Wirtschaft
Abb. Greenland Resources Inc.
22.01.2026

Absichtserklärung für die langfristige Lieferung von Molybdän unterzeichnet

Greenland Resources Inc. (TSX:MOLY, FSE:M0LY) teilt mit, dass das Unternehmen als Fortsetzung seiner am 3. Dezember 2025 veröffentlichten Pressemitteilung, in der von der Europäischen Kommission RESourceEU präsentiert und das Malmbjerg-Projekt des Unternehmens in Grönland als vorrangiges EU-Projekt erwähnt wurde, eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, “MoU”) für die langfristige Lieferung von Molybdän mit der GMH Gruppe SE & Co. KG (GMH) unterzeichnet hat.

GMH ist ein führender europäischer Produzent und Verarbeiter von Stahl-Langprodukten, Stahlprodukten in Special-Bar-Qualität, Werkzeugstählen sowie Schmiede- und Gussteilen. GMH gehört zu den Vorreitern auf dem Gebiet der nachhaltigen Stahlproduktion durch Recycling von Metallschrott unter Einsatz von Elektrolichtbogenöfen, wodurch 80 Prozent weniger CO2-Emissionen entstehen als bei der herkömmlichen Stahlproduktion.

Die Absichtserklärung stellt die Weichen für einen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Ferromolybdän, Molybdänoxid und Briketts, die aus Molybdänerz hergestellt werden, das vom Unternehmen in Grönland gefördert und in Belgien raffiniert wird. GMH wird dadurch in der Lage sein, eine stabile und verantwortungsvoll beschaffte, langfristig gesicherte Versorgung mit Molybdän zu gewährleisten, das unter Einhaltung hoher Nachhaltigkeitsstandards und mit niedrigen Scope-1- und Scope-2-Emissionen produziert wird und aus einem mit der EU assoziierten Land stammt.

GMH liefert maßgeschneiderte Stahllösungen aus mehr als 15 Produktionsstandorten, von denen sich die meisten in Deutschland befinden. Schlüsselmärkte für diese Produkte sind die Automobilindustrie, die Energiewirtschaft, die Rohstoffindustrie sowie die Bereiche Luft- und Raumfahrt, Landwirtschaft, Baumaschinen, Werkzeugherstellung, Maschinenbau und Transportwesen.

Tim Hodgson, der kanadische Minister für Energie und natürliche Ressourcen, kommentierte dies so:
 “Letztes Jahr hatte ich das Vergnügen, nach Berlin zu reisen und mit Deutschland eine Absichtserklärung über die Stärkung der Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien zu unterzeichnen. Danach, im Oktober 2025, gab die Regierung von Kanada am Rande des G7-Treffens der Energie- und Umweltminister in Toronto ein Kommuniqué heraus, in dem das kanadische Bergbauunternehmen Greenland Resources für seinen Beitrag zum italienischen Stahlsektor im Vordergrund stand – heute freue ich mich zu sehen, dass Greenland Resources einen weiteren Schritt nach vorn macht, indem das Unternehmen auch zur Stahlindustrie in Deutschland beiträgt, einem weiteren wichtigen G7-Verbündeten. Dies ist ein Beispiel dafür, wie unsere Regierung gemeinsam mit internationalen Partnern daran arbeitet, einen Weg zur Sicherung von Wirtschafts- und Handelschancen für kanadische Unternehmen zu schaffen und so ein wohlhabenderes, souveränes Kanada aufzubauen.”

Die EU ist der weltweit zweitgrößte Molybdänverbraucher und besitzt eine hohe Verarbeitungskapazität, betreibt aber keine Molybdängewinnung. Deutschland ist der größte Verbraucher in der EU und stuft Molybdän in die höchste Risikokategorie 3 der deutschen Kritikalitätsliste strategischer Rohstoffe ein. Auch in der kanadischen Liste der kritischen Mineralien ist Molybdän aufgeführt.

(Quelle: Greenland Resources Inc.)

Schlagworte

AutomobilBaumaschinenBergbauBerlinCO2CO2-EmissionenDeutschlandEmissionenEnergieEnergiewirtschaftEUGMHHandelInc.IndustrieINGItalienKanadaLangprodukteLieferungMaschinenbauNachhaltigkeitPresseProduktionRecyclingRohstoffeSchrottStahlStahlindustrieStahlproduktionTransportUmweltUnternehmenUSAWirtschaftZusammenarbeit

Verwandte Artikel

Feier zur Inbetriebnahme JSW
06.11.2026

Zweite Säureregenerationsanlage bei JSW Steel Coated Products in Betrieb

Die Anlage wurde bei JSW Steel Coated Products Limited am Standort Vasind im indischen Bundesstaat Maharashtra vom Technologiekonzern Andritz erfolgreich in Betrieb genom...

ANDRITZ AG Anlagen Beizlinie Bund EU Gesellschaft Inbetriebnahme Indien Industrie Säureregenerationsanlage Stahl Umwelt Unternehmen Verkauf Zink
Mehr erfahren
Das Tata Steel Kalinganagar und das SMS group Team feiern die erfolgreiche Inbetriebnahme der Anlage
06.11.2026

Tata Steel nimmt Brammengießanlage in Betrieb

Tata Steel und SMS group haben im Stahlwerk Nr. 1 von Tata Steel Kalinganagar die dritte Zweistrang-Brammengießanlage in Betrieb genommen. Nach kurzer Zeit erreichte sie...

2016 ABB Anlagen Automatisierung Bramme Entwicklung Ergebnis EU Inbetriebnahme ING KI Ltd Ltd. Partnerschaft Produktion Schmelze Schmelzen SMS SMS group Stahl Stahlwerk USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Von links: Jacobus Steyn, Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei Alleima; Hanhee Lee, Vizepräsidentin der Abteilung Wachstum/Beschaffung bei Doosan Enerbility; Göran Björkman, Geschäftsführer bei Alleima; Alistair Black, Vizepräsident für den Geschäftsbereich Großbritannien bei X-Energy; Robert Leone, leitender Direktor für die Lieferkette bei X-Energy; und Carl von Schantz, Leiter des Geschäftsbereichs Rohre bei Alleima.
05.11.2026

Alleima erhält ersten Auftrag für Rohrleitungen für Kernreaktoren

Alleima hat von Doosan Enerbility seinen ersten Auftrag über Dampferzeugerrohre für einen heliumgekühlten kleinen modularen Reaktor (SMR) der nächsten Generation erhalten...

Elektrifizierung Energie Entwicklung EU Getriebe Industrie Investition Kernenergie Produktion Rohre Sandvik Schweden Temperatur Tube Unternehmen USA Werkstoff Werkstoffe Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Mitarbeiter von Nucor Steel Berkeley, Primetals Technologies und Clecim an der neuen Kontinuierlichen  Verzinkungsanlage in Huger, South Carolina, nach der erfolgreichen Produktion des ersten  Premiumklasse-Coil.
05.11.2026

Nucor produziert ersten Bund auf Durchlaufverzinkungsanlage

Die Anlage produziert Automobil-Außenstähle in Sichtqualität und höchstfeste Stähle (AHSS). Die firmeneigenen Technologien Rapid Cooling und Querfeld-Induktionserwärmung...

Aluminium Anlagen Automatisierung Automobil Brenner Brennertechnik Bund Entwicklung Ergebnis EU HZ Inbetriebnahme Indien ING Japan Lieferung Montage Nordamerika Primetals Produktion Service Stahl Strategie Technik Unternehmen USA Walzwerk Zink Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Visualisierung der Direktreduktionsanlage von thyssenkrupp Steel in Duisburg: Der angepasste Förderbescheid schafft eine verlässliche Grundlage für die weitere Umsetzung des Dekarbonisierungsprojekts tkH2Steel.
03.11.2026

Förderung stärkt Dekarbonisierungsprojekt tkH2Steel

thyssenkrupp Steel hat den Änderungsbescheid zur Förderung seines Dekarbonisierungsprojekts tkH2Steel erhalten. Diese bereits angekündigte Anpassung der Förderauflagen is...

Anlagen Anpassung CO2 Dekarbonisierung Direktreduktion Duisburg Emissionen Entwicklung Erdgas EU EU-Kommission Europa Förderung Hochofen IBU Industrie ING Klima Klimaziel Klimaziele Lieferketten Marktbedingungen Produktion Schmelze Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Steel Europe Thyssenkrupp Steel Europe AG Transformation Transport Unternehmen Vorstand Wasserstoff Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren