Trendthema
Der Kranhersteller Fassi sieht Potenziale für seine Produkte - Bild: Fassi
26.02.2025

SSAB liefert CO₂-reduzierten Stahl an Kranhersteller

SSAB und der italienische Kranhersteller Fassi haben eine Vereinbarung über zukünftige Lieferungen von Stahl getroffen, der praktisch ohne fossile Kohlenstoffemissionen hergestellt wird. Die Vereinbarung umfasst Stahl, der sowohl aus Eisenerz als auch aus recyceltem Schrott hergestellt wird und in den Hydraulik- und Autokranen von Fassi zum Einsatz kommt.

Fassi, einer der weltgrößten Hersteller von Ladekranen, ist ein Pionier bei der Verwendung von modernen Baustählen in Kranen. Mit dem Strenx®-Stahl von SSAB konnte Fassi die Hubkraft seiner Schwerlastkrane erhöhen, ihr Gewicht reduzieren und ihre Reichweite vergrößern. Jetzt erweitern SSAB und Fassi ihre langjährige Partnerschaft um künftige Lieferungen von SSAB Fossil-freeTM Stahl und SSAB ZeroTM.

Dadurch wird Fassi in der Lage sein, eine neue Generation von Kranen mit radikal reduziertem CO2-Fußabdruck auf den Markt zu bringen.

Fossilfreier Stahl ergibt Optimierungspotenziale

Per Elfgren, Leiter von SSAB Special Steels, sagt:
„Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit Fassi zu vertiefen, indem wir erstklassigen hochfesten Stahl liefern, der mit einem deutlich geringeren CO2-Fußabdruck produziert wird. Wir bei SSAB sind stolz darauf, mit führenden Unternehmen zusammenzuarbeiten, die unsere Leidenschaft für Innovation, Nachhaltigkeit und einzigartige fortschrittliche Produkte teilen.“

Giovanni Fassi, CEO von Fassi, sagt:
„Innovation ist eine Projektion auf die Zukunft. Und es gibt keine Zukunft ohne Nachhaltigkeit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, mit Begeisterung und Entschlossenheit an dieser Partnerschaft mit SSAB teilzunehmen, um unsere Krane von morgen zu entwickeln."

Die traditionelle Stahlproduktion ist für etwa 7 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, wobei sowohl die Produktion von Primärstahl als auch von Recyclingstahl zu den Emissionen beiträgt.

Um die Auswirkungen auf das Klima zu verringern, investiert SSAB in neue innovative Produktionstechnologien, die eine Stahlproduktion mit nahezu null fossilen Kohlenstoffemissionen ermöglichen, unabhängig davon, ob das Rohmaterial recycelter Schrott oder primäres Eisenerz ist. SSAB ZeroTM wird aus recyceltem Stahl hergestellt und mit fossilfreiem Strom und Biogas produziert und ist ab 2023 für kommerzielle Lieferungen verfügbar.

Erste Produktion von fossilfreiem Stahl bei SSAB in 2021

SSAB hat auch fossilfreien Stahl aus Eisenerz mit der HYBRIT®-Technologie entwickelt, die Wasserstoff und fossilfreie Energie anstelle von Kohle im Stahlherstellungsprozess verwendet. Dieser Prozess eliminiert weitgehend die hohen CO2-Emissionen, die mit der traditionellen Stahlproduktion verbunden sind.

Im Jahr 2021 produzierte SSAB den weltweit ersten fossilfreien Stahl als Proof-of-Concept mit der HYBRIT®-Technologie und hat seither mehrere Pilotlieferungen an Kunden in verschiedenen Branchen vorgenommen. Fassi ist ein „Leader in Innovation“.

Aus diesem Grund investiert das Unternehmen seit jeher in Projekte, Prozesse und Produkte mit einer starken, auf die Zukunft ausgerichteten Vision, auch unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit. Fassi hat ein „Innovation Center“ eingerichtet, in dem ein ganzes Arbeitsteam jeden Tag neue Lösungen für den Bereich Hebetechnik entwirft, testet und entwickelt.

(Quelle: SSAB)

Schlagworte

BiogasBundCO2DekraEmissionenEnergieEUFossilfreien StahlFossilfreier StahlHybritINGInnovationItalienKlimaKranLieferungNachhaltigkeitOptimierungPartnerschaftProduktionRecyclingSchrottStahlStahlherstellungStahlproduktionTechnikUnternehmenUSAVereinbarungWasserstoffZusammenarbeit

Verwandte Artikel

Juliusburg/Krukow
29.05.2026

SSAB liefert CO2-armen Stahl für Solarpark in Norddeutschland

Beim neuen Freiflächen-Solarpark Juliusburg/Krukow in Schleswig-Holstein achtet Betreiber Vattenfall auf ein klimafreundliche Bauweise

Deutschland Emissionen Energie Energiewende EU Gesellschaft Klima Konstruktion Profile Schrott SSAB Stahl Unternehmen Vattenfall
Mehr erfahren
Von links nach rechts: Klaus Neumann, Hans-Otto Weber, Fred Neumann, Georg Früh, Martin Kopf, Marco Göllrich.
28.05.2026

Innovations- und Nachhaltigkeitspreis Feuerverzinken 2026

Im Rahmen des Branchenevents Feuerverzinken am 21. Mai im Berliner Futurium hat der Bundesverband Feuerverzinken herausragende Entwicklungen mit dem Innovations- und Nach...

Berlin Bund Emissionen Entwicklung EU IBU ING Innovationspreis Konstruktion Kran Kreislaufwirtschaft Mining Nachhaltigkeit Produktion Stahl Stahlbau Unternehmen USA Verzinken Wirtschaft Zink
Mehr erfahren
Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl
28.05.2026

Sondernetzentgelte: Industrielle Realität berücksichtigen, atypische Netznutzung fortsetzen

Bundesnetzagentur legt Vorschlag zur künftigen Ausgestaltung von Netzentgeltermäßigungen vor.

Bund Energie Energiewende EU Industrie ING Kabel Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion TEMA Unternehmen USA Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsvereinigung
Mehr erfahren
: Geschäftsführer Klaus Bökels und das Team Ausbildung der BIBUS METALS GmbH in Berlin auf dem Weg zur Preisverleihung des DIHK Bildungspreises.
27.05.2026

Bibus Metals GmbH: Nominiertes Ausbildungskonzept

Das Ausbildungskonzept „Ausbilden mit Herz“ der Bibus Metals GmbH wurde für den DIHK‑Bildungspreis nominiert.

Ausbildung Auszeichnung Berlin Bund Deutschland E-Commerce Entwicklung Ergebnis EU IBU IHK KI Schweiz Seminar Technik Unternehmen USA Veranstaltung
Mehr erfahren
Grafische Darstellung des zukünftigen Elektrostahlwerks
27.05.2026

SSAB setzt Bauarbeiten am neuen Elektrostahlwerk fort

Nach Abschluss der Analyse für Ursachen der Krankheitssymptome wurde der Baustopp in Luleå aufgehoben

Arbeitsschutz Ergebnis Essen EU ING Kran Messe Messung Produktion Stahl Stahlwerk Transformation Umzug USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren