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Vertreter aus Planung, Anlagenbau und Industrie nutzten die Plattform für fachlichen Austausch und neue Impulse entlang der Stahlwertschöpfungskette - Photo: TII Group
09.04.2026

TII Kamag stärkt Branchennähe

TII Kamag setzt gezielt auf den engen Austausch mit der Stahlindustrie, um Veränderungenim Markt frühzeitig zu erkennen und in praxisgerechte Transportlösungen
 zu übersetzen.

Mit der neuen Eventreihe „Proximity in Metallurgy“ schafft das Unternehmen dafür eine Plattform, die zentrale Akteure der Branche zusammenbringt. Ziel der Initiative ist es, technologische und prozesstechnische Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern gemeinsam mit Stahlwerksplanern, Kranherstellern, Anlagenbauern, Kübelherstellern und weiteren Branchenpartnern aktiv zu diskutieren.

Mit den Veranstaltungen am Standort Ulm hat das Unternehmen bewusst ein Format geschaffen, das praxisnahe Einblicke mit fachlichem Austausch verbindet und Raum für offene Gespräche entlang der gesamten Wertschöpfungskette bietet.

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Veränderungen in der Stahlproduktion, die zunehmend direkte Auswirkungen auf innerbetriebliche Logistikprozesse haben. Insbesondere die Transformation hin zu elektrischen Lichtbogenöfen (EAF) verändert bestehende Prozessketten grundlegend. Höhere Chargenfrequenzen, kürzere Taktzeiten und neue thermische Lastprofile stellen steigende Anforderungen an Transportlösungen, Gefäßtechnologien und Materialflüsse.

Auch die wachsende Bedeutung von Schlacke als Co-Produkt rückt stärker in den Fokus. Sie wird zunehmend in Anwendungen wie Zement, Baustoffen oder der chemischen Industrie genutzt. Damit steigen die Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, thermisches Management und eine effizient organisierte Logistik innerhalb der Stahlwerke.

„Die „Proximity in Metallurgy“-Events verstehen sich bewusst nicht als klassische Produktpräsentation, sondern als Dialogformat.“ betont Filippo Baldassari, Managing Director der TII Group.

„Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen aus dem täglichen Betrieb ein, diskutieren konkrete Herausforderungen und formulieren Anforderungen an zukünftige Lösungen.“

Die Resonanz der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus. Besonders hervorgehoben wurden der offene Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren sowie die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und Ansätze für zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln.

Auch die Kombination aus fachlichen Diskussionen, Einblicken in die Produktion und praxisnahen Demonstrationen wurde als sehr wertvoll wahrgenommen. Mehrere Teilnehmende betonten, dass sie den Austausch über die Veranstaltung hinaus fortsetzen und konkrete gemeinsame Projekte weiterverfolgen möchten.

„Unser Anspruch ist es, Entwicklungen im Markt frühzeitig zu verstehen und in konkrete, umsetzbare Lösungen zu übersetzen“, erklärt Filippo Baldassari.

„Der direkte Austausch mit unseren Branchenpartnern ist dafür entscheidend. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Produkte den realen Anforderungen in Stahlwerken entsprechen.“

Im Fokus der Veranstaltung standen unter anderem der Kamag  IHT (Industrial Heavy Transporter) für innerbetriebliche Schwerlasttransporte sowie der Kamag SPC (Slag Pot Carrier) für ein sicheres und zuverlässiges Schlackenhandling. Beide Lösungen sind zentrale Bausteine moderner Stahlwerkslogistik und werden auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse gezielt weiterentwickelt.

Mit der Eventreihe „Proximity in Metallurgy“ unterstreicht TII Kamag seinen Anspruch, Entwicklungen in der Stahlindustrie nicht nur zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten – durch Nähe zur Branche, ein tiefes Verständnis der Prozesse und den kontinuierlichen Dialog mit seinen Partnern.

(Quelle: TII Group)

Schlagworte

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