Technik
KAMAG Industriehubtransporter (IHT) wird bis zu 500 Tonnen flüssigen Stahl im neuen Elektrostahlwerk in Gwangyang bewegen. - Bild: POSCO
26.09.2025

TII Kamag liefert Schwerlastfahrzeuge an POSCO

Der Wandel in der Stahlproduktion hin zu mehr Nachhaltigkeit schreitet weltweit voran. Der Einsatz von Elektrostahlwerken gilt als Schlüsseltechnologie, um CO₂-Emissionen in der Stahlindustrie signifikant zu reduzieren. Einer der Vorreiter auf diesem Gebiet ist POSCO, der größte Stahlproduzent Südkoreas.

Am Standort Gwangyang in der Provinz South Jeolla errichtet POSCO derzeit ein hochmodernes Elektrostahlwerk mit einer geplanten Jahreskapazität von 2,5 Millionen Tonnen und setzt dabei auf Transporttechnologie von TII Kamag. Mit der Inbetriebnahme ist ab 2026 zu rechnen.

Für den innerbetrieblichen Schwerlasttransport im neuen Stahlwerk setzt POSCO auf Transportlösungen von TII Kamag. Im Rahmen des Projekts wurden drei speziell entwickelte Fahrzeuge ausgeliefert: Ein über 22 Meter langer Kamag Industriehubtransporter (IHT) mit zwei unten liegenden Fahrerkabinen, ausgerichtet für den sicheren Transport von bis zu 500 Tonnen flüssigem Stahl.

Mit einer Tragfähigkeit von 518 Tonnen zählt es zu den leistungsstärksten Lösungen seiner Klasse. Ergänzt wird die Lieferung durch zwei Kamag Schlackenkübeltransporter (SPC) im Plattform-Design, die jeweils eine Nutzlast von 100 Tonnen bieten und künftig für den effizienten Abtransport von Schlacke eingesetzt werden.

Das Projekt wurde in enger Kooperation mit dem langjährigen lokalen Vertriebs- und Servicepartner Kilwoo realisiert. Diese internationale Zusammenarbeit stellt sicher, dass POSCO nicht nur leistungsfähige Fahrzeuge erhält, sondern auch auf einen zuverlässigen Service im laufenden Betrieb zurückgreifen kann.

Y.W. Yoon von Kilwoo, betont:
„Die Zusammenarbeit mit POSCO bei diesem wegweisenden Projekt unterstreicht die Rolle von TII Kamag als verlässlicher Partner für die Stahlindustrie weltweit. Gerade die frühe Beteiligung gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Kunden nachhaltige Produktionsprozesse zu gestalten und langfristig Mehrwert zu schaffen.“

(Quelle: TII Kamag)

Schlagworte

ElektrostahlwerkEmissionenEUInbetriebnahmeIndustrieINGKIKooperationLieferungNachhaltigkeitPoscoProduktionProduktionsprozessSchlackeServiceStahlStahlindustrieStahlproduktionStahlwerkTransportUSAVertriebZusammenarbeit

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren