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Gemeinsam auf Kurs: Salzgitter AG und Oldendorff Carriers treiben die Dekarbonisierung des maritimen Eisenerztransports voran - Bild: Salzgitter AG
14.10.2025

Partnerschaft für Dekarbonisierung von maritimen Eisenerztransport

Die Salzgitter Flachstahl GmbH, eine Tochtergesellschaft der Salzgitter AG ("Salzgitter"), und Oldendorff Carriers ("Oldendorff") haben eine langfristige Vereinbarung zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen beim Seetransport von Eisenerz geschlossen und damit einen weiteren Schritt zur Dekarbonisierung der Stahllieferkette von Salzgitter erreicht.

Ab Januar 2026 wird Oldendorff für Salzgitter Eisenerz von verschiedenen Verladehäfen nach Hamburg transportieren und dabei Massengutfrachter einsetzen, die besonders treibstoffeffizient arbeiten. Durch die Optimierung der Frachtlieferungen und der Streckenführung wird erwartet, dass diese Zusammenarbeit die CO₂e Emissionen um mindestens 20 % reduzieren wird.

Salzgitter entstehen durch diese Maßnahmen keine zusätzlichen Kosten. Ganz im Gegenteil, die Reduzierung des Treibstoffverbrauchs der Transporte führt zu Kosteneinsparungen. Durch diese Zusammenarbeit sollen etwa 19.000 Tonnen CO₂e eingespart werden, was einer jährlichen Reduzierung von über 4.000 Pkw im Straßenverkehr entspricht. Die Reduzierungen entsprechen den Scope-1-Emissionen für Oldendorff und den Scope-3-Emissionen für Salzgitter.

Gunnar Groebler, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, sagt:
"Mit unserem SALCOS®-Projekt konzentrieren wir uns nicht nur auf die Dekarbonisierung der internen Produktionsroute der Stahlerzeugung, sondern auch auf die damit verbundenen Prozessschritte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Logistik - insbesondere der Rohstofftransport auf dem Seeweg - spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Wir freuen uns daher sehr, mit Oldendorff einen langjährigen Partner als starken Begleiter auf unserem Transformationsweg an unserer Seite zu haben."

Henrik Christiansen, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit bei Oldendorff, erklärt:
"Die Dekarbonisierung des maritimen Betriebs ist eine komplexe Herausforderung, die eine Koordinierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg erfordert.

Diese Partnerschaft mit Salzgitter festigt die Beziehung zwischen zwei bedeutenden deutschen Unternehmen und spiegelt die Art der Zusammenarbeit in der Industrie wider, die erforderlich ist, um sinnvolle und unmittelbare Fortschritte bei der Emissionsreduzierung und der Förderung nachhaltigerer Transportlösungen zu erzielen.“

Diese deutsche Zusammenarbeit spiegelt die Dekarbonisierungsstrategien beider Unternehmen wider, die jeweils konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen in ihren betrieblichen Abläufen verfolgen.

Die Oldendorff-Flotte besteht hauptsächlich aus modernen Massengutfrachtern des Typs "Eco", die im Vergleich zu früheren Schiffsgenerationen einen geringeren Kraftstoffverbrauch aufweisen. Optimierte Rumpfformen, fortschrittliche Motorentechnologien und zusätzliche kraftstoffsparende Eigenschaften tragen zu einer geringeren Kohlenstoffintensität pro transportierter Tonne Fracht bei.

Salzgitter, eines der führenden Stahl- und Technologieunternehmen in Europa, hat sich verpflichtet, die CO₂ -Emissionen in seinen Produktionsprozessen deutlich zu reduzieren. Durch geschlossene Materialkreisläufe, Energieoptimierung und Investitionen in neue Technologien treibt das Unternehmen den Übergang zu klimaneutralem Stahl voran.

(Quelle: Salzgitter AG)

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