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Ausbildungsstart bei thyssenkrupp Steel: 343 Nachwuchskräfte nehmen heute in 21 verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen bei thyssenkrupp Steel an den Standorten Duisburg, Bochum, Dortmund, Finnentrop und Kreuztal im Siegerland ihre Ausbildung auf. - Photo: thyssenkrupp Steel Europe AG
06.09.2024

Knapp 350 Jugendliche starten bei thyssenkrupp Steel ihre Ausbildung

Die Ausbildung bei thyssenkrupp Steel ist auch in diesem Jahr stark gefragt: Von insgesamt 6.863 Bewerberinnen und Bewerbern haben 343 einen Ausbildungsvertrag erhalten. Heute starten sie an den Standorten Duisburg, Bochum, Dortmund, Finnentrop und Kreuztal im Siegerland ins Berufsleben.

Der Ausbildungsleiter der thyssenkrupp Steel Europe AG, Dr. Veit Echterhoff, freut sich auf die motivierten Nachwuchskräfte:
„Unsere Auszubildenden bringen jedes Jahr frischen Wind in unser Unternehmen. Mit unserer hochwertigen Ausbildung sorgen wir für den qualifizierten Fachkräftenachwuchs, den wir für die Umstellung der Hochofenroute auf umwelt- und klimafreundliche Technologien dringend brauchen.“

In den Ausbildungsbereichen der Elektro- und Metallberufe steht in diesem Jahr der Industriemechaniker hoch im Kurs. Unter den beliebtesten Ausbildungsberufen belegte er den ersten Platz, gefolgt vom Elektroniker Betriebstechnik, dem Chemielaboranten sowie der Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Insgesamt 22 junge Frauen nehmen in diesem Jahr bei thyssenkrupp Steel ihre Ausbildung auf.

Die gemischten Gefühle vor dem Ausbildungsstart – daran kann sich Mert Yesilyayla noch lebhaft erinnern. Der angehende Industriemechaniker hat das erste Lehrjahr bereits geschafft und wünscht seinen neuen Kolleginnen und Kolleginnen viel Glück.

„Sie sind bestimmt aufgeregt, aber das wird sich schnell legen. Denn die Ausbilder sind wirklich tolle und hilfsbereite Menschen, die immer für jeden da sind und bei allen Problemen gerne helfen“, sagt Yesilyayla. Sein Tipp: „Die Ausbildung nicht auf die leichte Schulter nehmen, Gas geben und darauf vertrauen, dass das eine schöne Zeit wird.“

Dass er seine Ausbildung bei thyssenkrupp Steel absolviert, hat der Azubi noch nie bereut.

„Vor der Ausbildung hatte ich Zweifel, ob ich für den technischen Beruf geeignet bin. Aber mir wurde im Bildungszentrum alles in Ruhe gezeigt, und die Arbeit macht mir unheimlich viel Spaß. Ich bin bis jetzt mehr als zufrieden.“

Für die „Neuen“ steht in den nächsten Wochen nun erst einmal das Ankommen und Kennenlernen auf dem Programm. Ihr Ausbildungsbeginn fällt in eine spannende Phase. Denn thyssenkrupp Steel befindet sich mit der Transformation hin zur klimafreundlichen Stahlherstellung im größten technologischen Umbauprozess seiner Geschichte. Bis 2045 will das Unternehmen vollständig klimaneutral produzieren. Dazu ist der Bau von Direktreduktionsanlagen mit Einschmelzern geplant, die mit „grünem“ Wasserstoff betrieben werden. Den Nachwuchskräften bietet das die Chance, die klimafreundliche Stahlproduktion von der Pike auf zu lernen – und anschließend die ersten Arbeitsplätze an den neuen Aggregaten zu besetzen.

Um die zukünftigen Facharbeiter:innen fit für die klimafreundlichen Technologien zu machen, hat thyssenkrupp Steel gemeinsam mit den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) und der IHK Niederrhein im vergangenen Jahr die „Zusatzqualifikation Wasserstoff“ entwickelt und erfolgreich an den Start gebracht. Darin können sich die industriell-technischen Azubis im zweiten Lehrjahr im Umgang mit Wasserstoff weiterbilden. Von der Herstellung über den Transport und die Speicherung bis hin zur sicheren Handhabung: In 25 Trainingstagen vermittelt das Ausbildungsmodul den Nachwuchskräften das nötige Fachwissen rund um das Medium Wasserstoff. Die Zusatzqualifikation schließt mit einer bundesweit anerkannten IHK-Prüfung ab.

Während sich die neuen Azubis in den Einführungswochen „warmlaufen“, beginnt schon die Bewerbungsrunde für das nächste Ausbildungsjahr.

„Einen guten Schulabschluss setzen wir nicht zwingend voraus. Viel wichtiger sind uns Interesse und Ehrgeiz, die Ausbildung erfolgreich zu beenden und anschließend bei thyssenkrupp Steel beruflich durchzustarten“, sagt Echterhoff.

Die Auszubildenden erhalten neben einer qualitativ hochwertigen, digitalisierten Ausbildung eine attraktive Ausbildungsvergütung, Angebote zur Weiterbildung, Förderung und Beratung sowie gute Übernahmechancen. Junge Menschen, die sich für eine technische oder kaufmännische Ausbildung beim größten deutschen Stahlhersteller interessieren, bewerben sich ab sofort auf der Webseite unter www.thyssenkrupp-steel.com.

(Quelle: thyssenkrupp Steel Europe AG)

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