Trendthema
Von links: Felix Schmitz, CEO Kloeckner Metals Germany und Johannes Franz (Nutzfahrzeugzentren Mercedes-Benz Deutschland) - Bild: Kloeckner Metals Germany
06.11.2025

Kloeckner Metals Germany E-LKW-Fuhrpark weiter aus

Die Kloeckner Metals Germany GmbH hat ihren eigenen Logistikfuhrpark in Bayern um acht weitere vollelektrische Schwerlast-LKW vom Typ Mercedes-Benz eActros 600 der Daimler Truck AG erweitert.

Die E-LKW wurden am Standort Würzburg offiziell in Betrieb genommen: Damit setzt Kloeckner Metals Germany, führender Stahl- und Metallverarbeiter, Technologiepartner sowie Anarbeitungsdienstleister, seine Transformation zu innovativen Logistik- und Mobilitätskonzepten konsequent um.

Mit der Inbetriebnahme der E-LKW wird der Aufbau der elektrifizierten Flotte im Fuhrpark von Kloeckner Metals Germany in Bayern nach der Erstauslieferung eines eActros 300 ebenfalls am Standort Würzburg 2023 weiter vorangetrieben.

Das Unternehmen verfügt nunmehr über insgesamt neun E-LKW (ein Drittel seiner gesamten LKW-Flotte in Süddeutschland) und unterhält damit einen der größten E-Logistikfuhrparks in der bayerischen Industrie. Die E-Flotte soll in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden.

Durch die aktuelle weitere Umstellung des Fuhrparks wird die CO₂-Einsparung aller E-LKW über 400 Tonnen CO₂ jährlich betragen.

Unterstützung beim Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten

Felix Schmitz, CEO von Kloeckner Metals Germany, erklärt:
„Die heute erfolgte Inbetriebnahme von acht weiteren E-LKW zeigt, dass wir die Mobilitätstransformation unserer Flotte konsequent verfolgen. Das untermauert auch unseren Anspruch, als Innovationsführer der Stahl- und Metallbranche nachhaltige Technologielösungen zum Nutzen unserer Kunden umzusetzen.

Unsere E-Mobilitätskonzepte tragen dazu bei, unsere Kunden beim Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten zu unterstützen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die ambitionierten Klimaziele des Klöckner Konzerns und die unserer Kunden zu erreichen.“

Als einer der weltweit größten produzentenunabhängigen Metallverarbeiter und eines der führenden Service-Center-Unternehmen hat sich Klöckner & Co dazu verpflichtet, die direkt beeinflussbaren Emissionen bis 2040 auf Net Zero zu reduzieren.

E-LKW mit einer Nutzlast von 22 Tonnen

Die nur indirekt beeinflussbaren Emissionen, insbesondere aus eingekauften Stahlprodukten, werden bis 2050 netto eliminiert. Bei den in Betrieb genommenen, vollelektrischen Schwerlast-LKW handelt es sich um Mercedes-Benz eActros Modelle des Typs 600 mit einer Nutzlastkapazität von bis zu 22 Tonnen sowie einer Laufleistung von über 500 Kilometern pro Ladezyklus (ohne Nachladen).

Die E-LKW sind mit zwei Elektromotoren und einer leistungsstarken eAchse ausgestattet, die eine Dauerleistung von 400 kW liefern und schnellladefähig sind. Die eActros sind mit extrem langlebigen Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) ausgerüstet, die durch ihre Zyklenfestigkeit eine Lebensdauer von bis zu 1,2 Mio. Kilometern erreichen - ohne Kobalt und Nickel in den Batteriezellen.

Die innovative LKW-Technologie wird durch eine entsprechend moderne Ladeinfrastruktur mit bis zu 400 kW Ladeleistung sowie eine dynamische Lastmanagement-Software „Merlin“ der Avalon Solutions GmbH an den Standorten Würzburg, Nürnberg und Regensburg ergänzt.

Kloeckner Metals Germany stellt die zügige und zuverlässige Belieferung seiner Kunden im Süden Deutschlands mit einem eigenen LKW-Fuhrpark sicher. Dieser umfasst insgesamt 27 Fahrzeuge.

Diesen Fuhrpark ergänzen die E-LKW nun um eine elektrische Komponente und bringen auch die Nexigen®-Dachmarke nachhaltig auf die Straße: Denn neben dem E-Antrieb erhalten die Mercedes-Benz eActros LKW-Auflieger Anfang nächsten Jahres ihre besondere Nexigen®-Markierung auf ihrer Planierung.

Unter der Dachmarke Nexigen® bietet Kloeckner seinen Kunden transparente, CO₂-reduzierte Material-, Service- und Logistiklösungen für den Aufbau nachhaltiger Lieferketten. So werden Kunden und Partner dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und Ihrerseits CO₂-reduzierte Produkte anzubieten.

(Quelle: Kloeckner Metals Germay)

Schlagworte

AnarbeitungAntriebCO2DeutschlandEinsparungEmissionenEUGetriebeHandelInbetriebnahmeIndustrieINGInnovationKIKlimaKlimazielKlimazieleLieferkettenLieferungLogistikMercedes-BenzNachhaltigkeitServiceSoftwareStahlTransformationUnternehmen

Verwandte Artikel

31.03.2026

VDE-Hinweis zu Netzrückwirkungen kommt Elektrostahlwerken entgegen

Eine jetzt veröffentlichte Broschüre von VDE FNN ist eine wertvolle Unterstützung für den Netzanschluss von elektrischen Anlagen mit EAFs größerer Leistung

Anlagen Elektrostahlwerk Elektrotechnik EU Industrie Klima Lichtbogenofen Netzanschluß Neubau Produktion Stahl Stahlindustrie Stahlproduktion Stahlwerk Strategie Technik Transformation VDEh
Mehr erfahren
: Clarissa Odewald (CEO von thyssenkrupp Rasselstein) mit der neuen Weißblechdose aus bluemint® Steel
30.03.2026

Henkel setzt auf CO₂-reduzierte Verpackung aus CO2-reduziertem Stahl

Der Verpackungsstahlhersteller thyssenkrupp Rasselstein unterstützt Henkel bei der weiteren Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks seiner Verpackungen.

Blech Deutschland Emissionen EU Hochofen Industrie ING Klima Metallverpackung Nachhaltigkeit Recycling Rohstoffe Schrott Stahl Stahlherstellung Thyssen thyssenkrupp Thyssenkrupp Rasselstein Transformation Unternehmen USA Verpackungsstahl Zusammenarbeit
Mehr erfahren
Vertragsunterzeichnung bei Steel Authority of India (SAIL)
30.03.2026

SAIL bestellt Kokereitechnik für das Burnpur-Projekt

SMS group hat zusammen mit dem Konsortialpartner MCK Kutty Engineers Pvt. Ltd. einen Auftrag über die Lieferung von zwei Trockenlöschanlagen erhalten

Automation Betriebssicherheit Digitalisierung Emissionen Energie Energieeffizienz EU Hochofen Inbetriebnahme Indien ING KI Kokerei Koks Koksofen Koksofenbatterie Lieferung Ltd Ltd. Modernisierung Montage Nachhaltigkeit Partnerschaft Paul Wurth Service Stahl Stahlerzeugung Stahlwerk Umwelt USA Wurth Zusammenarbeit
Mehr erfahren
27.03.2026

Globale Stahl-Überkapazitäten sind ernsthafte Gefahl für Europas Industrie

Die jüngsten OECD-Zahlen bestätigen die existenzielle Gefahr für Europas Stahlindustrie. EUROFER drängt die EU zu handeln.

Ergebnis Essen EU EUROFER Handel HZ Industrie ING Investition Paris Produktion Stahl Stahlhandel Stahlmarkt Stahlproduktion
Mehr erfahren
Die Werke von thyssenkrupp Electrical Steel in Gelsenkirchen und Isbergues stellen kornorientiertes Elektroband her – ein Schlüsselmaterial für Transformatoren in Umspannwerken und Windkraftanlagen. Aufgrund der sich weiter verschärfenden Importkrise reagiert thyssenkrupp Steel mit weiteren Produktionskürzungen. Daher wird der Standort Isbergues von Juni bis September komplett geschlossen
27.03.2026

Importkrise bei kornorientiertem Elektroband

Die Importkrise auf dem Markt für kornorientiertes Elektroband verschärft sich weiter. thyssenkrupp Steel reagiert darauf mit weiteren Produktionskürzungen.

Anlagen Elektroband Energie Energiewende Energiewirtschaft Entwicklung EU EU-Kommission Gesellschaft Handel HZ ING KI Produktion Stahl Studie Thyssen thyssenkrupp Transport Unternehmen Werkstoff Wettbewerb Wirtschaft
Mehr erfahren