Technik
Symbolbild: Die KAMAG IHT (Industrial Lift Transporter) übernehmen künftig zentrale Transportaufgaben innerhalb des neuen EAF-Stahlwerks von JFE Steel. Insgesamt liefert TII KAMAG vier Fahrzeuge dieses Typs. - Photo: TII Kamag
03.11.2026

JFE Steel setzt bei neuem EAF-Stahlwerk auf Intralogistik von TII KAMAG

Zwei KAMAG SPC und vier KAMAG IHT unterstützen künftig die innerbetrieblichen Materialflüsse in einem der wichtigsten Dekarbonisierungsprojekte der japanischen Stahlindustrie.

Die japanische JFE Steel Corporation hat TII KAMAG mit der Lieferung von zwei KAMAG SPC Schlackenkübeltransportern (SPC) sowie vier KAMAG Industriehubtransportern (IHT) beauftragt.

Die Fahrzeuge werden künftig in einem neuen Stahlwerk mit Elektrolichtbogenofen (engl.: Electric Arc Furnace, kurz EAF) Japans eingesetzt und übernehmen dort zentrale Transportaufgaben innerhalb der Produktion.

Mit dem Neubau des Werks verfolgt JFE Steel das Ziel, die CO₂-Emissionen der Stahlproduktion deutlich zu reduzieren. EAF-Stahlwerke gelten weltweit als eine der wichtigsten Technologien zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie und spielen eine zentrale Rolle beim Übergang zu einer nachhaltigeren Stahlherstellung.

Entsprechend investieren zahlreiche Stahlhersteller rund um den Globus in neue EAF-Anlagen oder die Modernisierung bestehender Produktionsstandorte und setzen dabei auf Intralogistiklösungen von TII KAMAG.

Für TII KAMAG unterstreicht das Projekt die zunehmende Bedeutung maßgeschneiderter Transport- und Logistiklösungen bereits in der frühen Planungsphase neuer Stahlwerke.

Materialflüsse, Produktionsabläufe und Transportkonzepte werden heute zunehmend ganzheitlich betrachtet, um maximale Effizienz und Produktivität über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage sicherzustellen.

„Stahlwerke treiben ihre Dekarbonisierung durch die Einführung der EAF-Technologie voran, die die CO₂-Emissionen deutlich reduziert. Damit verbunden ist der Transport größerer Mengen an Recyclingmaterial, insbesondere hochwertigem Schrott, sowie steigender Schlackenvolumina“, erklärt Filippo Baldassari, Managing Director der TII Group.

„Wer Intralogistik bereits in der Planungsphase berücksichtigt, schafft die Grundlage für mehr Produktivität, effizientere Prozesse und einen wirtschaftlichen Anlagenbetrieb über den gesamten Lebenszyklus hinweg.“

Die beiden KAMAG SPC werden künftig für den innerbetrieblichen Transport von bis zu 1.500°C heißer Schlacke innerhalb des Werks eingesetzt. Das Fahrzeugkonzept ermöglicht eine präzise und sichere Handhabung von Lasten unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen.

Ergänzt werden sie durch vier KAMAG IHT Industriehubtransporter, die speziell für den Transport von Schrott innerhalb der Produktionsumgebung eingesetzt werden. Gemeinsam gewährleisten die Fahrzeuge effiziente Materialflüsse und unterstützen einen zuverlässigen Produktionsbetrieb.

Die enge Zusammenarbeit mit Stahlherstellern gehört seit Jahrzehnten zu den Kernkompetenzen von TII KAMAG. Das Unternehmen begleitet Kunden weltweit bei der Planung und Umsetzung innerbetrieblicher Transportkonzepte für integrierte Hüttenwerke, Walzwerke und zunehmend auch für neue EAF-Anlagen. Durch die frühzeitige Einbindung in Projekte können Transportlösungen optimal auf Produktionsprozesse, Werkslayouts und zukünftige Anforderungen abgestimmt werden.

Mit dem Auftrag von JFE Steel stärkt TII KAMAG seine Position als Partner der internationalen Stahlindustrie. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt die wachsende Bedeutung intelligenter Intralogistiklösungen für die nächste Generation von Stahlwerken und die Transformation hin zu einer nachhaltigeren Stahlproduktion.

(Quelle: TII Kamag)

Symbolbild: Der KAMAG SPC (Slag Pot Carrier) ist für den sicheren und effizienten Transport schwerer Lasten in Stahlwerken ausgelegt. Für das EAF-Projekt von JFE Steel liefert TII KAMAG zwei Fahrzeuge.

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