Unternehmen Trendthema
Bildunterschrift thyssenkrupp Steel unterstreicht mit seinem Beitritt zu ResponsibleSteel seinen globalen Nachhaltigkeitsansatz und verfolgt das Ziel einer klimaneutralen  Stahlerzeugung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. - Photo:  thyssenkrupp Steel Europe AG
22.02.2022

Nachhaltige Produktion und Verarbeitung von Stahl

thyssenkrupp Steel wird Mitglied bei ResponsibleSteel

thyssenkrupp Steel wird Mitglied bei ResponsibleSteel, einer Non-ProfitOrganisation, die durch ein globales Standard- und Zertifizierungsprogramm sicherstellt, dass der verwendete Stahl in jeder Phase verantwortungsbewusst bezogen und hergestellt wurde.

thyssenkrupp Steel sieht im Bekenntnis zum ResponsibleSteel Standard einen weiteren wichtigen Baustein im Rahmen des nachhaltigen Transformationsprozesses.

Unter dem Dach von ResponsibleSteel arbeiten Unternehmen aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette Stahl, zivilgesellschaftliche Gruppen, Verbände und andere Organisationen daran, den Beitrag des Werkstoffs Stahl zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu erhöhen. Dazu gehören unter anderem die verantwortungsvolle Beschaffung von Rohstoffen, Produktion, Verwendung und das Recycling von Stahl. Neben der Verpflichtung zu einer nachhaltigen Lieferkette hat ResponsibleSteel eine breite Palette von sozialen und ökologischen Kriterien erarbeitet. Diese weiten den Nachhaltigkeitsgedanken auf Themen wie Gesundheit und Sicherheit, Treibhausgasemissionen, Wassermanagement und biologische Vielfalt, Menschenrechte und Arbeitnehmerrechte sowie
Beziehungen zum Gemeinwesen aus.

„Wir freuen uns sehr, Mitglied von ResponsibleSteel zu werden. Wir möchten durch das Bekenntnis zu den Grundsätzen von ResponsibleSteel unseren Kunden die Gewissheit geben, dass wir unsere Transformation zu einer klimaneutralen Stahlerzeugung entlang der gesamten Wertschöpfungskette auch unter Einbeziehung von sozialen und ökologischen Kriterien gestalten“, erklärt Arnd Köfler, Produktionsvorstand von thyssenkrupp Steel. „Für uns es dabei von besonderer Bedeutung, diese Ziele auch im Schulterschluss mit unseren Weiterverarbeitern und Kunden zu verfolgen. Die Mitgliedschaft bei ResponsibleSteel ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem nachhaltigen und klimaneutralen Stahlhersteller.“

Ali Lucas, amtierender CEO von ResponsibleSteel, ergänzt: "ResponsibleSteel freut sich sehr, thyssenkrupp Steel als Mitglied begrüßen zu dürfen. Wir sind eine wachsende und dynamische Organisation, und die aktive Beteiligung macht unsere einzigartige Stärke und unseren Einfluss auf dem Markt aus. Wir sind dabei, den ResponsibleSteel-Standard weltweit einzuführen, und wir sind stolz darauf, dass unser positiver Einfluss bereits eine Veränderung bewirkt. Die Mitgliedschaft von thyssenkrupp Steel ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Arbeit, um den Beitrag des Stahls und seiner Hersteller zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu fördern."

Die Bedeutung von Stahl zeigt sich nicht nur allein über die größten Abnehmer, die Automobilindustrie, den Maschinenbau oder die Elektrobranche. Auch im Kontext der Energiewende hat der Stahl eine enorme Bedeutung: Als Werkstoff für Windanlagen oder beim Kraftwerksbau ist er essentiell. Ebenso kann durch konsequenten Leichtbau im Rahmen neuer Güten- und Verarbeitungskonzepte im Automobilbau der Treibstoffverbrauch nachhaltig gesenkt werden. Vor
diesem Hintergrund ist eine Dekarbonisierung der Stahlindustrie, die rd. 7% der globalen CO2- Emissionen verursacht, von besonderer Bedeutung. thyssenkrupp Steel hat sich daher zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen um 30% zu reduzieren und bis spätestens 2045 klimaneutral zu produzieren.

(Quelle: thyssenkrupp Steel Europe AG)

Schlagworte

AnlagenAutomobilCO2CO2-EmissionenDekarbonisierungEmissionenEnergieEnergiewendeEssenEUGesellschaftIndustrieINGKlimaLeichtbauMaschinenbauNachhaltigkeitProduktionRecyclingRohstoffeStahlStahlerzeugungStahlindustrieThyssenthyssenkruppThyssenkrupp Steel EuropeThyssenkrupp Steel Europe AGTransformationTransformationsprozessUnternehmenWerkstoff

Verwandte Artikel

Ulrich Flatken, WSM-Präsident:
18.02.2026

Klares „Ja“ zum Local Content - kein Protektionismus, sondern Realismus

Ein klares „Ja“ zum „Local Content“ kommt vom Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Der Verband, der sich stets für freien Handel eingesetzt hat, sieht...

Bund China Essen EU Handel Handelskonflikt Industrie ING Innovation Messe Metallverarbeitung Politik Produktion Stahl Strategie Unternehmen USA Wettbewerb Wirtschaft Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. WSM
Mehr erfahren
17.02.2026

Stahl Krebs wird Vertriebspartner von Alleima

Der Solinger Stahlhändler nimmt die Premium-Messerstähle des schwedischen Herstellers in sein Sortiment auf.

Deutschland Distribution Edelstahl EU IBU Industrie ING Legierungen Lieferung Logistik Messe Nachhaltigkeit Partnerschaft Produktion Schmieden Service Spezialstahl Stahl Stahlherstellung Stahlproduktion Unternehmen USA Vertrieb Zertifikat Zusammenarbeit
Mehr erfahren
17.02.2026

Klöckner & Co SE empfiehlt Annahme des Übernahmeangebotes von Worthington Steel

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Klöckner & Co SE haben am 13. Februar 2026  ihre gemeinsame begründete Stellungnahme zum freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot...

Anlagen Aufsichtsrat Entwicklung Essen EU Finanzierung Gesellschaft Goldman Sachs HZ Inc. ING Kartellrecht Messe Nordamerika Partnerschaft Presse Refinanzierung Service Strategie Swoctem Übernahme Unternehmen USA Vereinbarung Verkauf Vorstand Wirtschaft
Mehr erfahren
Brammen im Werk in Tornio
16.02.2026

Outokumpu: Geschäftsbereich Europa schwächelt

Für Outokumpu endete das Geschäftsjahr schwach, geprägt von Gegenwind im Geschäftsbereich Europa. Das bereinigte EBITDA im Zeitraum Januar–Dezember 2025 betrug 167 Mio. €...

ABB Beizlinie Chrom Dekarbonisierung Deutschland Edelstahl Einsparung Ergebnis EU Finnland Geschäftsjahr Handel IBU ING Investition Krefeld Kreislaufwirtschaft Legierungen Lieferung Machbarkeitsstudie Nachhaltigkeit Optimierung Produktion Restrukturierung Rohstoffe Schweden Stahl Stahlwerk Strategie Studie Unternehmen USA Verkauf Werkstoff Werkstoffe Wettbewerb Wirtschaft Zahlen
Mehr erfahren
Steven Endress (links) wird neuer Präsident des Endress+Hauser Verwaltungsrats und folgt damit auf Matthias Altendorf (rechts). Sandra Genge (Zweite von links) ist zur stellvertretenden Vorsitzenden des Familienrats ernannt worden. Sie soll die Nachfolge von Dr. h. c. Klaus Endress (Zweiter von rechts) antreten, der angekündigt hat, 2027 als Vorsitzender zurückzutreten.
13.02.2026

Wechsel im Endress+Hauser Verwaltungsrat

Der Generationswechsel in der Endress+Hauser Gruppe setzt sich fort. Nun wird es auch an der Spitze des Verwaltungsrats zu einem Wechsel kommen.

Ausbildung Automatisierung Bund Entwicklung Essen EU Generalversammlung Gesellschaft HZ Industrie ING Karriere Schweiz Software Technik Unternehmen USA Verwaltungsrat Weiterbildung Wirtschaft Zusammenarbeit
Mehr erfahren