Trendthema
Von Links: Niklas Bruderreck – Business Development, Ayse Colakoglu – Key Account Manager, Dr. Henner Diederichs – Head of Sales, Torsten Gieske, Leitung Business Unit Steel, Geschäftsführer, Thilo Schneider, Leitung strategischer Einkauf, André Matusczyk – CEO, Domenico Marino, Mitglied des Vorstands / COO, Andreas Grüger, Leitung Materialdisposition, Sebastian Schulze, Leitung operativer Einkauf - Foto: Knauf Interfer
15.08.2023

Knauf Interfer bezieht ab 2023 grünen Stahl

Die Knauf Interfer Cold Rolling GmbH und die thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH haben am 10.08.2023 ein Memorandum of Understanding über den Bezug von CO2-reduzierten Stählen unterzeichnet. Geplant ist ab 2023 im ersten Schritt die Belieferung des Kaltwalzwerks der Knauf Interfer Gruppe mit Stählen, die durch den Einsatz von aufbereiteten Schrotten einen deutlich geringeren CO2-Fußabdruck aufweisen (bluemintÒ recycled).

Ab Ende 2026 wird Knauf Interfer darüber hinaus Stähle der Produktfamilie bluemintÒ Steel beziehen, die nach dem Direktreduktionsverfahren mithilfe von grünem Wasserstoff produziert werden (DRA/SAF).

bluemintÒ recycled reduziert die CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionellem Warmband im Schnitt über alle Güten und Abmessungen um ca. 60%. Knauf Interfer ermöglicht dies eine produktspezifische Anrechnung der CO2-Emissionen in der Kategorie Scope 3.

Über den Bezug und die Bearbeitung von grünen Stahlprodukten setzt die Business Unit Steel, zu der die Knauf Interfer Cold Rolling GmbH gehört, dazu unter anderem auf eine effiziente, trimodale Logistik und kurze Lieferwege dank günstig gelegener Standorte.

Domenico Marino, COO im Vorstand der Knauf Interfer SE, sagt:
„Über Stahlbezugsvereinbarungen können wir die Lieferketten unserer Kunden mit Green Steel absichern. In diesem dynamisch wachsenden Segment kann sich Knauf Interfer auch dank der engen Partnerschaft mit thyssenkrupp Hohenlimburg durch maßgeschneiderte Lösungen, Material- und Beratungskompetenz positionieren.“

André Matusczyk, CEO der thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH, ergänzt:
„Die heute unterzeichnete Vereinbarung markiert einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum „grünen Stahl“ und zeigt das gemeinsame Bekenntnis zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz.“

(Quelle: Knauf Interfer)

 

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