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Photo: Revalize
17.09.2025

Studie zur digitalen Transformation veröffentlicht

Revalize, ein weltweit agierender Anbieter von PLM-, CPQ- und CAD-Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie, veröffentlicht die Ergebnisse einer neuen Studie. Daraus geht hervor, wie geopolitische Spannungen, Zölle, Handelsstreitigkeiten und anhaltende militärische Konflikte, die Strategien und Abläufe in der industriellen Produktion grundlegend verändern.

Hersteller begegnen Lieferkettenstörungen zunehmend proaktiv, passen steigende Produktions- und Compliance-Kosten an und beschleunigen Investitionen in digitale Technologien. Ihr Ziel ist es, in einem unsicheren globalen Umfeld den Wettbewerbsvorteil zu wahren.

Die Studie „Zölle, Technik und Turbulenzen: Wie die Weltpolitik Betriebsabläufe und Strategie in Fertigungsunternehmen umkrempelt“ basiert auf den Ergebnissen einer Umfrage unter 500 Führungskräften aus ausgewählten Fertigungsbranchen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA. Sie beleuchtet drei zentrale Bereiche der Disruption:

- 85 Prozent der globalen Hersteller restrukturieren ihre Lieferkettenstrategien als Reaktion auf geopolitische Instabilität
- Mehr als die Hälfte der Hersteller weltweit (53 Prozent) verzeichnet erhöhte Produktionskosten infolge aktueller geopolitischer Ereignisse
- 50 Prozent aller Befragten sehen sich mit höheren Gesamtkosten durch neue Zölle und globale Compliance-Vorgaben konfrontiert

Zur Sicherung der Profitabilität haben mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Hersteller weltweit ihre Abhängigkeit von Zulieferern in Regionen mit hohen Zöllen vorausschauend reduziert – ein klares Signal für eine verstärkte Regionalisierung und Diversifizierung der Lieferketten. Die Studie von Revalize zeigt, dass 46 Prozent der globalen Organisationen in den vergangenen zwölf Monaten einen Umsatzrückgang aufgrund der jüngsten geopolitischen Ereignisse registrierten. In den DACH-Ländern ist die Situation besser, denn nur zwei von fünf Organisationen (40 Prozent) verzeichneten einen Umsatzrückgang und 50 Prozent Umsatzwachstum.

Außerdem gibt es bei Fertigungsunternehmen in den DACH-Ländern im Vergleich zu Organisationen in den USA einen größeren Mangel an Kompetenzen im Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) (42 Prozent vs. 31 Prozent) und mehr internen Widerstand (29 Prozent vs. 19 Prozent). Diese Unterschiede zwischen den beiden geografischen Regionen sind wahrscheinlich im unterschiedlich ausgeprägten Vertrauen in KI-Anwendungen innerhalb der jeweiligen Populationen begründet.

Dennoch ist zu erkennen, dass viele Hersteller die digitale Transformation vorantreiben, um ihre Rentabilität weiter zu schützen. Dabei spielt KI eine zentrale Rolle. Über die Hälfte der weltweit Befragten nutzt KI zur Optimierung von Lieferketten- und Bestandsmanagement (51 Prozent) sowie zur Effizienzsteigerung operativer Prozesse (50 Prozent). Dies verdeutlicht den Trend zu datengetriebener Agilität und Effizienz.

Weitere zentrale Ergebnisse der Studie:

Sourcing-Strategien entwickeln sich unter geopolitischem Druck weiter:
48 Prozent der Hersteller weltweit haben ihre Lieferantenbasis diversifiziert oder die Abhängigkeit von einzelnen Ländern reduziert. Gleichzeitig implementieren 44 Prozent strategische Beschaffungsmaßnahmen zur Risikominimierung und Resilienzsteigerung.

Steigende Produktionskosten fördern den Wechsel zu technologiegetriebenen Zulieferern:
47 Prozent der Hersteller weltweit priorisieren Lieferanten mit Kompetenz in fortschrittlichen Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

KI-Einführung wird durch Daten- und Infrastrukturdefizite gebremst:
55 Prozent der befragten Unternehmen berichten von Integrationsproblemen aufgrund unstrukturierter Daten, isolierter Systeme und veralteter Infrastruktur.

Hersteller bereiten sich auf langfristige Störungen vor:
Bei anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit planen 52 Prozent eine weitere Diversifizierung der Lieferketten. 41 Prozent wollen das Lieferantenbeziehungsmanagement stärken, 37 Prozent investieren in neue Technologien, und 36 Prozent prüfen eine Verlagerung ihrer Produktionsstandorte.

„Hersteller stehen unter enormem Druck, da globale Instabilität und sich verändernde Handelspolitik ein neues, komplexeres Umfeld geschaffen haben“, erklärt Mike Sabin, CEO von Revalize.

„Von Zöllen bis zu Unsicherheiten in der Lieferkette zwingen diese Herausforderungen Führungskräfte zu schwierigen Entscheidungen, die langfristige Auswirkungen auf den Betrieb und die Wachstumsstrategie haben. Unser Ziel bei Revalize ist es, Hersteller in diesem herausfordernden Umfeld mit den richtigen Tools, Technologien und Beratungsleistungen zu unterstützen, damit sie zuversichtlich agieren und ihren Vorsprung wahren können.“

Die vollständige Studie finden Sie unter revalizesoftware.com/de.

(Quelle: Revalize)

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