Veranstaltung
14.06.2023

Messe Düsseldorf erweitert ihr Portfolio mit GIFA Mexico 2024

Mit der GIFA Mexico, vom 16. bis 18. Oktober 2024 in Mexico City, eröffnet die Messe Düsseldorf nicht nur den Unternehmen aus Mexiko und der Region eine neue Plattform für die globale Metallurgie- und Gießerei-Industrie, sondern bietet auch internationalen Ausstellern und Branchenexperten eine einmalige Gelegenheit, ihre Geschäftsbeziehungen zu erweitern und auf dem aufstrebenden mexikanischen Markt Fuß zu fassen. Zusammen mit den Weltleitmessen GIFA, METEC, THERMPROCESS und NEWCAST, die als „The Bright World of Metals“ vom 12. bis 16. Juni 2023 an der Homebase Düsseldorf stattfinden und ihren Satellitenveranstaltungen in Indien, Südostasien und Indonesien, wird die GIFA Mexico im kommenden Jahr zur Drehscheibe für Innovationen, Know-how und Geschäftsmöglichkeiten in den metallverarbeitenden Branchen.

Mexico gewinnt als Schwellenland zwischen den USA und Lateinamerika immer stärker an Bedeutung und ist mit seiner Schlüsselposition ein wichtiger Wachstumsmarkt für die globale Gießerei- und Metallurgie-Industrie. Die Nachfrage nach Gussartikeln steigt, besonders stark aus der mexikanischen Automobilindustrie. Autos sind mit einem Gesamtwert von 41,6 Mrd. USD die wichtigsten Exportgüter des Landes, gefolgt von Fahrzeugteilen (27,1 Mrd. USD), Computern (31,5 Mrd. USD) und Lieferwagen (23,8 Mrd. USD). Daher ist das Potenzial Mexikos gerade in den Bereichen Druckguss-Technologie und Aluminiumguss sehr groß und für Ausrüster und Zulieferer von Druckgießereien von immenser Bedeutung. Ein Großteil der Metallguss-Produktion lässt sich in Aluminium, Graueisen (je 29%) und duktiles Eisen (20%) unterteilen. Weit mehr als die Hälfte der Produktion (63%) geht an den Automobilsektor, in dem auch immer mehr internationale Industriekonzerne ihre Produktionswerke in Mexiko aufbauen. Entscheidende Gründe für die Messe Düsseldorf, in den mexikanischen Markt einzusteigen, zunächst als Beteiligungsgeschäft mit der GIFA Mexico im Rahmen der etablierten mexikanischen Fachmesse FUNDIEXPO. Die Durchführung der GIFA Mexico ist ab 2024 alle zwei Jahre geplant.

„Mexiko ist ein boomender internationaler Standort, der gerade für die Gießereibranche enormes Wachstumspotenzial bietet. Daher erweitern wir mit der GIFA Mexico folgerichtig das Portfolio „Metallurgy & Foundry Technologies“ der Messe Düsseldorf.

Nach der METEC India (2004), der GIFA und METEC Southeast Asia (2022), der GIFA und METEC Middle East Asia (2023), der GIFA und METEC Indonesia (2023), bildet die GIFA Mexico den nächsten Meilenstein“, freut sich Malte Seifert, Director Portfolio Metals, Energy & Autonomous Technologies.

Seit 1960 ist die führende Fachmesse für die Metall- und Gießereiindustrie, FUNDIEXPO, in Mexiko eine feste Größe im Veranstaltungskalender. Organisiert wird sie vom international agierenden Partner der Messe Düsseldorf Mexican Foundry Society, A.C. (Sociedad Mexicana de Fundidores, A.C./ SMFAC).
Mexikos Attraktivität für Auslandsinvestitionen zeigt sich darin, dass sich bereits 1.900 Unternehmen aus Deutschland lokal engagieren. Zudem ist Mexiko ein Schwerpunktland des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Mit seinen knapp 130 Mio. Einwohnern, großen Erdöl- und Gasvorkommen sowie reichen Bodenschätzen wie Gold, Silber, Blei, Zink und Kupfer ist Mexiko, gerade für europäische und deutsche Investoren ein interessantes Umfeld, und gilt als die verlängerte Werkbank der USA.

Die GIFA Mexico wird ein umfassendes Spektrum an Maschinen, Anlagen, Materialien und technologischen Innovationen abbilden, von der additiven Fertigung über Gießereimaschinen bis hin zu Gussprodukten für verschiedene Anwenderindustrien – von der Automobilindustrie, dem Baugewerbe, der Energie- und Gasbranche bis hin zu Anwendern aus Metall- und Stahlwerken.

(Quelle: Messe Düsseldorf GmbH)

Schlagworte

ABBAluminiumAnlagenAutomobilBundDeutschlandDüsseldorfEnergieEntwicklungEssenEUGesellschaftIndienIndustrieInnovationInvestitionMetallurgieProduktionStahlStahlwerkThermprocessUnternehmenUSAVeranstaltungWirtschaftZusammenarbeit

Verwandte Artikel

05.06.2026

Störungen im Schienennetz gefährden Rohstoffversorgung der Stahlindustrie

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl warnt vor den Folgen der anhaltenden Störungen im Schienengüterverkehr für die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie.

Industrie Produktion Sanierung Schienen Stahl Stahlindustrie Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung
Mehr erfahren
Ulrike Claus wird Mitglied des Vorstands der Wuppermann AG
05.06.2026

Wechsel im Vorstand beim Stahlverarbeiter Wuppermann

CFO Arndt Laßmann geht in den Ruhestand und Ulrike Claus wird seine Nachfolgerin im Vorstand der Wuppermann AG

Aufsichtsrat Deutschland Essen EU Investition Niederlande Österreich Produktion Service Stahl thyssenkrupp Thyssenkrupp AG Unternehmen Vorstand Wirtschaft Wuppermann Wuppermann AG
Mehr erfahren
Das Werk Oxelösund wird SSAB zu einem Elektrostahlwerk umbauen
04.06.2026

Transformationsprojekt SSAB Oxelösund ist wieder im Zeitplan

Die neue Stromleitung nach Oxelösund ist nun genehmigt und der Bau wird fortgesetzt

Distribution Emissionen Energie Essen EU IBU Inbetriebnahme Investition Lichtbogenofen Produktion Schweden SSAB Stahl Stahlwerk USA Vattenfall
Mehr erfahren
04.06.2026

NKWS-Aktionsprogramm beschlossen: Industriefragen bleiben offen

Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert klare Leitplanken für die Kreislaufwirtschaft

Bund Deutschland EU EU-Kommission Industrie ING Investition Klima Klimaschutz Kreislaufwirtschaft Produktion Rohstoffe Schrott Stahl Stahlindustrie Strategie USA Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung
Mehr erfahren
03.06.2026

Feralpi Group erneut unter den European Climate Leaders 2026

Die Feralpi Group, zu der auch der deutsche Standort Feralpi Stahl in Riesa gehört, wurde zum fünften Mal in Folge in die Liste der Europe’s Climate Leaders 2026 aufgenom...

Auszeichnung Dekarbonisierung Elektrifizierung Emissionen Energie Energieeffizienz Ergebnis Essen EU IBU Industrie ING Investition Kreislaufwirtschaft Lieferketten Nachhaltigkeit Stahl Studie Unternehmen USA Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren