Unternehmen
Die Sehenswürdigkeit „Vessel“ in Hudson Yards, New York City, wird von einer Edelstahl-Struktur von Outokumpu gestützt. - Bild: Outokumpu
02.04.2025

Outokumpu erhält EcoVadis Platin-Rating

Outokumpu wurde erneut mit der Platin-Auszeichnung von EcoVadis zertifiziert, einer unabhängigen Bewertungsplattform für Nachhaltigkeits-Management. Diese Auszeichnung zeigt, dass Outokumpu in Bezug auf die Nachhaltigkeitsleistung zu den besten 1 % der Industrieunternehmen gehört.

In diesem Jahr erreichte Outokumpu einen Rekordwert von 82 Punkten und erzielte die größten Fortschritte in den Bereichen Sozialangelegenheiten und Menschenrechte.

 Johann Steiner, EVP, Strategie, Nachhaltigkeit und Personal, erklärt:
„Wir sind stolz darauf, dass EcoVadis die Fortschritte unserer ehrgeizigen Nachhaltigkeitsagenda anerkennt. Bei Outokumpu liegen wir derzeit deutlich vor dem Zeitplan, unser wissenschaftlich fundiertes SBTi-Klimaziel zur Reduktion unserer direkten, indirekten und Lieferketten-Emissionen bis 2030 um 42 % zu reduzieren.

Ich möchte ein herzliches Dankeschön an unsere gesamte Organisation aussprechen für das starke Engagement, unsere Branchenführerschaft im Bereich Nachhaltigkeit zu bewahren.“

Emissionsintensität gesenkt

Im Jahr 2024 konnte Outokumpu die Emissionsintensität im Vergleich zum Basisjahr 2016 um 32 % senken. Outokumpu erreichte zudem seine ehrgeizigen Ziele in der Rohmaterial-Beschaffung von Sekundär-Stahlschrotten mit einem Rekordwert von 95 % recyceltem Materialanteil für die Schmelze sowie einen Energieeinsatz von 90 % Strom aus erneuerbaren Quellen.

2024 halb nachhaltig erzeugter Edelstahl von Outokumpu seinen Kunden der weiterverarbeitenden Industrien, insgesamt 10 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen zu vermeiden (im Vergleich zum konventionellen Durchschnitt der weltweiten Edelstahlproduktion).

Mehrere führende Unternehmen in Europa und Asien konnten mit der Grünstahl-Vorreiterlösung Outokumpu Circle Green® mehr als 50.000 Tonnen Kohlenstoffemissionen dank des Umstiegs auf Circle Green Edelstahl einsparen.

Neben der ehrgeizigen Arbeit zur Reduktion der Treibhausgasemissionen erreichte Outokumpu im Jahr 2024 außerdem als erstes Unternehmen der Branche die Zertifizierung für die faire Gleichbehandlung bei den Entgelt-Praktiken.

Das Unternehmen verpflichtet sich zu den UN-Leitprinzipien für verantwortungsvolle Betriebsführung und Menschenrechte entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette.

Unternehmen sieht sich auf Kurs

Steiner sagt:
„Die globalen Betriebe der Stahl- und Edelstahlindustrien sind für zehn Prozent der weltweiten, klimaschädlichen Emissionen verantwortlich. Wir sehen, dass die Branche beim Thema Nachhaltigkeit Fortschritte macht, da in diesem Jahr die Schwelle für die höchste Auszeichnungsstufe einen Rekordwert erreicht hat.

Die Platin-Auszeichnung von EcoVadis zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden das Nachhaltigkeits-Management entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette fortsetzen, gemeinsam mit unseren Kunden und Lieferanten, um die Branche in der grünen Transformation voranzubringen.“

Darüber hinaus wurde Outokumpu kürzlich in weiteren Nachhaltigkeits-Rankings ausgezeichnet, darunter die S&P Global Sustainability Yearbook-Liste sowie das ESG-Ranking von Sustainalytics als „Top-Rated ESG-Leader“. Outokumpu wurde außerdem in die Corporate Knights Clean200 Auflistung aufgenommen.

(Quelle: Outokumpu)

Schlagworte

2016AuszeichnungEdelstahlEmissionenEnergieEUIndustrieINGKIKlimaKlimazielLieferkettenNachhaltigkeitProduktionSchmelzeSchrottStahlStahlindustrieStahlproduktionStrategieTransformationUnternehmen

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren