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Photo: voestalpine AG
24.06.2026

voestalpine eröffnet modernisierte Stahlausstellung

Nach rund 23 Monaten Umbauzeit präsentiert sich die voestalpine Stahlwelt am Standort Linz ab Juni 2026 vollständig neu. Der gesamte Ausstellungsbereich wurde architektonisch, technisch und inhaltlich umfassend modernisiert. Insgesamt investierte der Konzern rund 20 Mio. Euro, um die Vermittlung der Themen Stahlerzeugung, Weiterverarbeitung, Technologie, Innovation und Nachhaltigkeit auf den neuesten Stand zu bringen.  

Zentrales Element des Ausstellungskonzepts ist der sogenannte Grid, eine hängende, begehbare Konstruktion, die das räumliche und inhaltliche Rückgrat der neuen Ausstellung bildet. Als offenes, vernetztes System veranschaulicht er zentrale Themen des Konzerns: technologischer Anspruch, Innovationskraft und die Transformation zu einer Stahlproduktion mit Net-Zero-CO2-Emissionen. Die Struktur verbindet Inhalte, Exponate und Besucher:innen miteinander. Über den gesamten Grid verteilen sich rund 8.500 einzeln ansteuerbare LED-Lichtpunkte, die eine dynamische Lichtinszenierung ermöglichen. Insgesamt wurden rund 138 Tonnen Stahl verbaut, davon rund 40 Tonnen in der CO2-reduzierten greentec steel Edition. Durch eine Optimierung des Herstellungsprozesses am Standort Linz kann der Konzern bei seiner CO2-reduzierten Ausführung bereits rund zehn Prozent der direkten Emissionen einsparen.

 „Die modernisierte voestalpine Stahlwelt macht sichtbar, wofür wir als global tätiger Stahl- und Technologiekonzern stehen: Innovation, Nachhaltigkeit und höchste technologische Kompetenz. Sie zeigt eindrucksvoll unser gesamtes Leistungsspektrum und die Bedeutung unserer Produkte für das tägliche Leben“, sagt Herbert Eibensteiner, CEO der voestalpine AG.

Umsetzung des Ausstellungskonzepts durch interne und externe Partner  

Die bauliche Umsetzung des Grids erfolgte durch die voestalpine am Standort Krems. Die einzelnen Grid-Elemente wurden als bis zu 13 Meter hohe „Bäume“ im Werk Krems vorgefertigt, nach Linz transportiert und in der voestalpine Stahlwelt in Millimeterpräzision eingebaut – eine logistische und konstruktive Herausforderung.   Konzipiert und gestaltet wurde die neue voestalpine Stahlwelt vom international tätigen Atelier Brückner aus Stuttgart, das unter anderem Projekte wie die Tutanchamun-Galerie im Grand Egyptian Museum in Kairo oder das BMW Museum in München realisiert hat.

Zukunftsorientierte Ausstellung für alle Generationen  

Durch die Neugestaltung wurde zudem die Flexibilität der Ausstellung erhöht: Inhalte können künftig rascher aktualisiert und präziser weiterentwickelt werden. Auf insgesamt fünf Ebenen erfolgt eine umfassende Darstellung des Konzerns, seiner weltweiten Präsenz, Innovationen & Zukunftstechnologien, Stahlerzeugung, greentec steel, Weiterverarbeitung, Produkte sowie Arbeits- und Lebenswelt der voestalpine für alle Generationen.  

„Die neue Stahlwelt verbindet Architektur, Technologie und Inhalte zu einem ganzheitlichen Erlebnis. Mit dem Grid als zentrales Element ist ein Ausstellungskonzept entstanden, das unsere Themen miteinander vernetzt und Besucherinnen und Besuchern einen interaktiven Zugang zur voestalpine bietet“, sagt Hubert Zajicek, Mitglied des Vorstandes der voestalpine AG und Leiter der Steel Division.  

Seit der Eröffnung der ursprünglichen Ausstellung im Jahr 2009 haben bereits rund 750.000 Menschen die voestalpine Stahlwelt besucht. Die neue Ausstellung verbindet klassische Inhalte mit moderner digitaler Vermittlung. Dafür erhalten die Besucher ein Tablet, das multimediale Erlebnisse ermöglicht. An interaktiven Stationen können außerdem komplexe Themen anschaulich erklärt werden.

(Quelle: voestalpine AG)

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