jahr 2021 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von drei Megawatt installiert. Das entspricht dem Stromverbrauch von mehr als 1.700 Haushalten. Ergänzend dazu strebt Wuppermann eine Recyclingquote von 100 Prozent an. Im Rahmen eines KVP-Prozesses wurde ein Maßnahmenpaket zur Energieeffizienz entwickelt. Der Energiebedarf in Bezug auf die Produktionsmenge soll auf diesem Weg kontinuierlich gesenkt werden.

(Quelle: Wuppermann AG)

Johannes Nonn ist Vorstandssprecher der Wuppermann AG - Photo: Wuppermann AG
Photo: Wuppermann AG

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