Stahlverarbeitung
Bild: Outokumpu
13.11.2024

Umweltproduktdeklarationen für Edelstahl-Lieferkette

Um die Ziele seiner Kunden bei der Reduzierung ihrer Kohlenstoffemissionen aus der Lieferkette zu unterstützen, hat Outokumpu, der weltweit führende Anbieter von nachhaltigem Edelstahl, neue Umweltproduktdeklarationen (engl.: EPD, Environmental Product Declaration) veröffentlicht, die unabhängig geprüfte Umweltdaten für seine Edelstahlprodukte liefern. Outokumpu treibt den ökologischen Wandel voran, indem es Edelstahl mit einem bis zu 75 % geringeren CO2-Fußabdruck als der globale Branchendurchschnitt liefert*. 2023 haben die Produkte von Outokumpu bei den Abnehmern des Edelstahls zu einer Reduzierung der Emissionen um 12 Millionen Tonnen weltweit im Vergleich zum globalen Durchschnitt der Edelstahlproduktion beigetragen.

CO2-reduzierter Edelstahl nimmt eine Schlüsselrolle für die grüne Transformation ein. Der gesamte Stahlsektor ist für rund 10 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, doch die Gesellschaft wird auch in Zukunft erhebliche Mengen an Energie und Stahl benötigen. Bis 2050 müssen die Emissionen der Stahlindustrie im Vergleich zu 2022 um 90 % reduziert werden.

„Ziel von Outokumpu ist es, die erste Wahl für unsere Kunden in Bezug auf nachhaltigen Edelstahl zu sein. Mit den unabhängig geprüften Umweltproduktdeklarationen tragen wir dazu bei, die Datentransparenz in der Wertschöpfungskette von Edelstahl zu verbessern. Unseren Kunden, beispielsweise in den Industriezweigen Bauwirtschaft, Energiewirtschaft und Schifffahrtindustrie, erleichtern wir so die Auswahl von Werkstoffen die ihnen helfen, ihre Kohlenstoffemissionen zu reduzieren. Wir bei Outokumpu sehen die EPD als wichtiges Instrument, um die Umweltauswirkungen unserer Produkte auf transparente Weise zu kommunizieren", sagt Heidi Peltonen, Vice President Sustainability bei Outokumpu.

Auf der Grundlage einer umfangreichen Lebenszyklusanalyse

Umweltproduktdeklarationen sind eine standardisierte** Methode, um Daten über die Umweltauswirkungen eines Produkts bereitzustellen. Die veröffentlichten EPD decken drei Gruppen von Edelstahlprodukten ab: austenitische, ferritische und Duplex-Stähle. Für jede Produktgruppe decken die EPD sowohl kalt- als auch warmgewalzten Edelstahl ab und umfassen damit insgesamt sechs EPD-Dokumente.

Die Umweltproduktdeklarationen geben Auskunft über eine Vielzahl von Indikatoren für Umweltauswirkungen, darunter Kohlenstoffemissionen, Ressourcennutzung, Abflüsse und Abfallindikatoren. Die Berechnungen basieren auf einer umfassenden Lebenszyklusanalyse, die den Lebenszyklus von Edelstahl von der Rohstoffgewinnung bis zur Herstellung sowie der Verarbeitung am Ende der Lebensdauer und dem Recyclingpotential abdeckt.

„Es wird erwartet, dass die globale Nachfrage nach Werkstoffen mit niedrigem CO2-Fußabdruck wächst“, erklärt Peltonen. „Wir reagieren auf diese Nachfrage mit der Bereitstellung von Umweltproduktdeklarationen, die durch die Einbeziehung einer größeren Auswahl an Edelstahlgüten noch spezifischere Daten liefern als zuvor. Auch wenn diese neuen EPDs nicht direkt mit unseren vorherigen vergleichbar sind, können wir sehen, dass der CO2-Fußabdruck unseres Edelstahls weiterhin zu den niedrigsten in der Branche zählt.“

Neben den EPDs, die ein breites Spektrum der Umweltauswirkungen der Produkte von Outokumpu abdecken, bietet Outokumpu auch Berechnungen des CO2-Fußabdrucks für seine Produkte an. Beide Quellen liefern den Kunden von Outokumpu geprüfte und transparente Daten, die sie bei der Berechnung ihrer Lieferkettenemissionen unterstützen.

*) CO₂-Emissionen von Outokumpu Edelstahl (2023): 1,52 kg CO₂e pro kg Edelstahl. Durchschnittliche globale CO₂-Emissionen (2023): 7 kg CO₂e pro kg Edelstahl. (Berechnung von Outokumpu basierend auf Daten von CRU, worldstainless und Kobolde & Partners AB)

**) Das Verfahren zur Überprüfung und Feststellung der Gültigkeit einer EPD steht im Einklang mit den Normen EN ISO 14025 und ISO 21930

(Quelle: Outokumpu)

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