Trendthema
Durch CO₂ -reduzierten Stahl können die Montagesysteme für Solarparks der König GmbH & Co. KG bereits rund 64 Prozent CO₂ - Intensität einsparen. - Foto: thyssenkrupp Materials Processing Europe
02.06.2023

thyssenkrupp beliefert Hersteller für Solaranlagen-Montagesysteme

Die nachhaltige Stromerzeugung aus Sonnenenergie trägt einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende bei. Benötigte Photovoltaikanlagen stoßen beim Betrieb keinerlei schädliche Abgase oder Treibhausgase aus, jedoch verursacht deren Produktion bereits CO2-Emissionen. Um diese Emissionen zur Herstellung von Solarmontagesystemen einer Photovoltaikanlage möglichst gering zu halten, liefert thyssenkrupp Materials Processing Europe dem PV-Montagesystem-Lieferanten König aus Moringen ab Mai 2023 CO2-reduzierten Stahl. 

Für einen effizienten Solarenergie-Ausbau ist eine schnelle Amortisationszeit der Energie, die für die Herstellung eingesetzt wurde, wichtig. Dafür setzt das niedersächsische Unternehmen auf die Expertise von thyssenkrupp: thyssenkrupp Materials Processing Europe liefert maßgeschneidertes, CO2-reduziertes Spaltband und bietet darüber hinaus eine genaue Dokumentation des CO2-Fußabdrucks von der Produktion bis zur Anlieferung.

Bei dem Stahl handelt es sich um die Sorte bluemint® recycelt von thyssenkrupp Steel Europe. Durch diesen am Standort Duisburg hergestellten Stahl können für das Solarprofil bereits rund 64 Prozent CO2-Intensität eingespart werden. Zudem wird König mit dem CO2-reduzierten Stahl Lösungen für nachhaltiges Planen und Bauen im Trockenbau anbieten.

Kürzere energetische Amortisationszeit von Solaranlagen

Geschäftsführer Meiko Fiedler kommentiert diesen Schritt:
„Wir freuen uns, unseren Kunden ab sofort durch die Verwendung von CO2-reduziertem Stahl eine umweltfreundliche Lösung bei der Produktion von Spezialprofilen anbieten zu können. Modernste Profilieranlagen in unseren Werken ermöglichen zusätzlich eine präzise und effiziente Produktion, die höchste Qualitätsstandards erfüllt. Das Ergebnis sind stabile, langlebige und zuverlässige Solar-Montagesysteme, mit denen unsere Kunden einen nachhaltigen Ansatz verfolgen und ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren können.“

Marcus Wöhl, CEO von thyssenkrupp Materials Processing Europe ergänzt:
„Zum Gelingen der Energiewende sind alternative Energiequellen enorm wichtig und durch die Fortschritte in der PVTechnologie ist es realistisch zu erwarten, dass Solaranlagen in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle bei der Deckung des Energiebedarfs spielen werden. Wir sind froh, dass wir durch die Zusammenarbeit mit König die CO2 Emissionen der Montagesysteme für Solarparks in diesem Projekt deutlich senken konnten.“

Zertifizierte Product Carbon Footprint Berechnung
Der Product Carbon Footprint-Rechner von thyssenkrupp Materials Services berechnet dabei für jedes gelieferte Produkt den genauen CO2-Ausstoß, von der Herstellung bis zur Auslieferung. So ist es für jeden Artikel möglich, alle Schritte von der Herstellung über die Anlieferung, die Lagerung und Verarbeitung bis zur Auslieferung an den Kunden hinsichtlich der Treibhausgasbelastung transparent darzustellen.

Die ausgefeilte Berechnungslogik des PCF-Rechners wurde von der internationalen Klassifikationsgesellschaft DNV zertifiziert und bietet auch für das Team des Unternehmens König exakte Werte für die Gesamt-PCF Berechnung der PV-Anlagen.

Marcus Wöhl erläutert:
„Durch diese Transparenz über unsere gesamte Lieferkette hinweg können wir nun mit unseren Partnern zusammen daran arbeiten, unsere Wertschöpfungsprozesse so nachhaltig wie möglich zu gestalten.“

Vormaterial bluemint® recycelt von thyssenkrupp Steel Europe

Für dieses Projekt kommt dem Vormaterial bluemint® recycelt von thyssenkrupp Steel Europe eine besondere Bedeutung zu: Das Produkt kann durch veränderte Einsatzstoffe eine Reduzierung der CO2- Emissionen von 64 % vorweisen. Dabei kommt ein hochwertiges Schrott-Recyclingprodukt im Hochofen zum Einsatz und der Stahl zeichnet sich durch einen hohen Rezyklat-Anteil aus.

Nachhaltige Produkte und Lösungen wie der PCF-Rechner sind Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie BEYOND von thyssenkrupp Materials Services, die sich an international anerkannten ESG-Kriterien orientiert, aber über gesetzliche Vorgaben und Standards hinaus geht – daher BEYOND.

(Quelle: thyssenkrupp Materials Processing Europe)

Schlagworte

AnlagenCO2CO2-EmissionenDuisburgEinsatzstoffeEmissionenEnergieEnergiewendeErgebnisEUGesellschaftHandelHochofenINGLieferungMontageNachhaltigkeitProduktionProfileRecyclingSchrottServiceStahlStrategieThyssenkrupp Materials ServicesThyssenkrupp Steel EuropeUmweltUnternehmenUSAZusammenarbeit

Verwandte Artikel

10.07.2026

Salzgitter AG übernimmt die HKM zu 100 Prozent

Hüttenwerke Krupp Mannesmann werden zu einer 100-prozentigen Tochter der Salzgitter AG

ABB CO2 CO2-Emissionen DSV Duisburg Elektrolichtbogenofen Emissionen Ergebnis Essen EU Gesellschaft HKM Hüttenwerk HZ Industrie ING Investition Lichtbogenofen Lieferung Partnerschaft Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Strategie Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Tube USA Vallourec Vereinbarung Verwaltungsrat Vorstand Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Eine 5MW-PEM-Elektrolyseanlage wird jährlich bis zu 750 Tonnen grünen Wasserstoff liefern
09.07.2026

Wolfram-Produktion künftig mit grünem statt grauem Wasserstoff

Die österreichische Wolfram Bergbau und Hütten AG erhält regional aus Windstrom erzeugten grünen Wasserstoff von Energie Steiermark

Bergbau Bund Dekarbonisierung Deutschland Elektrolyse Emissionen Energie EU Inbetriebnahme Industrie Klima Lieferung Nachhaltigkeit Österreich Partnerschaft Produktion Produktionsprozess Pulver Sandvik Strategie Unternehmen Vereinbarung Wasserstoff Windpark Wirtschaft Wolfram Zusammenarbeit
Mehr erfahren
(von li n. rechts: Nicolas Fritzen (Geschäftsführer Plakoma GmbH), Dr. Christian Redl (stellvertrender Geschäftsführer INTECO), Ing. Roland Kristl (Geschäftsführer INTECO), Michael Jost (Prokurist Plakoma GmbH)
08.07.2026

Inteco Gruppe übernimmt Plakoma

Die Inteco Gruppe (Inteco Holding GmbH) freut sich bekanntzugeben, dass sie die Plakoma GmbH mit Sitz in Nalbach-Körprich im Saarland zu 100 Prozent übernommen hat.

Adjustage Anlagen Anlagenbau Entwicklung Essen EU Inbetriebnahme Industrie ING Innovation INTECO melting and casting technologies GmbH Montage Produktion Saarland Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Unternehmen USA Walzwerk
Mehr erfahren
Geert Van Poelvoorde
08.07.2026

Geert Van Poelvoorde wechselt in den Aufsichtsrat von ArcelorMittal Europe

Der CEO für Europa und Mitglied des Konzernvorstands geht Ende Juli in den Ruhestand und gibt die operative Führung des Europa-Segments ab

ArcelorMittal Bremen Bund DSV Energie EU EUROFER Europa Industrie ING Karriere Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Unternehmen USA Vorstand Walzwerk Warmband Werkstoff Zertifikat
Mehr erfahren
08.07.2026

Feralpi Group auf dem Weg zu Netto-Null bis 2050

Der Einsatz für emissionsarmen Stahl geht weiter: Der eingeschlagene Kurs bleibt konsequent auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen ausgerichtet.

CDP Dekarbonisierung Elektrifizierung Emissionen Energie Energieeffizienz Entwicklung Erdgas Essen EU HZ ING Klima Klimastrategie Klimaziel Klimaziele Messe Partnerschaft Produktion Recycling Rohstoffe Stahl Strategie Transformation Transformationsprozess Transport Umwelt Unternehmen USA Verkauf Vertrieb Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren