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Am 24. April 2026 wurde die Eröffnung des neuen Rohrwerkes in Altmünster gefeiert. - Photo: Wuppermann AG
28.04.2026

Eröffnung des neuen Rohrwerks der Wuppermann Metalltechnik GmbH

Mit einer feierlichen Zeremonie hat die Wuppermann Metalltechnik GmbH (WMT) ihr neues Rohrwerk am Standort Altmünster eröffnet. Mehr als 100 Gäste – darunter Geschäftspartner und Mitarbeitende sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft – nahmen an der Veranstaltung am 24. April 2026 teil und erhielten exklusive Einblicke in eines der modernsten Rohrwerke Europas. Ein Familientag für alle Beschäftigten des Werkes und ihre Angehörigen am Samstag, 25. April 2026, rundete die Feierlichkeiten ab.

Durch die Investition erweitert die WMT nicht nur die eigene Produktionskapazität, sondern auch das Produktspektrum deutlich: Auf der neuen hochmodernen Anlage werden unter anderem komplexe Sonderprofile bis 4mm Wandstärke mit erweitertem Abmessungs- und Festigkeitsbereich gefertigt. Dabei werden z.B. Stahlgüten wie DP800, DP980 und 22MnB5 mit Zugfestigkeiten von bis zu 1.000MPa verarbeitet. Vollautomatisierte Vormaterial- und Fertigwarenlager sowie hochdigitalisierte Logistik- und Produktionsprozesse gewährleisten zudem maximale Effizienz.

Im Juli 2023 hatte die Wuppermann-Gruppe die Investition von 40 Millionen Euro in den Bau des neuen Rohrwerkes bekanntgegeben:

„Die Familie Wuppermann legt großen Wert auf die langfristige und nachhaltige Weiterentwicklung der Firma. Mit dieser Entscheidung machen wir im Bereich Rohre und Profile einen großen technologischen Entwicklungsschritt und ermöglichen künftiges Wachstum ohne unsere finanzielle Stabilität zu gefährden“, erläutert Dr. C.L. Theodor Wuppermann, Aufsichtsratsvorsitzender der Wuppermann AG, die Entscheidung.

 

„Durch diese bedeutende Investition für die Wuppermann-Gruppe ist eines der modernsten Rohrwerke weltweit entstanden. So bleiben wir Qualitätsführer für unsere Kunden, produzieren mit höchster Effizienz, profitieren von einem sehr hohen Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad und sichern eine europäische Produktion", erklärt Oliver Rechtsprecher, Sprecher des Vorstands der Wuppermann AG.

Oliver Rechtsprecher, Sprecher des Vorstands der Wuppermann AG./Photo: Wuppermann AG

 

 

„Bei diesem Projekt auf der grünen Wiese haben wir die Chance genutzt, Arbeitssicherheitsaspekte, Arbeitsergonomie, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von vornherein mit einzubeziehen und bestmöglich zu gestalten“, ergänzt Georg Wildauer, Geschäftsführer bei der WMT.

Georg Wildauer, Geschäftsführer bei der WMT / Photo: Wuppermann AG

Anfang 2024 starteten die Erdarbeiten, bei denen rund 70.000 m³ Erdmaterial bewegt wurden, um das Niveau des Bestandswerkes zu erreichen. Anschließend folgte der Bau des neuen Hallenkomplexes. Für die 8.860 m² große Hallenfläche wurden 100 Betonfertigteilstützen verbaut. Zur späteren klimaneutralen Beheizung ließ WMT Erdwärmesonden mit einer Gesamtlänge von rund 5.000 Metern installieren. Im August 2024 startete die Hallenmontage, zum Jahreswechsel waren sämtliche Dach- und Fassadenarbeiten abgeschlossen.

Ab März 2025 trafen die ersten Maschinen für die hochautomatisierten Rohrschweißlinie ein. Noch im Juli 2025 wurde das erste Rohr produziert – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Inbetriebnahme des Rohrwerks 4.0. Mit der Inbetriebnahme des Inline-Walzgerüsts und der Rohrinnenschabung im September 2025 wurden die Voraussetzungen für die Produktion von Premiumprodukten mit engsten Toleranzen geschaffen.

Neben der neuen hochmodernen Profilstraße bleibt auch die bestehende Rohrschweißlinie der WMT weiterhin in Betrieb, die zur Erhöhung der Effizienz noch in den neuen Hallenkomplex umgesiedelt wird. Damit bietet die WMT ihren Kunden nun eine deutlich größere Kapazität sowie ein größeres Abmessungsspektrum an.

(Quelle: Wuppermann AG)

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