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Hans Jürgen Kerkhoff Präsident und Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Stahl - Photo: Wirtschaftsvereinigung Stahl
27.09.2021

WV Stahl zur Bundestagswahl

Herausforderungen der Transformation machen rasche Regierungsbildung erforderlich

Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, zum Ausgang der Bundestagswahl: 
„Nach Wochen des Wahlkampfs muss der Fokus jetzt auf einer möglichst raschen Regierungsbildung liegen, um die Herausforderungen unserer Zeit, allen voran die Transformation der Wirtschaft zur Klimaneutralität, angehen zu können. Dabei wird es entscheidend auf die europäische Politik ankommen. Deutschland muss sich jetzt dringend mit starker Stimme in Brüssel einbringen, damit ein Green Deal ohne Verluste der industriellen Wertschöpfung möglich wird. Mit den richtigen politischen Rahmenbedingungen kann die Stahlindustrie in Deutschland einen entscheidenden Beitrag zum Erreichen der klimapolitischen Ziele leisten. Die ersten 100 Tage sollte eine neue Bundesregierung daher bereits nutzen, um die Weichen für die Dekarbonisierung der Produktion zu stellen. Eine Industriepolitik, die Investitionsrisiken für CO2-arme Technologien absichert, Anreize für die Verwendung von grünen Grundstoffen wie Stahl schafft und sich zugleich eine wettbewerbsfähige Versorgung mit Erneuerbaren Energien und Wasserstoff zur Aufgabe macht, ist der Schlüssel für einen klimaneutralen Industriestandort Deutschland.“

(Quelle: WV Stahl)

Schlagworte

BundCO2DekarbonisierungDeutschlandEnergieEUIndustrieINGInvestitionKerkhoffKlimaPolitikProduktionStahlStahlindustrieTransformationWasserstoffWettbewerbWirtschaftWV Stahl

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