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Dr. Alexander Fleischanderl ist der neu ernannte Leiter der „Green Steel“-Taskforce von Primetals Technologies. - Photo: Primetals Technologies, Limited
23.05.2022

Primetals Technologies etabliert neue Taskforce für "Green Steel"

Im April wurde Dr. Alexander Fleischanderl zum Leiter der neuen „Green Steel“-Taskforce von Primetals Technologies ernannt. Das Hauptziel der Organisation ist es, das Unternehmen noch prominenter als Pionier von Lösungen für „grüne“ Stahlproduktion zu positionieren.

„Ich freue mich darüber, diese Verantwortung übernehmen zu dürfen, und bin überzeugt, dass wir mit der Taskforce einen entscheidenden Schritt in Richtung grüne Zukunft gehen werden,“ sagt Fleischanderl.

Primetals Technologies war bereits bislang Marktführer für Innovationen im Bereich der Umwelttechnologien für die Stahlindustrie. Die Taskforce wird diese Position weiter ausbauen, indem sie die Kompetenz der hauseigenen Experten bündelt, verstärkt und nach außen trägt. Sie wird darüber hinaus bestehende und künftige Initiativen von Primetals Technologies im Bereich „grüner“ Lösungen unterstützen – gerade auch im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energiequellen.

Dekarbonisierung gilt als Eckstein „grüner“ Stahlproduktion. Doch „Green Steel“ umfasst viel mehr, etwa Abgasreinigung, Wasserwirtschaft, Energieeffizienz und Ausbau der Kreislaufwirtschaft. In all diesen Feldern besitzt Primetals Technologies großes Fachwissen, weitreichende Erfahrung und konkrete Lösungen. Diese sollen nun erweitert werden. Das Portfolio deckt die gesamte Kette der Eisen- und Stahlerzeugung ab: Die Bereiche „Upstream“ und „Downstream“, diverse Serviceangebote, sowie Elektrik und Automation.

Daher spielen Fleischanderl und sein Team eine Schlüsselrolle, die sich auf das gesamte Unternehmen erstreckt. Die „Green Steel“-Organisation besteht aus einem Team handverlesener führender Experten aller wichtiger Standorte von Primetals Technologies. Das Team wird zudem Synergien mit dem Mutterkonzern Mitsubishi Heavy Industries Group nutzen, um seine weitreichenden Ziele noch rascher und vollständiger zu realisieren.

In den kommenden Jahrzehnten wird es für die Stahlindustrie unabdingbar sein, auf Lösungen für die „grüne“ Stahlproduktion zu setzen – in erster Linie zur Reduktion von CO2-Emissionen, aber auch, um die stets strenger werdenden Umweltrichtlinien zu erfüllen. Eine weitere Rolle spielen ökonomische Gründe.

„In etwa zehn Jahren könnte es ziemlich schwierig werden, mit konventionellem, ‚nicht-grünem‘ Stahl noch vernünftige Preise zu erzielen,“ sagt Fleischanderl. „Wer heute nicht in ‚grünen‘ Stahl investiert, wird es in Zukunft schwer haben. Ist der Zug einmal abgefahren, werden Produzenten, die nicht die nötigen Vorkehrungen getroffen haben, künftig nicht mehr wettbewerbsfähig sein.“

Die Stahlindustrie wird sich mehr und mehr der Notwendigkeit bewusst, auf „grünen“ Stahl zu setzen. Mehrere weltweit tätige Produzenten haben bereits damit begonnen, Stahlgüten mit geringerem CO2-Fußabdruck zu präsentieren, die sie zu höheren Preisen anbieten. Da der Klimawandel eine große Herausforderung sowohl für Umwelt als auch Politik darstellt, führen zahlreiche Länder staatliche Förderungen und neue Vorschriften ein. Daher wird die Herstellung „grünen“ Stahls für Produzenten auf der ganzen Welt zunehmend relevanter.

(Quelle: Primetals Technologies, Limited)

 

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