Greenland Resources Inc. (TSX:MOLY, FSE:M0LY) teilt mit, dass das Unternehmen als Fortsetzung seiner am 3. Dezember 2025 veröffentlichten Pressemitteilung, in der von der Europäischen Kommission RESourceEU präsentiert und das Malmbjerg-Projekt des Unternehmens in Grönland als vorrangiges EU-Projekt erwähnt wurde, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, “MoU”) für die langfristige Lieferung von Molybdän mit der GMH Gruppe SE & Co. KG (GMH) unterzeichnet hat.
GMH ist ein führender europäischer Produzent und Verarbeiter von Stahl-Langprodukten, Stahlprodukten in Special-Bar-Qualität, Werkzeugstählen sowie Schmiede- und Gussteilen. GMH gehört zu den Vorreitern auf dem Gebiet der nachhaltigen Stahlproduktion durch Recycling von Metallschrott unter Einsatz von Elektrolichtbogenöfen, wodurch 80 Prozent weniger CO2-Emissionen entstehen als bei der herkömmlichen Stahlproduktion.
Die Absichtserklärung stellt die Weichen für einen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Ferromolybdän, Molybdänoxid und Briketts, die aus Molybdänerz hergestellt werden, das vom Unternehmen in Grönland gefördert und in Belgien raffiniert wird. GMH wird dadurch in der Lage sein, eine stabile und verantwortungsvoll beschaffte, langfristig gesicherte Versorgung mit Molybdän zu gewährleisten, das unter Einhaltung hoher Nachhaltigkeitsstandards und mit niedrigen Scope-1- und Scope-2-Emissionen produziert wird und aus einem mit der EU assoziierten Land stammt.
GMH liefert maßgeschneiderte Stahllösungen aus mehr als 15 Produktionsstandorten, von denen sich die meisten in Deutschland befinden. Schlüsselmärkte für diese Produkte sind die Automobilindustrie, die Energiewirtschaft, die Rohstoffindustrie sowie die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Landwirtschaft, Baumaschinen, Werkzeugherstellung, Maschinenbau und Transportwesen.
Tim Hodgson, der kanadische Minister für Energie und natürliche Ressourcen, kommentierte dies so:
“Letztes Jahr hatte ich das Vergnügen, nach Berlin zu reisen und mit Deutschland eine Absichtserklärung über die Stärkung der Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien zu unterzeichnen. Danach, im Oktober 2025, gab die Regierung von Kanada am Rande des G7-Treffens der Energie- und Umweltminister in Toronto ein Kommuniqué heraus, in dem das kanadische Bergbauunternehmen Greenland Resources für seinen Beitrag zum italienischen Stahlsektor im Vordergrund stand – heute freue ich mich zu sehen, dass Greenland Resources einen weiteren Schritt nach vorn macht, indem das Unternehmen auch zur Stahlindustrie in Deutschland beiträgt, einem weiteren wichtigen G7-Verbündeten. Dies ist ein Beispiel dafür, wie unsere Regierung gemeinsam mit internationalen Partnern daran arbeitet, einen Weg zur Sicherung von Wirtschafts- und Handelschancen für kanadische Unternehmen zu schaffen und so ein wohlhabenderes, souveränes Kanada aufzubauen.”
Die EU ist der weltweit zweitgrößte Molybdänverbraucher und besitzt eine hohe Verarbeitungskapazität, betreibt aber keine Molybdängewinnung. Deutschland ist der größte Verbraucher in der EU und stuft Molybdän in die höchste Risikokategorie 3 der deutschen Kritikalitätsliste strategischer Rohstoffe ein. Auch in der kanadischen Liste der kritischen Mineralien ist Molybdän aufgeführt.
(Quelle: Greenland Resources Inc.)
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