Unternehmen
Photo: Rath AG
17.04.2023

Unterstützung der Stahlindustrie mit energiesparenden Feuerfest- Lösungen

Seit mehr als 130 Jahren brennt das Unternehmen für feuerfeste Produkte und ist einer der renommiertesten Spezialisten für Feuerfesttechnik – insbesondere für die Wärmebehandlung in der Stahlindustrie. Die Anwendungsingenieur:innen von Rath kennen die Anforderungen und Prozesse dieser Industrie bis ins kleinste Detail und sind gefragte Expert:innen, wenn es um die Abwicklung und Koordination weltweiter, maßgeschneiderter Feuerfestzustellungen für die Wärmebehandlung geht.

Der international tätige österreichische Feuerfesthersteller stellt ein umfassendes Sortiment an Premium-Feuerfestlösungen und -produkten für das gesamte Spektrum an kontinuierlich bzw. diskontinuierlich betriebenen Stahl-Wärmebehandlungsöfen bereit. Darüber hinaus ist Rath bestens für die Zukunft gerüstet: Feuerfestmaterialien kommen auch bei der Zustellung von elektrisch beheizten sowie wasserstoffbeheizten Öfen zum Einsatz. Am Messestand können sich die Besucher:innen der AISTech über energiesparende Feuerfestlösungen informieren, die Unternehmen dabei unterstützen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Ob dichte Steine, Betone, Feuerleichtsteine oder Hochtemperaturwolle, die Engineering- Expert:innen bei RATH finden immer die technisch und wirtschaftlich beste Lösung für die Anforderungen der Wärmebehandlungsindustrie.

„So wird zum Beispiel ein Herdwagenschmiedeofen mit einem Mix aus verschiedenen RATH-Produkten zugestellt: Im Bereich der Seitenwände mit Feuerleichtsteinen, im Deckenbereich hingegen mit RATH-Kombimodulen, was eine optimale, energieeffiziente Zustellung garantiert“, sagt Richard Jäger, Managing Director der Sales Unit Metals, Fuels, Chemicals & Energy, RATH Gruppe.

Kombi-Module sind eines von vielen bewährten Produkten, auf die das Unternehmen z. B. bei der Feuerfestzustellung von Schmiedeöfen setzt: Eine Kombination aus unterschiedlichen Hochtemperaturwolle-Qualitäten und damit eine technisch wie wirtschaftlich optimale Lösung für den Kunden.

„Verfügbar sind diese Module entsprechend spezifischen Kundenanforderungen und werden in den RATH-Werken in den unterschiedlichsten Größen und Formen produziert. Diese Module werden auch am RATH-Messestand zu sehen sein", fasst Richard Jäger zusammen.

Wer sich in der Feuerfest-Technologie auskennt und dabei über 130 Jahre Erfahrung verfügt, der ist auch für Heißgasfiltration prädestiniert. Und so war es eine nur logische Folge, dass Rath sich auch auf dieses Thema spezialisierte: Seit vielen Jahren werden  innovative keramische Heißgas- Filterelemente entwickelt, dank derer es möglich ist partikelbelastete industrielle Abgase bei Temperaturen bis 1000 °C zu filtern und Emissionen von Stickoxiden zu reduzieren.

Im deutschen Meißen wurden seit 2016 alle Ressourcen, Kompetenzen und das Know-how der Heißgasfiltration zusammengeführt: An diesem Forschungs- und Produktionsstandort befinden sich hochmoderne Produktionsanlagen für die Herstellung der Heißgas-Filterkerzen FILTRATH® sowie der katalytischen Filterelemente FILTRATH®CAT. Letztere wurden für die Mehrfach- Schadstoffemissionskontrolle entwickelt: Diese starren und dennoch hochporösen und katalytisch beschichteten Keramikfilterelemente werden für die Mehrfachschadstoffkontrolle von (Fein-)Staub, sauren Gasen, Dioxinen und Stickstoffoxiden in heißen Gasströmen (bei Temperaturen von 250°-420° C) eingesetzt und können so herkömmliche Textilfilter problemlos ersetzen.

Vor kurzem wurde die Produktionskapazität für katalytische und nicht-katalytische Heißgasfilterelemente am Produktionsstandort Meißen verdoppelt.

„Als einziger verbliebener europäischer Hersteller von Filterelementen kann das Unternehmen je nach benötigter Dimension und Qualität bis zu 40.000 Filterelemente pro Jahr produzieren", so Manfred Salinger, Director Advanced Ceramic Filtration Solutions RATH Group.

Die neue Produktionslinie ist bereits in Betrieb und läuft auf höchstem Effizienzniveau.

(Quelle: Rath AG)

Schlagworte

2016AISTAISTechAnlagenCO2EmissionenEnergieEUForschungIndustrieINGMesseMessestandProduktionStahlStahlindustrieTechnikTemperaturUnternehmenUSAWasserstoffWirtschaft

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren
Primetals Technologies wird eine Pelletieranlage, drei Pfannenöfen und zwei RH-Entgaser an SAIL IISCO liefern. Das Foto zeigt Vertreter beider Unternehmen bei der Vertragsunterzeichnung.
05.03.2026

SAIL IISCO kooperiert mit Primetals Technologies

Steel Authority of India Limited (SAIL), ein führender indischer Stahlproduzent, erweitert sein IISCO-Stahlwerk in Burnpur und wählte dafür Primetals Technologies als Lie...

Anlagen Antrieb Deutschland Digitalisierung Draht EU Greenfield-Projekt HZ Indien Industrie ING KI Legierungen Lieferung Ltd Ltd. Metallurgie Optimierung Partnerschaft Primetals Produktion Prozessoptimierung Sensoren Spezialstahl Stahl Stahlindustrie Stahlwerk Steuerung Temperatur Unternehmen USA Vakuumpumpe Zusammenarbeit
Mehr erfahren