Unternehmen
Dr. Heike Denecke-Arnold - Bild: Salzgitter AG
17.10.2024

Dr. Denecke-Arnold mit neuer Führungsrolle in Salzgitter

Der Aufsichtsrat der Salzgitter Flachstahl GmbH (SZFG) hat Dr. Heike Denecke-Arnold (54) in seiner jüngsten Sitzung zur neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung bestellt. Sie wird diese Position zum 1.5.2025 übernehmen und folgt damit Ulrich Grethe (63) nach, der das Unternehmen vereinbarungsgemäß zum 31.12.2024 verlassen und in den Ruhestand eintreten wird. In der Interimszeit wird die bestehende Geschäftsführung an den Vorstand der Salzgitter AG berichten.

Dr. Heike Denecke-Arnold verfügt über langjährige Führungs- und Managementerfahrung in der Stahlindustrie und umfangreiche Expertise in den Bereichen Vertrieb, Produktion, Qualität, SCM und Logistik.

An der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen absolvierte sie ein Studium der Metallurgie und Werkstofftechnik und promovierte anschließend dort.

Dr. Denecke-Arnold kann Transformation in Salzgitter prägen

Gunnar Groebler, Vorsitzender des Aufsichtsrats der SZFG und Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, erklärte zur Neubesetzung:
„Wir freuen uns sehr, mit Frau Dr. Denecke-Arnold eine ausgewiesene Stahlexpertin und Führungspersönlichkeit für unseren Konzern gewonnen zu haben. Wir befinden uns mitten in der Transformation hin zu CO2-armen Produktionsprozessen.

Ich bin davon überzeugt, dass Dr. Denecke-Arnold mit all ihrem Know How die weitere Umsetzung von SALCOS® - Salzgitter Low CO2 Steelmaking integrativ gestalten und vorantreiben wird, um vor allem wertschaffende Lösungen für unsere Kunden zu generieren. Auch dies wird zur Sicherung des hiesigen Stahlstandorts und einer zukunftsorientierten Stahlproduktion in Deutschland beitragen.“

Wertschätzung für Ulrich Grethe

Des Weiteren erklärte Gunnar Groebler:
„Ulrich Grethe hat maßgeblich die Salzgitter Flachstahl GmbH geprägt. Sein Weg vom Trainee zum Vorsitzenden der Geschäftsführung und Mitglied der Konzerngeschäftsleitung steht sinnbildlich dafür, was mit Tatkraft, Expertise und persönlicher Integrität erreicht werden kann.

Er hat viele der Weichenstellungen in den vergangenen Jahrzehnten initiiert und gestaltet. Ulrich Grethe ist somit verantwortlich dafür, dass der Stahlstandort Salzgitter das nötige Potenzial hat, weiterhin führend zu sein.“

Dr. Heike Denecke-Arnold sagt zu ihrer neuen Aufgabe:
„Ich freue mich darauf, in dieser spannenden und herausfordernden Phase des Unternehmens Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit allen Teams die Transformation des Unternehmens erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Stahl der industrielle Werkstoff Nummer eins bleiben und dieser weiterhin wirtschaftlich erfolgreich in Deutschland erzeugt werden wird. Die bereits laufende Transformation ist hierfür der richtige Weg.“

(Quelle: Salzgitter AG)

Schlagworte

AufsichtsratCO2DeutschlandDSVEssenEUFlachstahlGeschäftsführungIndustrieINGKILogistikMetallurgieProduktionProduktionsprozessSalzgitterSalzgitter AGSalzgitter FlachstahlSalzgitter Flachstahl GmbHStahlStahlindustrieStahlproduktionTechnikTransformationUnternehmenVereinbarungVertriebWerkstoffWerkstofftechnikWirtschaft

Verwandte Artikel

Im Foyer des Eingang Nord wendet sich die High Potential Area speziell an den Nachwuchs
10.03.2026

wire & Tube 2026 mit High Potential Area und ecoMetals

Das Düsseldorfer Fachmesseduo präsentiert zwei Initiativen, die es in sich haben

Draht Düsseldorf Industrie Kabel Messe Nachwuchs Rohstoffe Stabstahl Tube Unternehmen
Mehr erfahren
Rohrfertigung bei Corinth Pipeworks
10.03.2026

Corinth Pipeworks übernimmt Rohrwerk in England

Der griechische Rohrhersteller hat die Rohrproduktionsanlage der Liberty Pipe im nordenglischen Hartlepool erworben

Dekarbonisierung Energie EU Handel Industrie Liberty Lieferketten Lieferung Ltd Offshore Produktion Rohre Saipem Stahl Unternehmen Wasserstoff
Mehr erfahren
Rechtsanwältin Melina Jenkner von Heidemann Küthe Rechtsanwälte
09.03.2026

HOK Maschinenbau übernimmt Vermögenswerte der SCHUBERT GROUP

Mit Wirkung zum 1. März 2026 übernimmt die HOK Maschinenbau GmbH aus Hückeswagen im Rahmen einer übertragenden Sanierung die Vermögenswerte sowohl der Schubert Maschinen-...

Anlagen Anlagenbau Automation Automobil Bonn Bund Deutschland Energie Ennepetal Erfolgsfaktor Ergebnis Essen EU Gesellschaft Handel Industrie ING KI Lieferung Mannheim Maschinenbau Messtechnik Metallverarbeitung Modernisierung Optimierung Presse Pressen Reparatur Restrukturierung Sanierung Service Stabstahl Stahl Steuerung Technik TEMA Umformen Umformtechnik Unternehmen Wirtschaft
Mehr erfahren
09.03.2026

wire 2026 mit prallem Forumsprogramm

Als Teil des Rahmenprogramms der Fachmesse für Draht und Kabel sind auf der ‚Forum Stage Cable & Wire‘ spannende Tagesforen und Diskussionsrunden geplant

Anlagen Anlagenbau Draht Entwicklung Essen EU Industrie Innovation Italien Kabel Messe Nachhaltigkeit Tube USA Zusammenarbeit
Mehr erfahren
David Algermissen, Abteilungsleiter Sekundärrohstoffe/Schlackenmetallurgie im FEhS – Institut für Baustoff-Forschung, welches das Projekt koordiniert hat: „Die Arbeiten mit diesem großartigen Konsortium waren sehr erfolgreich. Es konnte sowohl Basiswissen rund um die Elektroroheisenschlacke aufgebaut werden bis hin zu Pilotversuchen zur Erzeugung von Hüttensand 2.0 im Tonnenmaßstab und die Prüfung im Zement und Beton. Nächste Schritte sind die normativen und rechtlichen Rahmenbedingungen, damit das Material auch zeitnah seinen Weg in den Markt finden kann, sobald die Schlacke bei thyssenkrupp entsteht.“ Das im Jahr 2021 gestartete Forschungsvorhaben „SAVE CO2“ von thyssenkrupp Steel, Heidelberg Materials, dem Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, Fraunhofer UMSICHT und FEhS-Institut wurde im Rahmen der Fördermaßnahme KlimPro-Industrie vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt sowie der Europäischen Union/NextGenerationEU gefördert und durch den DLR Projektträger betreut.
05.03.2026

Schlacken aus dekarbonisierter Stahlherstellung für Zement geeignet

Neue Schlacken, die bei der dekarbonisierten Stahlherstellung auf der Direktreduktionsroute im Einschmelzer entstehen, eignen sich als latent hydraulische Bindemittel in...

Bund CO2 CO2-Emissionen Direktreduktion Duisburg Einsatzstoffe Eisenschwamm Emissionen Energie Ergebnis Essen EU Forschung Forschungsprojekt Fraunhofer Hochofen Industrie ING Klima Metallurgie Produktion Roheisen Rohstoffe Schmelze Stahl Stahlherstellung Technik Thyssen thyssenkrupp Umwelt Wirtschaft
Mehr erfahren