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Logo der neuen Doktorandenschule SusMet. Die zukünftigen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler werden sich mit den Themen rund um nachhaltige Metallugie beschäftigen - © Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH
05.01.2022

Neues Doktorandenprogramm zu nachhaltiger Metallurgie bewilligt

Bewerbung um Doktorandenstelle ab Januar 2022 möglich

Das Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) hat sich zusammen mit seinen Kooperationspartnern erfolgreich um ein neues, von der Max-Planck-Gesellschaft
gefördertes Doktorandenprogramm beworben.

Die „International Max Planck Research School on Sustainable Metallurgy“ (IMPRS SusMet) wird im Januar 2022 starten und insgesamt 38 Doktorandenplätze anbieten. Sie wird vom MPIE koordiniert, während die zukünftigen Nachwuchswissenschaftler*innen entweder am MPIE selbst oder bei einem der Kooperationspartner arbeiten werden. Partner sind das MaxPlanck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Duisburg-Essen.

Die zukünftigen SusMet-Doktorand*innen werden sich unter anderem mit der Direktreduktion von Eisen, Plasmasynthese und Elektrolyse beschäftigen, um den Weg zu einer klimaneutralen Metallurgie zu ebnen.

 „Die Metallproduktion ist der größte industrielle Einzelverursacher von Treibhausgasen. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen und im Rahmen von SusMet die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der ganzen Welt hier im Ruhrgebiet zum Forschen zusammenbringen. Unser Ziel ist es, Material- und Ingenieurswissenschaften, Physik, Chemie und computergestützte Simulationsmethoden zu kombinieren, um den gesamten Lebenszyklus von Metallen zu betrachten: Angefangen bei der Synthese aus Erzen, über das Design von Legierungen mit optimierten Eigenschaften bis hin zu effizienten Recyclingprozessen
für eine Kreislaufwirtschaft.“, sagt Prof. Jörg Neugebauer, Sprecher der SusMet und Leiter der Abteilung „Computergestütztes Materialdesign“ am MPIE.

Die IMPRS SusMet bietet eine einzigartige Kombination aus exzellenten Forschungsbedingungen und einem intensiven, interdisziplinären Lehrprogramm, das
neben Fachseminaren auch vielfältige Soft Skill Trainings anbietet.

Das Programm wird ab Januar 2022 für zunächst sechs Jahre laufen. Bewerbungen für die ersten sieben freien Doktorandenstellen sind von Januar bis Mitte Februar möglich. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Doktorgrad von einer der Partneruniversitäten verliehen. Zusätzlich erhalten die Absolventen ein Zertifikat von der IMPRS SusMet.

Weitere Informationen und Bewerbungsmöglichkeit:
https://www.mpie.de/2747306/doctoral-program

(Quelle: MPIe)

Schlagworte

BochumDirektreduktionDuisburgEisenforschungElektrolyseEssenEUForschungGesellschaftIMUIndustrieINGKlimaKooperationKreislaufwirtschaftLegierungenMax-Planck-InstitutMetallurgieMPIeNachwuchsProduktionRecyclingSeminarUSAWirtschaftZertifikat

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