Die Umstellung des Stahlwerks von SSAB in Oxelösund (Schweden) auf nichtfossile Produktion verzögert sich aufgrund von Einsprüchen zum Artenschutz.
Die Verzögerung betrifft die Genehmigungen für die Stromleitung, die den neuen Lichtbogenofen anschließen soll. Vattenfall Eldistribution, das für den Bau der neuen Stromleitung verantwortlich ist, hat mitgeteilt, dass sich der Netzanschluss verzögern wird, was sich auf die Inbetriebnahme des neuen Lichtbogenofens in Oxelösund auswirkt.
Der Bau des Lichtbogenofens durch SSAB verläuft planmäßig, und der Produktionsstart war wie bereits mitgeteilt für Anfang 2027 geplant.
„SSAB hält sowohl den Zeitplan als auch das Budget ein. Es ist äußerst frustrierend, dass externe Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben, nun eine Verschiebung der Inbetriebnahme erzwingen. Die Unvorhersehbarkeit des derzeitigen Systems für Netzanschlüsse und Genehmigungsverfahren für Stromleitungen in Schweden stellt ein ernstes Risiko für weitere Investitionen in die Elektrifizierung und Modernisierung der schwedischen Industrie dar. Darüber hinaus hat die EU die Stahlindustrie als strategischen Industriezweig identifiziert, nicht zuletzt angesichts des steigenden Bedarfs an ziviler und militärischer Bereitschaft“, sagt Johnny Sjöström, Präsident und CEO von SSAB.
SSAB wird weitere Informationen bereitstellen, sobald eine fundierte Einschätzung der Dauer der Verzögerung möglich ist. Es wird nicht erwartet, dass die Verzögerung wesentliche Auswirkungen auf das Ergebnis oder die Liquidität des Konzerns haben wird.
(Quelle: SSAB)
Schlagworte
DistributionElektrifizierungElektrolichtbogenofenEnergieErgebnisEUIBUInbetriebnahmeIndustrieINGInvestitionLichtbogenofenModernisierungProduktionSchwedenSSABStahlStahlindustrieStahlwerkVattenfall