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Photo: Feralpi
08.07.2026

Feralpi Group auf dem Weg zu Netto-Null bis 2050

Die Feralpi Group verfolgt konsequent ihren Kurs zur Dekarbonisierung und setzt damit einen neuen, ambitionierten Meilenstein in ihrem ökologischen und energetischen Transformationsprozess: Bis 2050 soll durch neue langfristige Ziele Netto-Null erreicht werden.

In den vergangenen Tagen hat die Science Based Targets initiative (SBTi), die weltweit führende Organisation für die wissenschaftliche Bewertung und Zertifizierung von Klimazielen von Unternehmen, die neuen langfristigen Reduktionsziele (Long-Term Targets) des Konzerns für das Jahr 2050 wissenschaftlich validiert. Die Verabschiedung und die anschließende unabhängige Bewertung dieser Ziele stellen die konsequente Weiterentwicklung einer langfristig angelegten und strukturierten Klimastrategie dar.

Die kurzfristigen Ziele (Near-Term Targets, 2030) der Feralpi Group wurden bereits in der Vergangenheit durch SBTi bestätigt. Die Genehmigung der Ziele für 2050 unterstreicht damit einmal mehr, dass der Konzern seine kurz- bis mittelfristige Vision konsequent in eine solide Roadmap zu Netto-Null Emissionen überführt.

Die SBTi, entstanden aus der Partnerschaft zwischen CDP (ehemals Carbon Disclosure Project), dem Global Compact der Vereinten Nationen, dem WRI (World Resources Institute) und dem WWF, zählt zu den wissenschaftlich anerkanntesten Initiativen weltweit. Sie verfolgt das Ziel, Unternehmen bei der Festlegung ambitionierter Minderungsziele zu unterstützen und sie beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu begleiten. Die Zusammenarbeit mit der Science Based Targets initiative ermöglicht es der Feralpi Group, das eigene Engagement anhand objektiver, unabhängiger und international anerkannter Kriterien zu messen.

Neue Ziele

Feralpi hat sich zu einem neuen Ziel verpflichtet: Die spezifischen Emissionen (bezogen auf die Gesamtproduktion warmgewalzter Erzeugnisse) der Scope 1, 2 und 3, die in den Core Boundary der Branchenleitlinie für Eisen und Stahl fallen, sollen bis 2050 (gegenüber 2022) um 90 % gesenkt werden.

Gleichzeitig verpflichtet sich der Konzern, die übrigen absoluten Scope-3-Emissionen (außerhalb des Core Boundary) bis 2050 (gegenüber 2022) um 90 % zu reduzieren. Dazu gehören Emissionen, die aus dem Einkauf von Gütern und Dienstleistungen, aus brennstoff- und energiebezogenen Aktivitäten, aus vor- und nachgelagertem Transport und Vertrieb, aus im Rahmen der Geschäftstätigkeit entstehenden Abfällen, aus der Weiterverarbeitung verkaufter Produkte sowie aus deren Lebensende entstehen.

Angesichts der unterschiedlichen Integrationsgrade von Unternehmen entlang der Stahlwertschöpfungskette hat die SBTi den Core Boundary definiert: einen Bilanzierungsrahmen, der die bedeutendsten Emissionen der Wertschöpfungskette umfasst und es erlaubt, die Auswirkungen unterschiedlicher Unternehmenstypen in der Stahlbranche durch die Festlegung wissenschaftlich fundierter und vergleichbarer Ziele zu harmonisieren.

Im Einklang mit den SBTi-Kriterien setzt Feralpi vorrangig auf die direkte Reduktion der Emissionen. Etwaige Restemissionen werden vor Erreichen von Netto-Null neutralisiert.
Um die festgelegten Ziele zu erreichen, verfolgt Feralpi bereits eine Dekarbonisierungs-strategie, die verschiedene Hebel umfasst, darunter:

● die Elektrifizierung von Prozessen, durch die kontinuierliche Einführung von Technologien zur Verringerung der direkten Emissionen durch Erdgas;
● den Einsatz von erneuerbarer Energie aus eigener Produktion sowie den Erwerb von Herkunftsnachweisen für elektrische Energie und Biomethan;
● die Wärmerückgewinnung sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz;
● die Nutzung von Recycling-Rohstoffen mit einem stetig sinkenden CO₂-Fußabdruck sowie eine zunehmende Nutzung der Schiene als Transportmittel für Waren.

(Quelle: Feralpi Group)

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