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Grafik des geplanten Terminals - Bild: Messer
31.08.2026

Joint Venture „CarbonBridge“ kartellrechtlich genehmigt

Ambrian Energy GmbH und Messer SE & Co. KGaA geben bekannt, dass das geplante Joint Venture „CarbonBridge“ erfolgreich die kartellrechtliche Genehmigung der Europäischen Kommission erhalten hat.

Dieser Meilenstein ebnet den Weg für die Entwicklung des gleichnamigen, deutschlandweit ersten betriebsbereiten CO₂-Exportterminals. Bereits ab 2031 soll das Exportterminal CarbonBridge in Bremen in Betrieb gehen. Zu Beginn soll das Joint Venture CarbonBridge eine maximale Umschlagskapazität von rund 2,3 Millionen Tonnen pro Jahr erreichen – perspektivisch soll diese auf etwa 4 Millionen Tonnen jährlich gesteigert werden.

Gemeinsam ebnen Ambrian Energy und Messer den Weg für eine nachhaltige Zukunft, indem sie modernste Infrastruktur und Technologie kombinieren, um industrielle CO₂-Emissionen zu bekämpfen.

Ein Meilenstein für Deutschlands Klimaziele

CarbonBridge wird als vielseitiger Anbieter von CO₂-Logistiklösungen – einschließlich Zwischenspeicherung, Transport und Verladung – fungieren. Diese stellen einen bedeutenden Meilenstein in Deutschlands Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft dar.

Das CO₂ -Exportterminal wurde entwickelt, um den dringenden Bedarf einer funktionsfähigen Logistikkette für rückgewonnenes Kohlendioxid aus CO₂-intensiven Branchen, wie etwa der Zement-, Glas- und Stahlindustrie oder der Müllverbrennung, zu decken.

Diese Branchen benötigen aufgrund der hohen Mengen an CO₂, die zwingend in den Produktionsprozessen entstehen, technische und logistische Dekarbonisierungsstrategien. CarbonBridge stellt zukünftig eine zuverlässige und skalierbare Lösung für den Transport des rückgewonnenen CO₂ vom Emittenten bis zur Senke, in der das CO₂ dauerhaft gespeichert wird, bereit.

Dies ermöglicht CO₂-intensiven Branchen, ihre Umweltbelastung zu reduzieren und gleichzeitig die betriebliche Effizienz aufrechtzuerhalten. Dadurch nimmt CarbonBridge eine zentrale Rolle bei der Unterstützung des Übergangs zu einer klimaneutralen Zukunft Deutschlands ein.

„Wir freuen uns sehr über die kartellrechtliche Freigabe für CarbonBridge, ein Projekt, das unser Engagement für die Umsetzung von Carbon Capture Utilization & Storage (CCUS) in Deutschland deutlich macht – die gesamte Wertschöpfungskette von der CO₂-Quelle bis zur Senke. Die Logistik bis zum Ort der endgültigen Speicherung ist in den meisten Projekten die größte Herausforderung. Mit CarbonBridge wollen wir eine flexible Lösung anbieten“, sagt Ralph Spring, Senior Manager Commercials CCUS, Messer SE & Co. KGaA.

Strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit

Ambrian Energy und Messer zählen in ihren Branchen zu den führenden Unternehmen und vereinen jahrzehntelange Expertise in den Bereichen Energielogistik bzw. CO₂-Rückgewinnung. Das Exportterminal CarbonBridge soll als Leuchtturmprojekt die CO₂-Rückgewinnung samt Transport und Speicherung in Europa, insbesondere in Deutschland, vorantreiben und CO2-intensiven Branchen eine zuverlässige Exportmöglichkeit für rückgewonnenes Kohlendioxid zu bieten.

Daniel Pätzold, Geschäftsführer Ambrian Energy GmbH ergänzt: „Industrieunternehmen sind bei der Dekarbonisierung darauf angewiesen, dass eine verlässliche Exportinfrastruktur für abgeschiedenes CO₂ zur Verfügung steht. Genau diese Lücke wollen wir mit CarbonBridge schließen. Die Freigabe der Europäischen Kommission ist daher nicht nur ein wichtiger Schritt für unser Projekt, sondern auch ein starkes Signal für den Aufbau einer wettbewerbsfähigen Carbon Capture & Storage-Infrastruktur in Deutschland“.

(Quelle: Messer)

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